Globuli von R bis S

Ranunculus bulbosus Globuli

© panthermedia.net / Israel Hervás

Der Knollige Hahnenfuß ist eine gelbblühende, in Eurasien beheimatete, giftige Pflanze, aus der das homöopathische Einzelmittel Ranunculus bulbosus hergestellt wird. Im Volksmund wird der Knollige Hahnenfuß auch Butterblume oder Ranunkel genannt. Bereits in der Antike galt die Butterblume als Heilpflanze. Der berühmte Arzt Hippokrates beispielsweise verwendete sie, um Abtreibungen durchzuführen. Die Pflanze galt außerdem als Heilmittel bei Hauterkrankungen und Rheuma. Ihr Gift verursacht starke Hautreizungen (Wiesendermatitis). [1][2] Zu einer homöopathischen Arznei verarbeitet wirkt Ranunculus bulbosus hauptsächlich auf Nerven, Muskeln, Haut, Brust und die linke Körperhälfte. Verschiedene Arten von Nerven- und Muskelschmerzen können mit Ranunculus bulbosus behandelt werden. Das homöopathische Einzelmittel wird aus der gesamten Pflanze, also auch aus der knolligen Wurzel und der Blüte, hergestellt.[3]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Ranunculus bulbosus kann bei diversen schmerzhaften Zuständen angewendet werden. Die zu Ranunculus bulbosus passenden Schmerzen betreffen vor allem dieNerven, die Muskeln, die Haut oder die Brust. Sie werden als stechend, schießend und durchbohrend empfunden und treiben dem Patienten Tränen in die Augen. Beispiele für solche schmerzhaften Erkrankungen sind Entzündungen des Ischiasnerves (Ischialgie), Muskelschmerzen im unteren Rand der Schultern oder Brustfellentzündungen (Pleuritis). Die Schmerzen verschlimmern sich in der Regel durch starke Temperaturveränderungen, vor allem aber durchplötzliche Kälte.
Ranunculus bulbosus ist außerdem ein bewährtesHautmittel und kann bei viralen Infektionen, u.a. bei Gürtelrose (Herpes zoster) oder Herpes (Herpes simplex) verwendet werden.
Schließlich passt das Einzelmittel zu den Folgen von chronischem Alkoholmissbrauch und wird hier vor allem angewendet, um Entzugssymptome (Delirium tremens) zu behandeln.[3][4][5]

Wo wirkt es?: Ranunculus bulbosus wirkt auf die Nerven, die Muskeln, die serösen Häute, die Organe oder Körperhöhlen überziehen,[6] die Brust, die äußere Haut, ferner dieFinger, die Zehen, die Augen und die linke Körperseite. Es wird vor allem bei schmerzhaften, entzündlichen Erkrankungen verwendet.[3]

In welchem Alter?: Ranunculus bulbosus wird unabhängig vom Lebensalter des Patienten zur Behandlung der entsprechenden Erkrankungen eingesetzt, wenn die Symptome passen. Einige Krankheitserscheinungen, die mit diesem Mittel therapiert werden können, werden jedoch durch eine sitzende Lebensweise hervorgebracht und betreffen dementsprechend eher Erwachsene. Auch das Alkoholentzugssyndrom (Delirium tremens) tritt vornehmlich im Erwachsenenalter auf.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

  • Der Patient leidet unter den Folgen eines langfristigen Alkoholmissbrauchs (Delirium tremens).
  • Der Patient leidet unter Muskelschmerzen am Rand der Schulterblätter, vor allem dann, wenn er einer sitzenden Tätigkeit nachgeht.
  • Der Patient leidet unter einer Rippenfellentzündung(Pleuritis), die sich durch stechende Schmerzen in den Wänden des Brustkorbes äußert. Beim Einatmen verschlimmert sich der Schmerz.[7] Auch durch andere Erkrankungen verursache Muskel- oder Nervenschmerzen im Brustbereich können mit Ranunculus bulbosus behandelt werden.
  • Auftretende Schmerzen sind stechend, durchbohrend, brennend und schießend und treiben dem Patienten die Tränen in die Augen. Er fühlt sich wund und findet sich in keine Lage, die ihm Erleichterung verschafft.
  • Der Patient ist kälte- und berührungsempfindlich.
  • Der Patient leidet unter krampfartigem Schluckauf.
  • Vor allem abends vor dem Einschlafen gehen Rucke durch den Körper des Patienten.
  • Der Patient leidet an einer chronischen Entzündung des Ischiasnervs (Ischialgie) mit Schmerzen im Gesäß und Kreuz, die sich morgens verschlimmern.[8]
  • Der Patient leidet unter einer (viralen) Hauterkrankung mit bläulichen Bläschen, z.B. Gürtelrose (Herpes zoster).

