Globuli von T bis Z

Viola odorata Globuli

© PantherMedia / Angelika Balk

Viola Odorata ist der botanische Name für eine in Deutschland als Duftveilchen oder wohlriechendes Veilchen bekannte Pflanze. Das Duftveilchen gehört in die Familie der Veilchengewächse (Violaceae) und kommen vor allem in gemäßigten Breiten wie Europa, Ostasien und Nordamerika vor. Viola Odorata werden zahlreiche heilende Wirkungen zugeschrieben. In der Homöopathie gehört es deshalb zu den am häufigsten eingesetzten Mitteln überhaupt. Es kann in Form von Globuli, als Tropfen, Sirup oder als Tee verabreicht werden.

Viola Odorata liefert verschiedene wirksame Stoffe. Einer von ihnen ist die bekannte Salizylsäure, die auch in Medikamenten wie ASS oder Aspirin enthalten ist. Sie wirkt schmerzlindernd und beruhigend. Ebenso kann Viola Odorata gegen Hauterkrankungen, Gelenkbeschwerden, bei Husten (Tussis) und Lungenproblemen, gegen Augenleiden oder bei Schlafstörungen eingesetzt werden. Weitere wirksame Stoffe sind Saponine, Alkaloide, Flavonoide, verschiedene ätherische Öle, Eiweiße und organische Säuren. In geringen Mengen ist auch Vitamin C enthalten. [1]
Zur Arzneimittelherstellung wird das Öl aus den Blättern der Pflanze verwendet. Der Anteil des Öls ist sehr gering und die Verfahren zur Gewinnung aufwändig, sodass Viola Odorata insgesamt als teures homöopathisches Mittel gilt.[2]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung


Bei wem?:
Viola Odorata wird bei Menschen aller Altersklassen eingesetzt – auch bei Kindern und Säuglingen ist eine Behandlung mit Viola Odorata möglich. Als pflanzliches Mittel ist es in aller Regel gut verträglich. Symptome einer Überdosierung oder Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Bei Personen mit einer hyperaktiven oder zu Manie neigenden Persönlichkeit sollte Viola Odorata nicht angewandt werden.[3]


Wo wirkt es?:
Viola Odorata hat zahlreiche Anwendungsgebiete. Etabliert hat es sich vor allem in der Behandlung eines unruhigen Gemütszustandes, bei Nervosität, Stress und starker psychischer Belastung. Bei Kindern und Jugendlichen wird es vor allem bei Verdauungsproblemen, Beschwerden der Harnorgane und Wurmleiden empfohlen. Bei älteren Menschen steht die Behandlung von Gelenkbeschwerden, rheumatischen Beschwerden und Verdauungsbeschwerden im Vordergrund.[4] 


In welchem Alter?:
Viola Odorata kann in jedem Lebensalter eingesetzt werden. Erhältlich ist es in verschiedenen Potenzen, wobei je nach Lebensalter unterschiedliche Potenzen empfohlen werden. Um Viola Odorata richtig anzuwenden, sollte in der Regel ein ausgebildeter Homöopath oder Heilpraktiker hinzugezogen werden. Eine eigenständige Behandlung, insbesondere bei Kindern, ist nicht zu empfehlen.[5][6]

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Mehrzahl aller Fälle, die mit Viola Odorata behandelt werden, sind Erwachsene. Hier stehen Gelenkbeschweren – insbesondere im Rahmen einer Arthritis oder Rheuma – im Vordergrund. Zusätzlich wird Viola Odorata in vielen Fällen bei einer nervösen, hypersensiblen Persönlichkeit angewandt.[7]

Bei Kindern wirkt es vor allem gegen Magen- und Darmbeschwerden. Auch bei Harninkontinenz oder bei übelriechendem Harn wird Viola Odorata empfohlen. Zusätzlich kann es auch gegen Kopf- (Cephalgie) und Ohrenschmerzen (Otitis) helfen.[8]

Verbesserung: Eine Verbesserung des Zustands wird vor allem erreicht durch viel Ruhe und Stille. Ein verständnisvolles, liebevolles Umfeld kann insbesondere bei nervösen, sensiblen Betroffenen die Beschwerden lindern.

Verschlechterung: Eine Verschlechterung der Symptome tritt bei Stress, bei körperlicher und bei psychischer Belastung auf. Außerdem werden Kälte, Wind und Regen schlecht vertragen. Laute Musik und allgemeiner Lärm werden als sehr belastend wahrgenommen.[9]

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Personen, die Viola-Präparate bekommen, sind meist sehr empfindsame, nervöse Menschen. Häufig treten starke emotionale Ausbrüche auf. Nervöse Erschöpfung und häufiges Weinen sind weitere typische Eigenschaften. Viola wird außerdem bei sehr sturen Kindern empfohlen. Häufig ist die geistige Entwicklung dieser Kinder bei sonst normalem Körperwachstum etwas verlangsamt.

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Viola Odorata wird vor allem bei Ohrenschmerzen empfohlen. Häufiges Begleitsymptom sind tanzende Lichtpunkte vor den Augen. Auch bei Spannungskopfschmerzen oder bei Schwindelgefühlen kann Viola Odorata helfen.

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Probleme im Gesicht treten bei Viola-Patienten selten auf. Im Zusammenhang mit Spannungskopfschmerz kann es aber zu einer typischen Mimik kommen: Stirnrunzeln, Zusammenziehen der Augenbrauen, schmerzverzerrter Mund und blasse Hautfarbe.

