Globuli von A bis A

Artemisia vulgaris Globuli

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Artemisia Vulgaris, auch gemeiner Beifuß oder Fliegenkraut genannt, ist eine 120 bis 150 Zentimeter große Staude, die in Europa, Nordasien und Amerika beheimatet ist. Der auf nährstoffreichem Sand-, Kies- und Lehmboden wachsende Korbblütler ist oft an Jaucheplätzen zu finden. In Deutschland und Asien bevorzugt Artemisia vulgaris feuchte Stellen, die amerikanische Art zieht trockene Plätze vor. An Wegrändern, Hecken, Abhängen und in Gebüschen ist die Pflanze ebenfalls häufig zu finden. Artemisa Vulgaris blüht von August bis September. Für die homöopathische Anwendung wird die Tinktur der frischen Wurzel verwendet. Artemisia war bereits den alten Griechen und Römern Dioskurides und Plinius bekannt, allerdings fand noch keine Einteilung verwandter Artemisiaarten statt, so daß eine eindeutige Zuordnung von damals nicht gegeben ist. Wie bei den alten Griechen wurde auch im Mittelalter der Beifuß als Frauenmittel und gegen Epilepsie eingesetzt. Diese Anwendungsgebiete haben sich bis heute nicht grundsätzlich geändert. In der Homöopathie wird das Mittel überwiegend gegen Krampfzustände eingesetzt. [4]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem:Generell besteht bei Artemisia-Patienten eine Neigung zu Krämpfen, Epilepsie und Starre-Zuständen, in denen sich die Patienten trotz vollem Bewusstsein nicht bewegen können. Oftmals finden sich unwillkürliche Zuckungen(Chorea), beispielsweise des Kopfes oder des Gesichtes. Patienten, die Artemisia benötigen sind häufig Säuglinge, zahnende Kinder, Mädchen in der Pubertät und Frauen während der Periode oder der Schwangerschaft. Das Mittel kann aber immer angewendet werden, falls die Symptome übereinstimmen. Häufig sind die Patienten zusätzlich mit reichlichem, übelriechenden Schweißausbrüchen konfrontiert. Dazu kommen Zähneknirschen und Schwierigkeiten Speisen zu schlucken. Krämpfe im Magen- Darm- Bereich, der Blase und der Gebärmutter sind ebenfalls vorhanden.

Wo wirkt es:Hauptangriffspunkt von Artemisia ist das Nervensystem. DieKrämpfe entstehen auf neurologischer Ebene. Von dort aus kommt es reflektorisch zu übersteigerten oder veränderten Spannungszuständen in den Muskeln des Bewegungsapparates, aber auch des Bauches, der Gebärmutter und der Blase. Artemisia wirkt ebenfalls auf die Schweißsekretion der Haut – die Patienten verströmen einen übelriechenden Geruch. Ferner ist Artemisia auch ein Mittel gegen Wurmbeschwerden, Schlafwandeln und Hydrocephalus (Wasserkopf).

In welchem Alter:Epilepsie und Krampfzustände können in jedem Alter auftreten, daher kann Artemisia keinem spezifischen Alter zugeordnet werden.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Hauptbeschwerden von Artemisia vulgaris bestehen in krampfartigen Zuständen bis hin zur Epilepsie und Starre-Zuständen. Durch verschiedene charakteristische Situationen kann ein Anfall ausgelöst werden. Auslösend können vorhergehende Erregungszustände sein, Schreck oder Kummer, Menstruation, Schläge auf den Kopf und Zahnungsphasen. Auch in der Pubertät können bei Mädchen Krampfzustände auftreten. Während der Krampfzustände tritt reichlicher, übelriechender Schweißgeruch auf, dieser kann knoblauchartig, verwest oder faulig riechen und ist sehr charakteristisch für Artemisia vulgaris. Es können häufige kurze Bewusstlosigkeiten (Petit mal) auftreten. Die Patienten sind hungrig, aber können nichts hinunterbringen. Die rechte Seite ist verkrampft, die linke Seite ist gelähmt. Frauen können während der unregelmäßigen und spärlichen Mestruation an heftigen Krämpfen im Abdomen oder der Gebärmutter leiden.

Verbesserung:

Verschlechterung:

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Ein epileptischer Anfall kann durch Schreck und Gefühlsbewegungen ausgelöst werden. Häufig sind die Patienten vor einem Anfall gereizt oder leicht erregt. Patienten können auch in einen Starre- Zustand der Muskulatur verfallen, der sich noch verschlechtert, wenn man sie darauf anspricht. Es können nervöse Tics auftreten wie Fingerzupfen. Auch eine Neigung zum Diebstahl gehört zu diesem Mittel.

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Scharfe, schießende Schmerzen, die durch den Kopf ziehen. Durch krampfartiges Zucken wird der Kopf nach hinten oder seitlich gezogen. Eventuell besteht Blutandrang zum Kopf.

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Augen schmerzen und die Buchstaben laufen beim Lesen zusammen, was durch Reiben besser- und durch Gebrauch der Augen schlechter wird. Es kann vorkommen, dass die Buchstaben beim Lesen zusammenlaufen. Vor einem epileptischen Anfall sind die Augen nach oben verdreht.Man kann eventuell Zuckungen im Gesicht beobachten. Während des Anfalls bildet sich häufig Schaum vor dem Mund.