Verbesserung: Die Symptome bessern sich bei Wärme, im Stehen und bei vorgebeugtem Sitzen.

Verschlechterung: Durch feuchte, kalte Luft, im Freien, bei Zugluft, Gewitter, Sturm oder Regenwetter, bei starken Temperaturveränderungen, durch Veränderung der Haltung bzw. Lage, Bewegung der Arme, durch Alkohol, Essen, Berührung, Schreck, Ärger und Zorn, beim Einatmen und abends verschlechtert sich der Zustand des Patienten.[3][4][5]

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Patient ist zuweilen streitsüchtig und leicht reizbar; er beschimpft und kritisiert seine Mitmenschen. Auch Redseligkeit gehört zu den Merkmalen von Ranunculus bulbosus. Dann wieder kann es zu Gefühlen der Sorge, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit kommen; der Patient wünscht sich in diesem Zustand den Tod (Suizidneigung). Weint der Patient, geht das Weinen oft mit Kopfschmerzen einher. Einige Ranunculus-bulbosus-Patienten wirken gleichgültig und apathisch.Abends fürchtet sich der Patient häufig vor Gespenstern, vor der Arbeit oder der Einsamkeit. Er möchte nicht allein gelassen werden.
Wird Ranunculus bulbosus gegen die üblen Folgen von langfristigem Alkoholmissbrauch (Delirium tremens) eingesetzt, können Unruhe, sinnliche Wahrnehmungen ohne Reizgrundlage (Halluzinationen), Fixierung des Blickes auf einen Punkt oder Orientierungslosigkeit zu den Symptomen des Patienten zählen.[9] Auch als Folge geistiger Anstrengung kann Orientierungslosigkeit auftreten; der Patient weiß dann nicht, wo er sich befindet und verläuft sich, obwohl ihm die Gegend vertraut ist.[3][4]

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Ranunculus bulbosus passt zu einem auseinander pressenden Schmerz im Kopf, der sich vor allem auf den Scheitel und den Vorderkopf konzentriert; der Patient fühlt sich, als solle sein Kopf vergrößert werden. Dieser Schmerz geht mit Übelkeit und Schläfrigkeit einher. Auch Schmerzen in den Augäpfeln können in diesem Zusammenhang auftreten.

Die Kopfhaut mancher Patienten kribbelt und juckt, als hätte sich ein Käfer in ihren Haaren verfangen. Einige Patienten beschreiben eine unwillkürliche, unkontrollierbare Muskelkontraktion (Tic) zum rechten Ohr hin.[3][5]

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Einige Patienten beschreiben einen beißenden Schmerz in den Augen wie durch Rauch verursacht. Die Augäpfel des Ranunculus-bulbosus-Patienten schmerzen zuweilen bei Bewegung; hin und wieder kommt es zum Brennen der Augenlider. Der Patient kann sowohl unter Tagblindheit, also der Verminderung der Sehfähigkeit bei besonders hellem Licht, oder Nachtblindheit, also der Verminderung der Sehfähigkeit bei geringem Lichteinfall, leiden. Besonders während der Schwangerschaft kann Nachtblindheit auftreten. Der Patient meint, es befinde sich Nebel vor seinen Augen. Tritt Schmerz über dem rechten Auge auf, bessert sich dieser durch Stehen oder Gehen. Auch die Infektion der Hornhaut des Auges durch das Herpes-Virus (Herpes cornae) kann mit Ranunculus bulbosus behandelt werden. Dabei treten beim Patienten, Bläschen auf der Hornhaut, starke Schmerzen, Lichtscheu und vermehrter Tränenfluss auf.

