Globuli von A bis A

Aristolochia clematitis Globuli

© Axel Gutjahr - Fotolia

Aristolochia clematitis, die gewöhnliche Osterluzei ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae), die aus 400 bis 500 Arten besteht. Sie ist in Südeuropa verbreite,t und aus dem frischen, blühenden Kraut ohne Wurzel wird die homöopathische Arznei hergestellt. Aus dem Griechischen übersetzt heißt Aristolochia „das Beste zum Gebären“ [1] und deutet somit auf die mögliche heilende Wirkung im Geburtsgeschehen und im Wochenbett.[2]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Überwiegend sind es Frauen, die von Aristolochia clematitis profitieren können: Patientinnen mit Menstruationsbeschwerden, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Der hormonelle Bezug zeigt sich aber auch bei Männern, z.B. bei Patienten mit einer Entzündung der Prostata. [1]

Wo wirkt es?: Hauptangriffspunkte von Aristolochia clematitis sind die Schleimhäute, die weiblichen Genitalien, der Urogenitaltrakt, das venöse Blutsystem und die Haut.[1]

In welchem Alter?: Das Arzneimittel wird vor allem bei passender Heilanzeige verordnet und hat somit keinen direkten Altersbezug. Durch die Wirkung auf den weiblichen Genitaltrakt ist es überwiegend ein Mittel für Frauen.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Es bestehen verschiedene Beschwerden der Nieren und Harnwege, vor allem ein verstärkter Harndrang kommt häufig vor. Auch die Eierstöcke werden stark durch die Arznei beeinflusst. Die Regelblutung tritt verspätet ein oder setzt ganz aus. Sie ist dabei sehr schwach und kurzdauernd. Bei den Beschwerden fällt ein ausgesprochenesSchwächegefühl und ein heftiges, durch äußere Wärme kaum zu beeinflussendes Frieren auf. Die Glieder sind häufig kalt, und es besteht eine Neigung zu abgestorbenen Fingern und Frostbeulen.[2]

Verbesserung: Die Beschwerden bessern sich durch eintretende Absonderung. Hiermit kann die Monatsblutung, aber auch ein einsetzender Schnupfen oder Ausfluss gemeint sein. Sie verbessern sich ebenso durch Bewegung an der frischen Luft und durch lokale Wärme

Verschlechterung: Die Beschwerden verschlechtern sich morgens ab 3 oder 4 Uhr sowie vor und nach der monatlichen Blutung.[2]

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Eine weinerliche, depressive Stimmung mit Rückzugsverhalten ist für diese Patienten typisch, z.T. abwechselnd mit Phasen von gezwungener Heiterkeit. Große Angst mit Verwirrung und Zittern ist möglich, z.B. Ängste bezüglich der Gesundheit, vor Menschen oder vor Misserfolg. Die Betroffenen sind leicht verletzbar, unsicher und sehr empfindlich. Sobald die Monatsblutung einsetzt, verbessert sich die Stimmung der Patientin.[1]

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Bezug des Mittels zur Haut zeigt sich z.B. durch ein Ekzem auf der Kopfhaut mit Krustenbildung. Kneifende schießende Kopfschmerzen, die durch Bücken und nach der Periode schlimmer werden und sich durch frische Luft und kühle Umschläge bessern, werden berichtet.[1]

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Oft zeigen sich Risse (Rhagaden) in den Mundwinkeln und Lippenherpes. [1]

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Eine Verstopfung der Nase kann Kopfschmerzen verursachen. Der Zustand bessert sich an der frischen Luft und wenn die Nase anfängt zu laufen. [1]

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Saures und bitteres Erbrechen morgens nach dem Erwachen oder sofort nach dem Essen wird berichtet. Durchfall ist mit plötzlichem Stuhldrang und dem Gefühl der unvollständigen Entleerung verbunden. Er tritt vermehrt durch Gefühlserregung und Erwartungsspannung auf. Auch Milch kann Durchfall verursachen. [1]

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Vor allem während der Monatsblutung ist häufiger Harndrang möglich. Plötzliche Schmerzen in der Nierengegend, in der Blase oder Harnröhre können auftreten. Der Urin enthält vermehrt Eiweiß. An Aristolochia kann gedacht werden bei eitrigen Blasenentzündungen, Nierenbeckenentzündungen (Pyelitis) und bei chronischen Blaseninfekten. Nach Verkühlung kann eine Reizblase mit ständigem Harndrang, auch nachts auftreten.[2]

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Bei Männern kann es ein Heilmittel sein bei Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostatitis) oder bei chronischer Nebenhodenentzündung mit Empfindlichkeit gegen Kälte. Das sexuelle Verlangen ist häufig vermindert oder fehlt. Bei den Frauen sind verschiedene Störungen der Monatsblutungmöglich: Sie kann verstärkt mit großen Blutklumpen auftreten, aber auch verkürzt und schwach. Starke, krampfartige Schmerzen können sie begleiten. Während der Periode sind die Frauen häufig geschwächt, sie leiden unter Heißhungerattacken und frieren. Vor der Monatsblutung ist ein schleimiger und blutiger Ausfluss möglich. Ein juckendes und nässendes Ekzem an den Schamlippen zeigt gegebenenfalls wieder den Hautbezug des Mittels an. Bei Beschwerden in der Schwangerschaft und in den Wechseljahren kann Aristolochia clematitis ein heilendes Mittel sein.[1]

