Globuli von T bis Z

Vespa crabro Globuli

© panthermedia.net / Richard Schramm

Das homöopathische Arzneimittel Vespa crabro wird aus einer ganzen, lebenden Hornissen-Arbeiterin hergestellt. Hornissen sind die größte Art der Gruppe der in Europa lebenden Faltenwespen. Die Arbeiterinnen werden zwischen 18 und 25 Millimeter groß. Hornissen gehören zu den Staatenbildenden Insekten. Die Königin gründet ihr Nest im Frühjahr alleine, indem sie die ersten Waben baut und ihre Eier hineinlegt.Das Gift von Hornissen ist weniger toxisch als das gewöhnlicher Wespen oder Bienen. Trotzdem ist er schmerzhafter, da er den Nerven-Botenstoff (Neurotransmitter) Acetylcholin enthält. Außerdem ist der Stachel einer Hornisse größer als der einer Wespe oder Biene, so dass sie tiefere Hautschichten erreichen kann.Wenn Hornissen nicht ihr Nest verteidigen, stechen sie nur, wenn sie gequetscht werden.

Abweichend von Gerüchten über die Gefährlichkeit von Hornissen wären etwa 500 bis 1000 Hornissenstiche nötig, um einen gesunden, erwachsenen Menschen zu töten. Ausnahme sind Menschen mit Allergien gegen Hornissengift. Vespa wird homöopathisch angewendet bei Symptomen, die denen eines Wespenstichs ähneln. So kommt es als eines der Arzneimittel bei einem Bienenstich in Betracht.[1]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Vespa crabro wirkt insbesondere bei schwachen, ruhelosen, reizbaren, zittrigen Menschen mit flachem, schnellen und unregelmäßigem Puls, die zu Schwindel und Ohnmacht neigen.

Wo wirkt es?: Der Wirkbereich erstreckt sich von der Haut über die Atmungsorgane, den Verdauungstrakt, die Harnwege sowie die Genitalien. In diesen Bereichen kann es brennende und stechende Schmerzen mit Hitzegefühl sowie Schwellungen und Juckreiz lindern. Den Bewegungsapparat betreffend kann Vespa bei rheumatischen Beschwerden sowie stechenden Schmerzen helfen, die sich durch eiskaltes Wasser bessern.[2]

In welchem Alter?: Bisher liegen keine Erfahrungen vor, in welchem Alter Vespa besonders häufig angezeigt ist. Grundsätzlich können homöopathische Arzneimittel in jedem Alter helfen, falls ie Symptome der Patienten sehr ähnlich zur Arzneiwirkung sind.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Vespa crabro ist in der Homöopathie für brennende, stechende Schmerzen wie von heißen Nadeln bekannt.[3] Insbesondere wirkt die Arznei auf Haut und Schleimhäute.Dort kann es hochrote Schwellungen mit Überwärmung undbrennenden Schmerzen oder auch Juckreiz lindern.[2]

Verbesserung: Kurzfristig können die Beschwerden durch Erbrechen sowie Anwendungen mit kaltem Wasser gebessert werden.[2][3]

Verschlechterung: Vespa zeichnet sich durch eine Verschlechterung der Beschwerden gegen 3 bis 4 Uhr morgens sowie 8 bis 9 Uhr morgens aus. In geschlossenen Räumen und an einer Wärmequelle (Heizung, Kamin) geht es den Patienten schlechter.

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Auf der Gemütsebene kann die Arznei bei Niedergeschlagenheit, Gefühllosigkeit und Bewusstseinsverlust mit Unfähigkeit, sich zu bewegen,angezeigt sein. Menschen, denen Vespa hilft, neigen im Allgemeinen zu Ruhelosigkeit und Reizbarkeit.

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Vespa hat einigen Menschen bei Schwindel mit dem Gefühl, ohnmächtig zu werden, geholfen. Es kann bei epileptischen Anfällen mit Bewusstseinsverlust angezeigt sein.

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Das Gesicht ist geschwollen und aufgedunsen. Die Gesichtsfarbe kann fahl und blass oder hoch- bis dunkelrot sein. Einigen Menschen hat Vespa bei Nervenschmerzen im Gesicht (Trigeminusneuralgie) geholfen.

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Vespa ist eines der Arzneimittel, die bei brennenden oder stechenden Halsschmerzen helfen können.Der Mundraum und der innere Hals können geschwollen sein. DieSchwellungen können mit Übelkeit und Schwindel einhergehen. Die Stimme neigt zur Heiserkeit. Es kann auch zum kompletten Stimmverlust kommen.Die Mandeln können vergrößert sein und eine käseartige Substanz absondern. Menschen, denen Vespa hilft, können zuhäufigen Mandelentzündungen mit einem Gefühl von Hitze im Hals neigen. Vespa kann bei trockenem Husten helfen, der sich beim Hinlegen verschlechtert. Auch Atmung und Schlucken können behindert sein bis zur Atemnot.
Bei Herzklopfen mit schwachem, schnellem und unregelmäßigem Puls könnte das Mittel hilfreich sein.

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Übelkeit mit Zittern und Schwäche könnten gelindert werden.Auch bei Aufstoßen kann die Arznei angezeigt sein. Es kann beiMagenverstimmungen mit Gesichtsröte nach den Mahlzeitenhelfen. Die Patienten fühlen sich, als hätten sie nichts gegessen. Im Magen verspüren sie Hitze, Kälte oder ein Schweregefühl.Erbrechen kann die Beschwerden zeitweise erleichtern. Im Darm treten Blähungen auf.