Ein Kribbeln und Kitzeln der inneren Nasenlöcher, das der Patient durch Räuspern oder Schnäuzen zu lindern sucht, zählt ebenfalls zu den Symptomen von Ranunculus bulbosus. Auch der Gaumen kribbelt, der Patient möchte daran kratzen. Manche Patienten leiden unter Krämpfen in den Lippen, die teilweise sogar für den Außenstehenden sichtbar sind. Der Speichelfluss kann vermehrt sein.[3][4][5]

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Ein wundes, kratziges, brennendes Gefühl zieht sich zuweilen den Hals des Patienten hinunter. Die Atmung mancher Ranunculus-bulbosus-Patienten geht ängstlich und beklommen, obwohl sie tief atmen möchten. Kleine Stellen in der Brust des Patienten können sich wund anfühlen und brennen, als wüchsen Geschwüre unter der Haut. Hustet der Patient, sticht es ihn hinter dem Brustbein.

Zu den Symptomen einer Rippenfellentzündung (Pleuritis), die sich mit Ranunculus bulbosus behandeln lässt, zählen scharfe, stechende, schneidende Schmerzen in der Brust, die beidseitig auftreten können und besonders stark sind, sobald der Patient tief einatmet. In Folge einer solchen Rippenfellentzündung kann es zu einer Verdickung des Rippenfells kommen, die man Pleuraschwarte nennt.[10] Auch sonstige Schmerzsymptome im Bereich der Rippen (Intercostalneuralgie oder Intercostalrheumatismus) passen zu Ranunculus bulbosus. Die auftretenden Schmerzen werden in der Regel durch plötzliche Kälte, Berührung, Bewegung oder die Veränderung der Lage verschlimmert. In diesem Zusammenhang kann auch eine Lungenentzündung (Pneumonie) auftreten, die aber lediglich begleitend homöopathisch therapiert werden sollte.

Obwohl der Ranunculus-bulbosus-Patient warm angezogen ist, beginnt er manchmal im Freien auf unerklärliche Art und Weise an der Brust zu frieren. Auch beim Einatmen kalter Luft kann es zu dieser Erscheinung kommen.[3][4][5]

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Ist der Patient Alkoholiker, kann er unter einem starkenSchluckauf leiden. Kommt es in Folge von Leberschäden zu Gelbsucht (Ikterus), juckt es den Patienten am ganzen Körper, vor allem aber in den Handtellern. Der Bauch mancher Patienten ist druckempfindlich. Treten Bauchschmerzen auf, so werden die Schmerzen als kneipend empfunden und wechseln sich zuweilen mit Brustschmerz ab.[3]

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Für Ranunculus bulbosus ist ein Muskelschmerz am Rand des Schulterblattes, vor allem linksseitig charakteristisch. Dieser Schmerz wird oft von langjährigen sitzenden Tätigkeiten der Patienten verursacht. Häufig ziehen sich die Schmerzen vom Schulterblatt durch die untere Hälfte des linken Brustkorbes. Die Halsmuskeln des Patienten können versteift sein und ihm das Sprechen bzw. Artikulieren erschweren; er kann seine Beschwerden lindern, indem er die Schultern auf und ab bewegt.

Zu den Symptomen von Ranunculus bulbosus zählen außerdem das Jucken der Haut der Finger und der Handteller, plötzliches, brennendes Stechen in der rechten großen Zehe, zuckender, stechender Schmerz im Unterarm beim Schreiben und Schmerzen in den Fersen, als seien die Schuhe zu eng. Auch Gicht in Fingern und Zehen kann auftreten.[3][4]

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Charakteristisch für Ranunculus bulbosus sind diebläulichen Bläschen, die bei den zum Mittel passenden Hauterkrankungen auftreten. Kommt es zum Jucken oder Brennen der Haut, verschlimmern sich diese Symptome durch Berührung. Hautkrankheiten, die durch virale Infektionen ausgelöst wurden, können mit Ranunculus bulbosus behandelt werden. So zählt beispielsweise die Gürtelrose, die durch das Windpocken-Virus verursacht wird und flüssigkeitsgefüllte, bläuliche Bläschen verursacht, zu diesen Erkrankungen.[11] Aber auch Herpes (Herpes simplex) passt zu Ranunculus bulbosus.

