Globuli von C bis C

Cuprum arsenicosum Globuli

© panthermedia.net / Vinod Kumar Pillai

In Cuprum arsenicosum, Kupferarsenit oder Schwedisch Grün, sind die Eigenschaften beider metallischen Bestandteile miteinander verbunden. Es wurde von Carl Wilhelm Scheele im Jahre 1778 aus Kupfersulfat, Arsenik und Pottasche erstmals hergestellt. Der Stoff wurde lange Zeit als grünes Farbpigment verwendet. Es war auch Bestandteil eines hellen Grüns, des Giftgrüns. Zuletzt wurde es noch im Schiffsanstrich, als Holzschutzmittel und zur Bekämpfung der Malaria-Mücken eingesetzt. Heute ist der Einsatz aufgrund der hohen Giftigkeit weitgehend verboten.

In der Homöopathie wird Cupr-ar überwiegend bei verschiedensten Störungen des Verdaungstraktes angewendet.[5]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem: Die Patienten klagen über Beschwerden des gesamten Verdauungstraktes, Koliken mit heftigen Krämpfen, Durchfall, Erbrechen, undSchwächezustände. Cholera, Magen-Darmstörungen durch Grippe oder Typhus, Kopfschmerz und Schwindel, Ohnmachtsanfälle durch Flüssigkeitsansammlungen im Gehirn, Blutarmut, Symptome infolge mangelhafter Nierentätigkeit, schmerzhafte Nervenbeschwerden , Delirium. Schwangerschaftsnephritis, Krämpfe der Gebärmutter, eitrige Herzmuskelentzündung, Lähmung der linken Seite.

Wo wirkt es: Hauptangriffspunkt des Mittels ist der gesamte Verdauungstrakt, ferner kann es Muskel-, Haut-, Nerven-, Uterus-, Herz-, Lunge-, und Nierenbeschwerden abdecken, wenn diese mit Schwächezuständen, Frieren und Krämpfen in Verbindung stehen. Die Patienten leiden sehr unter den jeweiligen Zuständen.

In welchem Alter: Cupr-ar wird sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter eingesetzt, aufgrund möglicher bestehender Organveränderungen ist es aber auch ein Mittel das bei älteren Menschen zur Anwendung kommen kann.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Bei den heftigen Krämpfen und Koliken, aber auch den anderen Beschwerden besteht eine Eiseskälte des ganzen Körpers, die Patienten sind schwach aber ruhelos, auf der Haut befindet sich zeitweiliger, klebriger, kalter Schweiß, und sie unterliegen einer sehr starken geistigen wie körperlichen Qual durch fast alle ihrer Symptome. Die Haut ist sehr berührungsempfindlich und Druck verschlechtert alle Symptome. Die Schmerzqualitäten sindkrampfartig, brennend, wund, taub und scharf einschiessend.

Verbesserung: Ruhe bessert, doch Bewegung verbessert die Steifheit des Rückens und das Prickeln der Hände.

Feuchtes Wetter verschlechtert die Nervenschmerzen des Abdomens.

Verschlechterung: Haut schlechter durch Berührung, Druck verschlechtert alle Symptome, Bewegung verschlechtert die meisten Symptome, Essen und Trinken verschlechtert die Beschwerden des Verdauungstraktes

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Patienten fühlen sich schwach, sind extrem erschöpft und haben eine Abneigung irgendetwas zu tun. Es kann eine Verwirrung bestehen, wie eine Art Betrunkenheit. Trotz Schwäche sind die Patienten ruhelos und nervös. Bei fast allen Beschwerden wird eine äusserst intensive geistige und körperliche Qual empfunden.

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Es kann Kopfschmerz zwischen den Schläfen bestehen der sich anfühlt als drücke er von innen gegen die Stirnknochen, und der zur Nase herunterlaufen kann. Zu der geistigen Verwirrung kann Schwindel auftreten. Der Kopfschmerz kann sich auch scharf anfühlen, oder dumpf und wund nach dem Aufwachen.

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Das Gesicht erscheint ausgezehrt mit einem Ausdruck großen Leidens. Es kann heftiges Bewegen und Zucken der Muskeln überwiegend der linkenGesichtshälfte auftreten. Zu den sehr empfindlichen Augen kann ein Wundheitsschmerz der Nasenknochen kommen, der vor allem bei Druck spürbar ist. Generell kann ebenfalls ein Wundheitsgefühl der Gesichtsknochen bestehen sowie eine Wundheit der Mundwinkel.

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Unter Umständen bestehen Schwierigkeiten bei der Atmung und beim Sprechen, die Stimme erscheint verändert. Es kann ein Beklemmungsgefühl bestehen, wie zusammengeschnürt oder wie ein Gewicht auf der Brust. Auch kann an verschiedenen Stellen ein Wundheitsgefühl vorhanden sein,unter anderem an einer kleinen Stelle am linken Schulterblatt das von tiefer Einatmung schlechter wird und sich in die linke Lunge erstreckt. Es kann ein schwaches und taubes Gefühl in der linken obere Körperhälfte bestehen. Die Herztätigkeit ist schwach und gehetzt, es kann zu plötzlicherHerzschwäche kommen mit dumpfem Schmerz im Herz und Beklemmungsgefühl. Herzklopfen mit Zittern der Extremitäten und Störungen des Herzrhytmus. Mal schlägt das Herz anfallsartig, unregelmässig und schwach,ein anderes Mal heftig und unregelmässig. Das Herzklopfen bewegt die Brustwände auf und ab.

