Globuli von C bis C

Cholesterinum Globuli

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Für die Arznei Cholesterinum liegt im Gegensatz zu vielen anderen homöopathischen Arzneien entweder keine oder eine ungenügende homöopathische Arzneimittelprüfung (AMP) vor. Für eine homöopathische Verordnung ist es eine unverzichtbare Voraussetzung, dass die Symptome einer Arznei an mehreren gesunden Menschen beiderlei Geschlechts geprüft wurden. Dies nennt man Arzneimittelprüfung. Für die Informationen zur Heilwirkung dieser homöopathischen Arznei wurde die Heilwirkung der getrockneten Droge als Tee, Tinktur, Tropfen, Salbe, Umschläge oder Aromaöl übernommen, sowie weitere Symptome aus der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie).

Es ist allerdings fraglich, ob die rein gedankliche Ableitung der Heilkraft von Cholesterinum von der Pflanzenheilkunde auf ein homöopathisch potenziertes Mittel zuverlässig eingeschätzt werden kann. Es gibt keine oder nur wenig Informationen zur homöopathischen Wirksamkeit und Symptomatik der Arznei Cholesterinum. Dieser Artikel beschränkt sich auf Informationen zu den Heilanwendungen als Substanz, die mehrfach in der Literatur zu finden sind.

Das homöopathische Mittel Cholesterinum wird aus Gallensteinen gewonnen. Bei Gallensteinen handelt es sich um über die Maßen eingedicktes menschliches Gallensekret, das Cholesterin enthält. Dieses ist im menschlichen Körper am Aufbau von Zellwänden, Hormonen, Vitamin D und am Aufbau der Gallensäuren sowie Gallensalzen beteiligt. Es findet sich jedoch auch in tierischen Produkten, sowie in Pflanzenknospen.
Entsprechend seiner Herkunft hat die homöopathische Arznei einen engen Bezug zu Erkrankungen der Leber und der Galle, insbesondere wird von der erfolgreichen Anwendung bei Fällen von Leberkrebs und Gallensteinen berichtet.

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Gallensteine oder einer andere Form der Stauung innerhalb oder vor der Leber, die massive, anfallartige Schmerzen (sogenannte „Kolikschmerzen“) auslösen, sind die typischen Anwendungsgebiete des Mittels. Die Schmerzen sind im rechten Oberbauch und unter dem rechten Rippenbogen am stärksten ausgeprägt. Es wird außerdem von einer erfolgreichen Therapie bei bösartigen Tumoren der Leber berichtet, die einen Aufstau der Lebersekrete mit sich bringen [1][2] .

Wo wirkt es?:Die Arznei hat in den beschriebenen Fällen der homöopathischen Anwendung am Kranken einen engen Bezug zum Leber-Galle-System gezeigt. Laut James Burnett (1840 – 1901, englischer Homöopath) wurde mit Cholesterinum zweimal erfolgreich ein Tumorleiden der Leber behandelt, das eine Abflussstörung der Gallensekrete und eine allgemeine Blutstauung innerhalb der Leber als Beschwerden aufwies. [1][2]

In welchem Alter?:Für das Mittel Cholesterinum gibt es keine anerkannte Arzneimittelprüfung, so dass die Datenlage keine definitive Aussage zur Verwendung des Mittels bei Kindern, Schwangeren, Stillenden oder Senioren erlaubt. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund der geschilderten Beschwerden eine Anwendung bei jüngeren Patienten eher nicht in Frage kommt. Im Allgemeinen sind homöopathische Mittel jedoch unbedenklich in ihrer Anwendung.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Krampfartige, stärkste Schmerzen im rechten Oberbauch, die von heftigem, wässrigen bis galligem Erbrechen begleitet werden. Begleitend dazu besteht eine völlige Appetitlosigkeit, die bis zur Übelkeit beim Anblick oder dem Geruch von Speisen gesteigert sein kann. Typisch ist außerdem eine große Sensibilität des rechten Oberbauchs und des rechten Rippenbogens, so dass Berührungen dort vom Patienten nicht toleriert werden. Typisch ist als Begleitsymptom außerdem eine schmutzig-weiß belegte Zunge der Erkrankten.[1][2]

Verbesserung:

Verschlechterung: Die Beschwerden werden durch Liegen auf der rechten Seite und durch Berührung der Leberregion verstärkt. Auch plötzliche Bewegungen verschlechtern die Beschwerden [1]

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Zunge kann schmutzig-weiß bis gelblich belegt sein [1] .

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Stärkste Schmerzen in der Region des rechten Oberbauchs und des rechten Rippenbogens mit drückendem Charakter treten häufig auf. Sie kommen und vergehen plötzlich und anfallartig. Die Patienten haben keinen Appetit, der Anblick und Geruch von Speisen verursacht ihnen Übelkeit. Es kann begleitend eine Übersäuerung des Magens auftreten, die die Patienten als saures Aufstoßen wahrnehmen. Das Aufstoßen kann bis zum Erbrechen gesteigert sein, wobei klare oder gelbliche, heiße Flüssigkeit oder und galleartiger (grünlicher) Magenrestinhalt erbrochen wird[1] .

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Harn verfärbt sich eventuell dunkelgelb und wird vor einer Kolik in auffällig großer Menge ausgeschieden[1] .

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Haut ist auffällig blass bis gelblich verfärbt [1] .