Zu den Hautsymptomen des Einzelmittels zählen außerdem hornähnliche Schürfe, ätzende, jauchige Absonderungen, flache, brennende und stechende Geschwüre, Ausschläge auf den Handinnenflächen infolge beruflicher Belastung, aufgesprungene Fingerspitzen und Hühneraugen, die beißen oder brennen.[3][4][5]

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Vor allem die Brustsymptome des Patienten werden durch plötzliche Kälte verschlimmert. Kommt es zu Fieberschüben, fröstelt der Patient; das Frösteln wird im Freien stärker.[3]

Zusammenfassung

Bei wem?: Ranunculus bulbosus kann bei diversen schmerzhaften Zuständen angewendet werden. Die zu Ranunculus bulbosus passenden Schmerzen betreffen vor allem dieNerven, die Muskeln, die Haut oder die Brust. Sie werden als stechend, schießend und durchbohrend empfunden und treiben dem Patienten Tränen in die Augen. Beispiele für solche schmerzhaften Erkrankungen sind Entzündungen des Ischiasnerves (Ischialgie), Muskelschmerzen im unteren Rand der Schultern oder Brustfellentzündungen (Pleuritis). Die Schmerzen verschlimmern sich in der Regel durch starke Temperaturveränderungen, vor allem aber durchplötzliche Kälte.
Ranunculus bulbosus ist außerdem ein bewährtesHautmittel und kann bei viralen Infektionen, u.a. bei Gürtelrose (Herpes zoster) oder Herpes (Herpes simplex) verwendet werden.
Schließlich passt das Einzelmittel zu den Folgen von chronischem Alkoholmissbrauch und wird hier vor allem angewendet, um Entzugssymptome (Delirium tremens) zu behandeln.[3][4][5]

Wo wirkt es?: Ranunculus bulbosus wirkt auf die Nerven, die Muskeln, die serösen Häute, die Organe oder Körperhöhlen überziehen,[6] die Brust, die äußere Haut, ferner dieFinger, die Zehen, die Augen und die linke Körperseite. Es wird vor allem bei schmerzhaften, entzündlichen Erkrankungen verwendet.[3]

In welchem Alter?: Ranunculus bulbosus wird unabhängig vom Lebensalter des Patienten zur Behandlung der entsprechenden Erkrankungen eingesetzt, wenn die Symptome passen. Einige Krankheitserscheinungen, die mit diesem Mittel therapiert werden können, werden jedoch durch eine sitzende Lebensweise hervorgebracht und betreffen dementsprechend eher Erwachsene. Auch das Alkoholentzugssyndrom (Delirium tremens) tritt vornehmlich im Erwachsenenalter auf.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

  • Der Patient leidet unter den Folgen eines langfristigen Alkoholmissbrauchs (Delirium tremens).
  • Der Patient leidet unter Muskelschmerzen am Rand der Schulterblätter, vor allem dann, wenn er einer sitzenden Tätigkeit nachgeht.
  • Der Patient leidet unter einer Rippenfellentzündung(Pleuritis), die sich durch stechende Schmerzen in den Wänden des Brustkorbes äußert. Beim Einatmen verschlimmert sich der Schmerz.[7] Auch durch andere Erkrankungen verursache Muskel- oder Nervenschmerzen im Brustbereich können mit Ranunculus bulbosus behandelt werden.
  • Auftretende Schmerzen sind stechend, durchbohrend, brennend und schießend und treiben dem Patienten die Tränen in die Augen. Er fühlt sich wund und findet sich in keine Lage, die ihm Erleichterung verschafft.
  • Der Patient ist kälte- und berührungsempfindlich.
  • Der Patient leidet unter krampfartigem Schluckauf.
  • Vor allem abends vor dem Einschlafen gehen Rucke durch den Körper des Patienten.
  • Der Patient leidet an einer chronischen Entzündung des Ischiasnervs (Ischialgie) mit Schmerzen im Gesäß und Kreuz, die sich morgens verschlimmern.[8]
  • Der Patient leidet unter einer (viralen) Hauterkrankung mit bläulichen Bläschen, z.B. Gürtelrose (Herpes zoster).