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Viola-Betroffene leiden unter Atemnot (Dyspnoe) und einem subjektiv beklemmenden Gefühl im Brustbereich. Zusätzlich kann ein trockener, oft schmerzhafter Husten auftreten. Die Beschwerden verschlimmern sich beim Einatmen, dabei können außerdem stechende Schmerzen auftreten. Üblicherweise treten diese Beschwerden vor allem tagsüber, nachts hingegen so gut wie gar nicht auf.

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Bei Kindern mit Verdauungsproblemen, häufigen Bauch- oder Magenschmerzen sowie Blähungen (Meteorismus) kann Viola Odorata Abhilfe schaffen.

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Kinder, die mit Viola Odorata behandelt werden, sind häufig sehr nervös und haben zahlreiche Beschwerden in unterschiedlichen Organsystemen. Häufig können sie den Harndrang in der Nacht noch nicht kontrollieren. Auffällig kann auch ein unangenehmer bis stechender Geruch des Urins sein. In der Farbe ist er häufig milchig, weißlich und sehr trüb.

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Viola Odorata kann gegen rheumatische Beschwerden in den Gelenken wirken. Im klassischen Fall treten diese Beschwerden vor allem in den Handgelenken auf. Sie verschlimmern sich bei Kälte und bei Belastung.

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Haut ist bei Viola-Odorata-Betroffenen häufig blass und kalt. Nur die Handinnenflächen können auch schweißig-feucht sein.[10][11]

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Viola-Betroffene klagen häufig über Kälte. Insbesondere fallen kalte Gliedmaßen, Finger und eine kalte Gesichtshaut auf.

Schlaf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Mit dem unruhigen und sensiblen Gemüt gehen häufig auch ein unruhiger Schlaf oder Einschlafprobleme einher. Bei ebenso vielen Betroffenen treten aber auch überhaupt keine Schlafprobleme auf und Beschwerden zeigen sich ausschließlich tagsüber.[12][13][14][15]

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Rhododendron chrysanthum

Rhododendron chrysanthum wird vor allem bei rheumatischen Beschwerden alternativ zu Viola Odorata oder ergänzend eingesetzt. Gewonnen wird es aus den Blättern und den Knospen des gleichnamigen Strauches. Im Unterschied zu Viola Odorata ist Rhododendron chrysanthum vor allem für Erwachsenen zu empfehlen, da es stärker wirkt. Außer gegen rheumatische Beschwerden wird es auch bei Nervenschmerzen (Neuralgien) sowie bei Sehnenentzündungen eingesetzt.[16][17][18]

Caulophyllum thalictroides

Caulophyllum thalictroides ist ein homöopathisches Mittel, dass aus der Wurzel des Blauen Hahnenfußes gewonnen wird. In erster Linie wird Caulophyllum thalictroides bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Außerdem hat es aber auch eine Wirkung gegen Rheuma und Gelenkbeschwerden.[16][17][18]

Acidum phosphoricum

Phosphoricum Acidum ist eine Alternative zu Viola Odorata, die vor allem bei stärkeren Gemütsschwankungen zum Einsatz kommt. Auch gegen Depressionen, Selbstzweifel, Furcht und Verzweiflung soll es helfen. Außerdem wird eine positive Wirkung auf Knochen- und Muskelschmerzen sowie auf die Infektanfälligkeit berichtet.[16][17][18]

Hintergrundinformationen

Die Familie der Veilchen besteht aus 23 Gattungen und über 830 Arten. In der Homöopathie kommen verschiedene Veilchenarten zur Anwendung. Veilchen haben keinen Stängel, sondern treiben oberirdische Ausläufer aus. Veilchen sind an ihren herzförmigen Blättern gut zu erkennen. In der Regel sind die Blätter leicht behaart und an den Rändern gezähnt. Die Blütezeit ist im März und April, allerdings nur bei niedrigen Temperaturen, bis etwa 8 Grad. Die Blüten sind dunkel violett und haben einen intensiven Geruch. Die zur Arzneimittelherstellung benötigten oberirdischen Blätter des Veilchens werden gesammelt, sobald die Blüten aufgegangen sind.
In den Wurzeln des Veilchens ist zudem das Alkaloid Odoratin enthalten. Es wirkt als sicheres Brechmittel, findet jedoch in der Homöopathie keine Anwendung.
Viola Odorata findet in zahlreichen Sagen, Mythen und Legenden einen Platz. So soll es ein Zeichen für Frühling, Fruchtbarkeit, Freude und Jungfräulichkeit sein. Einer griechischen Sage zufolge stieg Persephone aus der Unterwelt hervor, um den Frühling einzuläuten, wobei unter jedem ihrer Schritte ein Veilchen zu wachsen begann. Das Veilchen wird so in vielen Ländern als Bringer des Frühlings verehrt.
Seine heilende Wirkung war schon in der Antike bekannt. Frühe Überlieferungen erzählen, dass bereits Hippokrates Viola Odorata gegen Sehstörungen, Kopf- und Brustschmerzen einsetzte.
Außer als Arzneimittel wird Viola Odorata auch in der Parfum- und der Kosmetik-Branche sowie in der Chemieindustrie verwendet. Auch in der Küche kommen Veilchen als Zierde auf Torten, Salaten und Suppen zur Anwendung.[19][20]