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Vespa kann bei Blasenentzündungen, Schmerzen beim häufigem urinieren und Schmerzen beim Wasserlassen mit Rückenschmerzen helfen. Der Urin kann dick und heiß sein. Die Patienten können unter unwillkürlichem Harnverlust leiden (Inkontinenz).

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Im Bereich der Geschlechtsorgane können schmerzhafte Geschwüre (Ulcera) sowie Schmerzen im Bereich des linken Eierstocks auftreten.

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Auf der Haut kann Vespa bei hochroten Schwellungen mit Überwärmung sowie brennenden und stechenden Schmerzen angezeigt sein. Es kann bei Nesselsucht (Urtikaria) und bei Hautausschlägen mit rosafarbenen Flecken in Linsenform auf Händen, Unterarmen, Hals und den Körper hinunter bis zu den Füßen helfen. Der unerträgliche Juckreizwird morgens gegen 3 oder 4 Uhr schlimmer. Durch kaltes Wasser werden die Beschwerden erst besser, dann verschlechtern sie sich wieder.

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Im Allgemeinen leiden Menschen, denen Vespa hilft, unterHitzegefühlen. Bei Fieber können die Füße kalt sein oder im Sommer unerträglich brennen.

Schlaf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Menschen, denen Vespa hilft, können nachts ruhelos sein. Der Schlaf kann gestört sein, so dass einige Patienten überhaupt keinen Schlaf finden.

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Ledum

Ledum (Sumpfporst) ist ein nützliches homöopathisches Arzneimittel bei Stichverletzungen und Insektenstichen, auch wenn diese sich entzünden und Eiter entsteht. (Anmerkung: Bei entzündeten Wunden ist immer ein Arzt hinzuzuziehen!). Ähnlich wie die Arznei Vespa kann Ledum bei Rötungen und Schwellungen der Hauthelfen. Ledum ist angezeigt bei Hautausschlägen, die sich im Gegensatz zu Vespa nur an üblicherweise bedeckten Körperstellen befinden. Im Gegensatz zu Vespa-Kranken sind Menschen, denen Ledum hilft, eher verfroren. Die kranken Körperteile sind kalt. Trotzdem verschlechtert genau wie bei Vespa Wärme die Beschwerden und kühles Wasser bessert sie. Ledum ist wie Vespa ein Heilmittel gegen rheumatische Beschwerden. Bei Ledum ist die Besonderheit, dass diese Beschwerden an den Füßen beginnen und nach oben wandern.[3]

Apis mellifica

So wie die Stiche von Biene und Hornisse ähnliche Symptome hervorrufen, ähneln sich auch diese beiden Arzneien. Sie passen für hochrote Schwellungen mit Hitzegefühl, brennenden und stechenden Schmerzen wie von heißen Nadeln sowie Juckreiz. Auf der Gemütsebene können beide Arzneimittel beiRuhelosigkeit und Zittern wirken. Beide Arzneimittel können bei Nervenschmerzen, Aufgedunsenheit und hochroten bis violetten Verfärbungen des Gesichtsangezeigt sein. Die Halssymptome mit Schwellung, Rötung und brennenden sowie stechenden Schmerzen ähneln sich, ebenso die Symptome der Harnorgane. Bei beiden Arzneimitteln werden die Beschwerden durch Hitze schlechter und durch Kälte besser.Doch es gibt auch Unterschiede. So klagen Menschen, denen Apis hilft, manchmal über Schmerzen im Bereich der Haarwurzeln. Sie können es nicht ertragen, an den Haaren berührt zu werden. Dies ist von Vespa nicht bekannt.Menschen, die Apis benötigen, fallen oft durch ihre Durstlosigkeit auf.[3]

Belladonna

Ähnlich wie bei Vespa klagen Menschen, denen Belladonna helfen könnte, über ein brennendes Hitzegefühl, Schwellungen, Nervenschmerzen und fallen durch ihr hochrotes Gesicht auf. Wie Vespa kann auch Belladonna bei Mandelentzündungen helfen. Bei Belladonna ist im Allgemeinen die Hitze jedoch eher trocken. Bei Belladonna verschlechtern sich die Beschwerden durch Sonnenhitze. Im Gegensatz zu Vespa werden die Symptome auch durch Kälte, Zugluft, Licht, Lärm, Berührung sowie durch Betrachten von glänzenden Objekten oder fließendem Wasser verschlechtert oder ausgelöst.Der Puls bei Belladonna ist voll und hart, während er bei Vespa-Krnaken eher dünn und schwach tastbar ist.[3]

Hintergrundinformationen

Hornissen sind in Deutschland nach der Bundesartenschutzverordnung geschützt. Deshalb dürfen die Nester nicht vernichtet werden, sondern müssen von geschulten Personen umgesiedelt werden. Dazu ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. Erwachsene Hornissen ernähren sich vom Saft von Bäumen und Pflanzen, die sie durch das Nagen an jungen Ästen oder durch das Trinken an Baumwunden aufnehmen. Ihre Larven füttern sie mit anderen Insekten und Spinnen. Ein Staat besteht aus 400 bis 700 Hornissen. Ein großes Volk kann bis zu 500 Gramm Insekten pro Tag erlegen.[1]