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Mund und die Zunge sind sehr trocken, der Patient möchte häufig den Mund befeuchten oder hat großen Durst. Die Zunge ist dick belegt, schmutzig braun oder weiß, trocken und zittrig.[2] Es besteht Mundgeruch und metallischer Geschmack. Häufig besteht hartnäckiger Schluckauf. Es kann brennen vom Magen bis zur Speiseröhre. Es besteht Übelkeit und Erbrechen, schlechter durch Essen und Trinken sowie geistiger Anstrengung. Die Schmerzen des gesamten Verdauungstraktes werden als brennend, schneidend oder krampfartig mit sehr großer Qual empfunden. Krampfartiges Erbrechen von eiweißartigem Schaum, wässriger oder grünliche Flüssigkeit, begleitet von Durchfall, Frösten, kaltem Schweiß und Durst auf eiskaltes Wasser. Es besteht eine große Kollapsneigung.

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Es besteht Schmerz in der Kreuzbeingegend, mit häufigem Harndrang. Der Harn kann dunkelrot sein, es brennt vor, beim und nach dem Urinieren. Der Harn kann kräftig oder nach Knoblauch riechen.

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Es kann zu Wundheit des Penis kommen mit weißen, eitrigen Absonderungen und Schmerzen in der Prostata, sowie Kribbeln und Brennen in der Harnröhre. Der Hodensack ist ständig feucht, eventuell mit Geschwüren. Schwäche, Erbrechen und ständige Übelkeit, kombiniert mit Nervosität und schnellem Puls können auch während der Schwangerschaft auftreten. Krampfartiges Zusammenziehen der Gebärmutter.

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Hals und Rücken sind steif, was sich in Ruhe bessert und bei Bewegung verschlechtert. Kraftlosigkeit im Bereich des unteren Rückens, häufig auf der rechten Seite und im vorderen Oberschenkel. Kraftlosigkeit, Taubheit und Krämpfe in den Gliedmaßen. Die Extremitäten fühlen sich sehr kalt an, sind sehr empfindlich und können unkontrolliert zittern.

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Haut ist eisig kalt. Es kann zu Akne im Gesicht und Geschwüren im Urogenitalbereich kommen.[2]

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Es besteht am ganzen Körper ein frostiges Gefühl oder Eiseskälte, Berührung der Kleider verursacht ein Schaudern. Die Haut ist zeitweise mit kaltem, klebrigen Schweiß bedeckt.

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Veratrum album

Auch hier haben wir ein Kollapsbild mit ausgeprägter Schwäche, Frostigkeit und Durst auf kaltes Wasser, welches ebenfalls das Erbrechen verschlechtert. Auch bei veratrum werden die meisten Symptome durch Bewegung verschlimmert. Im Unterschied zu Cupr-ar ist der kalte Schweißallerdings überwiegend auf der Stirn lokalisiert, bei fast allen Symptomen. Das qualvolle Erleiden des Zustandes ist bei veratrum album nicht in der Form ausgeprägt. Die Manie mit dem verlangen Dinge zu zerreissen oder zu zerschneiden findet sich bei cupr-ar in der Form nicht. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal beider Mittel ist der psychische Zustand. Weiterhin ist die generelle Berührungsempfindlichkeit bei veratrum nicht vorhanden.

Camphora

Ebenfalls findet sich hier ein Kollapsbild mit eisiger Kälte des ganzen Körpers, Muskelkrämpfen und Berührungsempfindlichkeit. Die Symptome verschlechtern sich ebenfalls durch Bewegung. Bei Camphora stehen die Magen und Darmsymptome aber nicht im Vordergrund sondern der Kollaps. Charakteristisch für Camphora ist, das der Patient trotz Eiseskälte nicht bedeckt sein will.

Cuprum metallicum

Es stehen bei Cuprum die Krämpfe im Vordergrund. Im Gegensatz zu Cupr-ar wird die Übelkeit durch Trinken erleichtert. Das Brennen im Verdauungstrakt fehlt. Es steht weniger das Leiden und die Verwirrung im Vordergrund, sondern Wahnsinn, Einbildung und Todesangst.

Arsen

Ohne Cuprumanteil findet sich bei Arsen zwar die Schwäche, der Durst auf kaltes Wasser der verschlechtert und ein tendenzielles Frieren. Im Gegensatz zu Cupr-ar ist die Eiseskälte nicht so ausgeprägt. Häufig besteht bei Arsen äusserliche Kälte, aber innere brennende Hitze.[3] Es besteht keine Berührungsempfindlichkeit der Haut und der Patient erfährt im Gegensatz zu cupr-ar eine Erleichterung durch warme Getränke.

Hintergrundinformationen

Bei Kupferarsenit handelt es sich um einen nicht brennbaren Feststoff der in Wasser praktisch unlöslich ist. Es gehen akute oder chronische Gesundheitsgefahren davon aus. Der Stoff ist Gewässer gefährdend. Beim Erhitzen werden giftige Arsendämpfe frei die über den Atemtrakt aufgenommen werden und auch auf das Verdauungssystem wirken über den Speichel.[4]