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Nux vomica

Das homöopatsche Arzneimittel Nux vomica wird aus der Brechnuss gewonnen. Besonders angezeigt könnte die Arznei bei Beschwerden sein, die durch einen sehr unruhigen Lebensstil und den übermäßigen Genuss von stark gewürzten Speisen oder zu viel Alkohol hervorgerufen werden. Im Bereich der Galle und Leber wird es bei Beschwerden eingesetzt, die mit mäßigen Schmerzen einhergehen und im Zusammenhang mit einer vorher eingenommenen, sehr reichlichen oder sehr fetthaltigen Mahlzeit stehen. Dabei kommt es begleitend zu Übelkeit, Verstopfung oder Blähungen sowie zu saurem oder bitterem Aufstoßen. Im Gegensatz zu Patienten, die Cholesterinum benötigen, erfahren Patienten mit Nux vomica typischen Beschwerden eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden durch Erbrechen oder abgehenden Stuhlgang [3] .

Carduus marianus

Diese Arznei wird aus der Mariendistel gewonnen. Es findet seine Anwendung bei akuten und chronischen Leberentzündungen und Gallenleiden (wie Gallenblasen-oder Gallenwegentzündungen und Gallensteinen). Carduus marianus könnte bei Fettleber, Leberzirrhose, Bauchwassersucht (Aszites) und Gelbsucht brglriternd zur Schulmedizin eingesetzt werden. Auch bei allen Begleitbeschwerden, die durch eine gestörte Leberfunktion hervorgerufen werden können, findet die Arznei Verwendung. Dazu gehören: Übelkeit, Brechreiz, Appetitlosigkeit, Verstopfung und anfallartige Bauchschmerzen (Kolik). Die Patienten berichten über rechtsseitige Schmerzen im Oberbauch, die bis in die rechte Schulter ausstrahlen und Stirnkopfschmerzen. Sie leiden abwechselnd an Durchfall und Verstopfung, erbrechen grün-gelblich und haben einen fauligen Mundgeruch. Die Beine der Patienten sind typischerweise von Krampfadern durchzogen. Füße und Knöchel oft durch Wassereinlagerungen geschwollen [4] .

Podophyllum

Das Mittel Podophyllum gewinnt man aus einer Pflanze mit dem deutschen Namen “Maiapfel”. Die Patienten leiden unter krampfartigen Ober- und Unterbauchschmerzen, die von hör- und fühlbaren Glucker Geräuschen und zusammenziehen des Darms begleitet werden. Das Stuhlbedürfnis tritt spontan, schmerzlos und dringend auf. Der Stuhl geht in großen Mengen ab und ist wässrig. Er kann unverdaute Nahrung, Blut und Schleim enthalten. Die Patienten klagen über drückende, rechtsseitige Oberbauchbeschwerden. Typischerweise bessern sich die Beschwerden durch äußeren Druck, wie zum Beispiel durch die Untersuchung des behandelnden Arztes oder Therapeuten. Das Gesicht des Patienten sieht gelblich aus und er kann nur unzureichend schlucken (Kloßgefühl). Bei Säuglingen und Kleinkindern treten die Beschwerden häufig während des Zahnwechsels auf [5] .

Cinchona

Dieses homöopathische Mittel stammt aus dem gelben Chinarindenbaum. Es findet seine Anwendung in der Unterstützung der normalen Gallenfunktion, sowie in der Regulation der Leberfunktionen, der Milzfunktionen und des gesamten Verdauungstraktes. Dabei liegt sein Hauptangriffspunkt bei krampfartigen Beschwerden (Koliken) und Durchfall. Insbesondere bei einer verlangsamten Verdauung, die mit Blähungen einhergeht, sowie bei Gichtähnlichen Beschwerden ist das Mittel hilfreich. Ein weiteres Anwendungsgebiet findet sich in der Therapie von Gallensteinleiden: Auf Grund seiner krampflösenden Wirkung unterstützt es den Abgang der Beschwerden verursachenden Gallensteine [6] .

Hintergrundinformationen

Das Mittel Cholesterinum entspricht in seinem wesentlichen Bestandteil dem Cholesterin, das im menschlichen Organismus eine wichtige Rolle als Baustein für verschiedene Botenstoffe und Zellwände und als Vorstufe des Vitamin Ds spielt. Cholesterin ist als chemische Formel ein Sterol und spielt eine entscheidende Rolle in der Stabilität der Zellwände der menschlichen Zelle.

Im Körper wird Cholesterin als „Mizelle“ transportiert: Da es nicht in Wasser und damit auch nicht in Blut löslich ist, wird es in besonderen, kugelförmigen Transportformen verpackt und erreicht so die Orte, an denen es benötigt wird. So zum Beispiel die Nebenniere zur Herstellung von bestimmten Hormonen oder die Knochen, in denen es als Vorstufe des Vitamin Ds zur Verfügung steht.

Der Cholesterinspiegel wird in der Schulmedizin streng kontrolliert, da Studien aus den frühen 1990 Jahren einen Zusammenhang zwischen dem Cholesterinspiegel und dem Risiko für Wandveränderungen der kleinsten Blutgefäße gezeigt haben. Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut wird mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko und einem erhöhtem Risiko für koronare Herzerkrankungen in Zusammenhang gebracht.

Neuere Studien weisen darauf hin, dass die Aufnahme von Cholesterin durch die Nahrung (zum Beispiel durch Ei-Speisen) nur einen geringen Einfluss auf den Cholesteringehalt im Blut haben, da neunzig Prozent des im Körper enthaltenen Cholesterin auch dort synthetisiert werden und nicht von äußeren Einflüssen abhängig sind [7] .