Verbesserung: Die Symptome bessern sich bei Wärme, im Stehen und bei vorgebeugtem Sitzen.

Verschlechterung: Durch feuchte, kalte Luft, im Freien, bei Zugluft, Gewitter, Sturm oder Regenwetter, bei starken Temperaturveränderungen, durch Veränderung der Haltung bzw. Lage, Bewegung der Arme, durch Alkohol, Essen, Berührung, Schreck, Ärger und Zorn, beim Einatmen und abends verschlechtert sich der Zustand des Patienten.[3][4][5]

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Patient ist zuweilen streitsüchtig und leicht reizbar; er beschimpft und kritisiert seine Mitmenschen. Auch Redseligkeit gehört zu den Merkmalen von Ranunculus bulbosus. Dann wieder kann es zu Gefühlen der Sorge, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit kommen; der Patient wünscht sich in diesem Zustand den Tod (Suizidneigung). Weint der Patient, geht das Weinen oft mit Kopfschmerzen einher. Einige Ranunculus-bulbosus-Patienten wirken gleichgültig und apathisch.Abends fürchtet sich der Patient häufig vor Gespenstern, vor der Arbeit oder der Einsamkeit. Er möchte nicht allein gelassen werden.
Wird Ranunculus bulbosus gegen die üblen Folgen von langfristigem Alkoholmissbrauch (Delirium tremens) eingesetzt, können Unruhe, sinnliche Wahrnehmungen ohne Reizgrundlage (Halluzinationen), Fixierung des Blickes auf einen Punkt oder Orientierungslosigkeit zu den Symptomen des Patienten zählen.[9] Auch als Folge geistiger Anstrengung kann Orientierungslosigkeit auftreten; der Patient weiß dann nicht, wo er sich befindet und verläuft sich, obwohl ihm die Gegend vertraut ist.[3][4]

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Ranunculus bulbosus passt zu einem auseinander pressenden Schmerz im Kopf, der sich vor allem auf den Scheitel und den Vorderkopf konzentriert; der Patient fühlt sich, als solle sein Kopf vergrößert werden. Dieser Schmerz geht mit Übelkeit und Schläfrigkeit einher. Auch Schmerzen in den Augäpfeln können in diesem Zusammenhang auftreten.

Die Kopfhaut mancher Patienten kribbelt und juckt, als hätte sich ein Käfer in ihren Haaren verfangen. Einige Patienten beschreiben eine unwillkürliche, unkontrollierbare Muskelkontraktion (Tic) zum rechten Ohr hin.[3][5]

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Einige Patienten beschreiben einen beißenden Schmerz in den Augen wie durch Rauch verursacht. Die Augäpfel des Ranunculus-bulbosus-Patienten schmerzen zuweilen bei Bewegung; hin und wieder kommt es zum Brennen der Augenlider. Der Patient kann sowohl unter Tagblindheit, also der Verminderung der Sehfähigkeit bei besonders hellem Licht, oder Nachtblindheit, also der Verminderung der Sehfähigkeit bei geringem Lichteinfall, leiden. Besonders während der Schwangerschaft kann Nachtblindheit auftreten. Der Patient meint, es befinde sich Nebel vor seinen Augen. Tritt Schmerz über dem rechten Auge auf, bessert sich dieser durch Stehen oder Gehen. Auch die Infektion der Hornhaut des Auges durch das Herpes-Virus (Herpes cornae) kann mit Ranunculus bulbosus behandelt werden. Dabei treten beim Patienten, Bläschen auf der Hornhaut, starke Schmerzen, Lichtscheu und vermehrter Tränenfluss auf.