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Gliederschmerzenverschlimmern sich durch Bewegung. Die Unterschenkel sind vor der Monatsblutung häufiggeschwollen und ein Spannungsgefühl in den Krampfadernist möglich. Bei älteren Menschen, die unter Krampfadern leiden, kann der Einsatz von Aristolochia erwogen werden. Bei Frauen in den Wechseljahren treten möglicherweise Schmerzen in den Knien (Arthropathie) auf, die durch die Arznei gelindert werden können. Finger und Füße können geschwollen sein. Die Finger sind oft kalt, bläulich und wie abgestorben. Durch Nähen und Stricken können sich Schmerzen in den Oberarmen verstärken. Wenn die Betroffenen die Armeherunter hängen lassen, verbessern sich die Schmerzen.[2]

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Kleine Wunden, vor allem solche, die durch Druck und Quetschung entstehen und eine schlechte Heilungstendenz haben, können häufig von der Arznei profitieren, z.B. im Zusammenhang mit Akne bei jungen Mädchen. Sie kann ebenso eingesetzt werden bei Ekzemen, Unterschenkelgeschwüren, Hautentzündungen, Hautjucken und allgemein bei wunder Haut.[2]

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Charakteristisch ist ein allgemeines Frostigkeitsgefühl, vor allem vormittags und während der monatlichen Blutung. In den Wechseljahren tritt vermehrtes Schwitzen auf.

Schlaf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Betroffenen sind oft müde, der Schlaf ist unruhig mit häufigem Aufwachen. Dies verschlimmert sich in der Zeit vor der Periode.

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Pulsatilla

Pulsatilla ist ein großes Mittel in der Homöopathie, vor allem für Kinder und Frauen. Bei den Patienten, die von Pulsatilla profitieren, finden sich ebenfalls viele Beschwerden im hormonellen Bereich. Vielfältige Störungen der Regelblutungsind möglich: Sie kann zu spät und zu spärlich einsetzen oder ganz aussetzen – Symptome die denen von Aristolochia ähneln. Blasenentzündungen und eine Reizblase sprechen häufig gut auf dieses Mittel an. Auch Beschwerden durchKrampfadern können eventuell mit Pulsatilla gelindert werden. Bei beiden Mitteln findet sich eine Besserung der Beschwerden durch eintretende Absonderung und durch Bewegung, vor allem an der frischen Luft. Lokale Wärme hingegen verschlimmert die Schmerzen. Aristolochia-Patienten sind allerdings viel verfrorener. Von der seelischen Verfassung her sind sie auch nicht so sanft wie viele Pulsatilla-Patienten, denen Trost und Zuwendung eine große Erleichterung bringt, sondern eher verdrossen und ärgerlich. Die Beschwerden von Pulsatilla haben eine abendliche und nächtliche Verschlimmerung, Aristolochia eher zwischen 3 und 4 Uhr und in den Morgenstunden, die darauf folgen.[2]

Sepia

Auch Sepia ist ein wichtiges Mittel in der homöopathischen Frauenheilkunde. Neben Beschwerden der Periode kann es auch bei Problemen in den Wechseljahren hilfreich sein. Vor allem wenn die Wechseljahre früh einsetzen und mitGelenkschmerzen in den Knien (Arthropathie) einhergehen, kann an den Einsatz von Sepia gedacht werden. Es gehört auch zu den Arzneien, die bei Unfruchtbarkeit in Erwägung gezogen werden.[3]

Hamamelis

Hamamelis ist ein wichtiges Mittel bei Krampfadern. Häufig ist das Bindegewebe allgemein geschwächt und erschlafft, und es finden sich auch Hämorrhoiden. Bei der Behandlung von Wunden kann Hamamelis oft hilfreich sein.[3]

Hintergrundinformationen

Die gewöhnliche oder gemeine Osterluzei kann eine Höhe von bis zu 100 cm erreichen. Sie ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, aber ist in ganz Mitteleuropa an wärmeren Standorten zu finden. Der Geruch der Pflanze ist ungewöhnlich, leicht fruchtig. Zwischen Mai und Juni zeigen sich auffallende gelbe Blüten. Sie sind oben tütenförmig und erweitern sich innen zu einem bauchigen Blütenkessel, in dem sich Haare befinden. Wie in einer Art Falle werden Insekten, die die Blüte besuchen, durch die Behaarung der Blütenröhre gefangen gehalten. Erst nachdem die Blüte bestäubt wurde, erschlaffen die Haare und können die Insekte wieder wegfliegen.[4] Schon in früheren Zeiten wurde die giftige Pflanze wegen ihrer Heilwirkung angebaut. Später geriet sie in Vergessenheit. In ihrer Giftwirkung ruft sie vor allem Nierenschäden hervor. Wenn Tiere die Pflanze fressen, können sie an Atemstillstand sterben. [5]