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Im Verlauf der Krämpfe ist häufig eine rasselnde Atmung zu beobachten. Die Atmung kann während eines Anfalls aussetzen, der dann durch eine plötzliche, tiefe Einatmung beendet wird.

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Patient kann während des Anfalls auf die Zunge beißen oder mit den Zähnen knirschen.Treten unwillkürliche Bewegungen (Chorea) auf, können nur einzelne Worte unter Anstrengung hervorgestoßen werden. Zahnung kann einen Krampf auslösen. Der Schluckvorgang ist erschwert, die Speisen laufen aus dem Mund. Trotz Hunger lässt sich nichts herunterschlucken. Im gesamten Magen Darmsystem findet sich Verkrampfung. Während dieser Krämpfe besteht die Möglichkeit von ungewolltem Stuhl und Harnabgang. Zusätzlich können Übelkeit, grünlicher Durchfall und Erbrechen bestehen.

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Harndrang ist vermehrt, der Harn gelblich. Es kann zu eingeschränkter Menge bei schmerzhaftem Wasserlassen bei Kindern kommen.

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Beim Patient können Ejakulationen während des Krampfanfalls auftreten. Bei Frauen kann es zu einem Gebärmuttervorfall kommen. Frauen die dieses Mittel benötigen, neigen zu krampfartigen heftigen Kontraktionen der Gebärmutter, auch während der Schwangerschaft, was zum Abort führen kann. Eventuell tritt eine unregelmäßige Periode mit Krämpfen und spärlichem Blutfluss auf.

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Nach einem epileptischen Anfall weisen Kinder häufig einen reduzierten Spannungszustand der Muskulatur auf. Die Muskeln lassen sich nicht mehr bewegen. Mädchen erleiden einen epileptischen Anfall während der Pubertät. Die Patienten neigen zu Schwäche und Übermüdung in den Füßen durch zu langes Gehen oder in der Erholungsphase nach langen Erkrankungen.

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Es bildet sich reichlich Schweiß, dieser riecht verwest, faulig oder knoblauchartig.

Schlaf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Nach dem epileptischen Anfall versinkt der Patient in einen langen und tiefen Schlaf. Manche Patienten schlafwandeln und arbeiten, ohne sich am nächsten Tag erinnern zu können.

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vis Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Bufo

Auch Bufo ist in der Homöopathie ein bekanntes Mittel gegen Krampfanfälle, ebenfalls mit möglicher vorhergehender Reizbarkeit. Typische Auslöser wie bei Artemisia gibt es bei Bufo jedoch nicht. Allgemein verschlechtert sich bei Bufo die Situation in warmen Zimmern und beim Erwachen oder nachts. Bei Frauen können ebenfalls während der Menstruation Krämpfe in der Gebärmutter auftreten. Im Gegensatz zu Artemisia ist der Blutfluss allerdings reichlich vorhanden. Der typische übelriechende Schweißgeruch fehlt.

Causticum Hahnemanni

Ein weiteres großes Krampfmittel stellt Causticum da. Wie bei Artemisia kann bei Jugendlichen in der Pubertät durch Schreck oder Erregung ein epileptischer Anfall ausgelöst werden, genauso zeigen sich Anfälle bei Frauen während der Menstruation. Besonders verschlechternd wirkt sich bei Causticum jedoch kalter, trockener Wind oder Erschütterungen beim Autofahren aus. Unwillkürliche Zuckungen sind bei beiden Mitteln zu finden. Bei beiden Mittel können ebenfalls Schwächezustände und Lähmungen auftreten, bei Causticum jedoch weitaus intensiver und langsamer in der Entwicklung. Auch bei Causticum fehlt übelriechender Schweiß.[3]

Cicuta Virosa

Cicuta hat wie Artemisia das charakteristische Kopfzucken. Der Kopf wird auf eine Seite gezogen oder verdreht. Allerdings betreffen die Krämpfe bei Cicuta oftmals auch zusätzlich den Rücken, der wie ein Bogen nach hinten zurückgebeugt ist. Im Gegensatz zu Artemisia lassen sich die Krämpfe durch Berührung, Erschütterung und Zugluft verstärken.

Hintergrundinformationen

Beifuß wird auch als Moxakraut für die Moxibustion in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet. Dabei unterscheidet man in Moxakegel, Moxazigarren, Moxanadeln und Moxapflaster.

Bei der Moxibustion werden getrocknete Beifußfasern in kleinen Mengen verglimmt, um auf den Fluss des „Qi“ in den darunterliegenden Leitungsbahnen, auch Meridiane genannt, positiv einzuwirken. In der Akupunktur wird die Hitze über die Moxanadeln an die entsprechenden Punkte geleitet, um gegen kalte Zustände vorzugehen. Die Blätter werden im Frühjahr geerntet und zu einer feinen Watte aufbereitet mit einheitlicher Konsistenz der Fasern, um ein gleichmässiges Verglimmen zu gewährleisten. Die Hauptanwendungsgebiete in der Moxatherapie sind Schwäche nach chronischen Erkrankungen und Erkrankungen der Atemwege. Die Moxatherapie gilt in China und vielen anderen Ländern nicht nur als Heilmittel, sondern wird auch vorbeugend eingesetzt. Ein Sprichwort besagt, dass keine weiten Reisen unternehmen werden sollen, ohne durch Moxa vorher das „Qi“ angeregt zu haben.[5]