Ein Kribbeln und Kitzeln der inneren Nasenlöcher, das der Patient durch Räuspern oder Schnäuzen zu lindern sucht, zählt ebenfalls zu den Symptomen von Ranunculus bulbosus. Auch der Gaumen kribbelt, der Patient möchte daran kratzen. Manche Patienten leiden unter Krämpfen in den Lippen, die teilweise sogar für den Außenstehenden sichtbar sind. Der Speichelfluss kann vermehrt sein.[3][4][5]

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Ein wundes, kratziges, brennendes Gefühl zieht sich zuweilen den Hals des Patienten hinunter. Die Atmung mancher Ranunculus-bulbosus-Patienten geht ängstlich und beklommen, obwohl sie tief atmen möchten. Kleine Stellen in der Brust des Patienten können sich wund anfühlen und brennen, als wüchsen Geschwüre unter der Haut. Hustet der Patient, sticht es ihn hinter dem Brustbein.

Zu den Symptomen einer Rippenfellentzündung (Pleuritis), die sich mit Ranunculus bulbosus behandeln lässt, zählen scharfe, stechende, schneidende Schmerzen in der Brust, die beidseitig auftreten können und besonders stark sind, sobald der Patient tief einatmet. In Folge einer solchen Rippenfellentzündung kann es zu einer Verdickung des Rippenfells kommen, die man Pleuraschwarte nennt.[10] Auch sonstige Schmerzsymptome im Bereich der Rippen (Intercostalneuralgie oder Intercostalrheumatismus) passen zu Ranunculus bulbosus. Die auftretenden Schmerzen werden in der Regel durch plötzliche Kälte, Berührung, Bewegung oder die Veränderung der Lage verschlimmert. In diesem Zusammenhang kann auch eine Lungenentzündung (Pneumonie) auftreten, die aber lediglich begleitend homöopathisch therapiert werden sollte.

Obwohl der Ranunculus-bulbosus-Patient warm angezogen ist, beginnt er manchmal im Freien auf unerklärliche Art und Weise an der Brust zu frieren. Auch beim Einatmen kalter Luft kann es zu dieser Erscheinung kommen.[3][4][5]

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Ist der Patient Alkoholiker, kann er unter einem starkenSchluckauf leiden. Kommt es in Folge von Leberschäden zu Gelbsucht (Ikterus), juckt es den Patienten am ganzen Körper, vor allem aber in den Handtellern. Der Bauch mancher Patienten ist druckempfindlich. Treten Bauchschmerzen auf, so werden die Schmerzen als kneipend empfunden und wechseln sich zuweilen mit Brustschmerz ab.[3]

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Für Ranunculus bulbosus ist ein Muskelschmerz am Rand des Schulterblattes, vor allem linksseitig charakteristisch. Dieser Schmerz wird oft von langjährigen sitzenden Tätigkeiten der Patienten verursacht. Häufig ziehen sich die Schmerzen vom Schulterblatt durch die untere Hälfte des linken Brustkorbes. Die Halsmuskeln des Patienten können versteift sein und ihm das Sprechen bzw. Artikulieren erschweren; er kann seine Beschwerden lindern, indem er die Schultern auf und ab bewegt.

Zu den Symptomen von Ranunculus bulbosus zählen außerdem das Jucken der Haut der Finger und der Handteller, plötzliches, brennendes Stechen in der rechten großen Zehe, zuckender, stechender Schmerz im Unterarm beim Schreiben und Schmerzen in den Fersen, als seien die Schuhe zu eng. Auch Gicht in Fingern und Zehen kann auftreten.[3][4]

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Charakteristisch für Ranunculus bulbosus sind diebläulichen Bläschen, die bei den zum Mittel passenden Hauterkrankungen auftreten. Kommt es zum Jucken oder Brennen der Haut, verschlimmern sich diese Symptome durch Berührung. Hautkrankheiten, die durch virale Infektionen ausgelöst wurden, können mit Ranunculus bulbosus behandelt werden. So zählt beispielsweise die Gürtelrose, die durch das Windpocken-Virus verursacht wird und flüssigkeitsgefüllte, bläuliche Bläschen verursacht, zu diesen Erkrankungen.[11] Aber auch Herpes (Herpes simplex) passt zu Ranunculus bulbosus.

Zu den Hautsymptomen des Einzelmittels zählen außerdem hornähnliche Schürfe, ätzende, jauchige Absonderungen, flache, brennende und stechende Geschwüre, Ausschläge auf den Handinnenflächen infolge beruflicher Belastung, aufgesprungene Fingerspitzen und Hühneraugen, die beißen oder brennen.[3][4][5]

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Vor allem die Brustsymptome des Patienten werden durch plötzliche Kälte verschlimmert. Kommt es zu Fieberschüben, fröstelt der Patient; das Frösteln wird im Freien stärker.[3]

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Bryonia alba

Die Weiße und Rote Zaunrübe, auch Teufelsrübe oder Gichtrübe genannt, kann zum homöopathischen EinzelmittelBryonia alba aut diocia verarbeitet werden. Wie Ranunculus bulbosus wirkt dieses Mittel auf die serösen (also Organ-umschließenden oder Körperhöhlen-auskleidenden) Häute. Es passt zu reißenden, stechenden Schmerzen aller Muskeln, die aber besonders im Brustbereich auftreten und sich durch Bewegung, Einatmen und Husten verschlimmern. Wie bei Ranunculus bulbosus sind Bryonia-alba-aut-diocia-Patienten leicht reizbar und leiden unter rheumatischen Schmerzen. Ein weiteres Charakteristikum dieses Mittels sind die ausgetrockneten Schleimhäute der Patienten.[3][4][5]

Mezereum

Der Seidelbast oder Kellerhals ist eine eurasische Pflanze, auf deren Grundlage das homöopathische EinzelmittelMezereum hergestellt wird. Mit Ranunculus bulbosus hatMezereum die große Empfindlichkeit des Patienten gegen kalte Luft gemein. Auch brennende Muskelschmerzenund Nervenschmerzen (Neuralgien) kann man mit beiden Mitteln therapieren. Mezereum passt außerdem genau wie Ranunculus bulbosus zu juckenden Hautsymptomen. Mit diesem Einzelmittel kuriert man darüber hinaus diverse Knochenleiden.[3][4][5]

Rhus toxicodendron

Aus dem in Nordamerika heimischen Giftsumach wird das homöopathische Einzelmittel Rhus toxicodendronhergestellt. Wie Ranunculus bulbosus wirkt es beijuckenden Hautsymptomen und reißenden, stechenden, rheumatischen Schmerzen. Darüber hinaus können damit Schleimhautinfektionen und Fiebererkrankungen therapiert werden. Die Lymphknoten der Patienten sind geschwollen, es kann zu Lähmungserscheinungen kommen. Auch im Zusammenhang mit Grippe (Influenza) oder Pocken wirdRhus tocixodendron eingesetzt. Beide Mittel wirkenlinksseitig.[3][4][5]

MedikamentName

Inhalt

MedikamentName

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Hintergrundinformationen

Zwischen Mai und Juni blüht in Eurasien auf trockenen, kalkhaltigen Wiesen oder Lehmböden der Knollige Hahnenfuß. Er wächst zwischen 15 und 30 cm in die Höhe. Das im Hahnenfuß enthaltene Protoanemonin reizt die Häute und Schleimhäute. Kommt es zum Hautkontakt, rötet sich die Haut, brennt und wirft Blasen (Wiesendermatitis). Gerät das Gift in den Körper, können es Reizungen des Mund- und Rachenraumes, Magen- und Darmreizungen, Durchfällen und Krämpfen und im schlimmsten Fall Nierenentzünden und Atemlähmungen auftreten. Trocknet man die Pflanze, verliert ihr Gift seine Wirkung. Besonders auf Rinderweiden ist der Knollige Hahnenfuß ungern gesehen, da er bei den dort grasenden Tieren Blutharnen und Fehlgeburten verursachen kann. Ihren Namen verdankt die Pflanze der Form ihrer Blätter, die den Klauen von Hähnen ähneln.[1][2]