Globuli von T bis Z

Verbena officinalis Globuli

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Verbena officinalis ist der lateinische Name für eine Pflanze, die in Deutschland unter dem Namen Echtes Eisenkraut bekannt ist. Andere Namen für das Eisenkraut sind Heiligkraut oder Sagenkraut. Diese gehen auf seine frühe Nutzung als Heilpflanze zurück.

Verbena officinalis wird vor allem bei Beschwerden der Atemorgane, des Halses und bei Verdauungsbeschwerden angewendet. Außerdem hat es einen beruhigende Effekte auf besonders nervöse Personen und kann gegen verschiedene Arten von Hautleiden helfen.[1][2]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: In der Homöopathie kommt Verbena officinalis vorwiegend bei verschiedenen Arten von Hautleiden, bei Nieren- oder Darmbeschwerden sowie bei Rheuma zur Anwendung. Bei Frauen kann es in der Stillzeit zusätzlich die Milchbildung fördern und so das Stillen erleichtern.
Zusätzlich kann Verbena officinalis bei Husten (Tussis), Halsschmerzen (Pharyngitis) oder Asthma Linderung verschaffen.[3]

Wo wirkt es?: Verbena officinalis hat verschiedene Inhaltsstoffe. Zu den Hauptbestandteilen gehören Iridoide, Flavone und Adenosin. Außerdem enthält es geringe Mengen an Schleimstoffen und ätherischen Ölen. Diese Stoffe können an verschiedenen Orten im Körper wirken. Zum einen wirken sie unterstützend auf das Immunsystem. Außerdem wird Verbena officinalis eine antivirale und eine antimikrobielle Wirkungnachgesagt. Zusätzlich hat Eisenkraut auch eine direkte Wirkung auf gereizte Schleimhäute und hat eine entzündungshemmende Komponente.
Die für den bitteren Eigengeschmack des Krautes verantwortlichen Stoffe sind wahrscheinlich die Iridoide. Sie haben eine verdauungsfördernde und harntreibende Wirkung. [4] 

In welchem Alter?: Verbena officinalis ist ein pflanzliches Mittel und somit in seiner Wirkung als recht mild einzustufen. Dennoch wird es vorwiegend bei Erwachsenen eingesetzt, da seine Wirkung auf Kinder und ältere Personen nicht genau eingeschätzt werden kann.
Verbena officinalis sollte aber auch von Erwachsenen am besten immer in Absprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker angewendet werden. Insbesondere bei einer längerfristigen Anwendung ist dies zu empfehlen.[5]

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Verbena officinalis hat zwei Hauptanwendungsgebiete. Zum einen wird es in der traditionellen Behandlung von Erkältungsbeschwerden eingesetzt. Hier kann es gegen Halsschmerzen (Pharyngitis) , Reizhusten (Tussis), Schluckbeschwerden (Dysphagie) und gegen Atembeschwerden helfen.
Der andere Hauptanwendungsbereich sind Verdauungsbeschwerden. Verbena officinalis wird gegen Magen- und Darmkrämpfe sowie gegen Reflux und daraus resultierendes Sodbrennen verwendet.
Auch zur Behandlung von Wunden wird häufig Verbena officinalis empfohlen. Es soll insbesondere bei schlecht heilenden Wunden wie Brand- oder Schnittwunden helfen. Zudem kann es bei Ekzemen und Geschwüren sowohl im Gesicht als auch am Körper Abhilfe schaffen.
In der traditionellen Heilkunde werden dem Eisenkraut zudem Wirkungen auf das Gemüt zugeschrieben. Es soll gegen Stress und Nervosität wirken. Auch Migräne und Nervenschwäche sollend durch die Anwendung gelindert werden. Zusätzlich soll es blutreinigende und blutverdünnende Eigenschaften haben.  [6]

Verbesserung: Eine Besserung der Symptome zeigt sich schneller, wenn die Betroffenen Ruhe einhalten und sich schonen. Wärme kann zusätzlich helfen.

Verschlechterung: Eine Verschlechterung der Symptome kann beobachtet werden bei Stress und bei starker Unruhe um die betroffene Person herum. Auch bei Kälte oder Regen können sich die Symptome verschlechtern. [7]

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Verbena officinalis wird bei Patienten mit Nervosität und Nervenschwäche empfohlen. Es kann außerdem stresslindernd wirken.

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Verbena officinalis wird gegen Migräne empfohlen. Hier muss es jedoch meist in großen Mengen eingenommen werden und die Wirkung tritt nur sehr verzögert ein. Die Anwendung gegen Migräne tritt daher immer weiter in den Hintergrund.

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Ekzeme oder Wunden im Gesicht können mit Verbena officinalis behandelt werden. Auch bei einer durch Nervosität oder Stress bedingten häufigen Rötung des Gesichts kann Verbena officinalis helfen.

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Verbena officinalis soll bei einer Vielzahl von Atemwegsbeschwerden helfen. Dazu gehören Bronchitis, Keuchhusten (Pertussis), und eine Entzündung der Gaumenmandeln (Tonsillitis). Auch bei gewöhnlichen Erkältungsbeschwerden wie Hustenreiz, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden kann Verbena officinalis Linderung schaffen.

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Auch bei Verdauungsbeschwerden kann Verbena officinalis helfen. So wird es bei Sodbrennen und bei Magenbeschwerden eingesetzt.

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Verbena officinalis wirkt harntreibend. In erster Linie kann es so bei einer Nierenschwäche helfen. Außerdem soll es auch bei Nieren- oder Blasensteinen Abhilfe schaffen.

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Auf männliche Beschwerden der Geschlechtsorgane ist bisher kein Effekt bekannt. Bei Frauen kann Verbena officinalis jedoch bei Menstruationsbeschwerden lindernd wirken. Außerdem wird Verbena officinalis häufig während der Stillzeit empfohlen. Es kann die Milchbildung (Laktation) fördern und so das Stillen erleichtern.

Bewegunsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Bei Schmerzen in den Armen und Beinen kann Verbena officinalis angewendet werden. Diese Anwendung ist jedoch unüblich.

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Wie bereits beschrieben, ist ein Hauptanwendungsgebiet der Verbena officinalis das Behandeln von Hautleiden. Bei Wunden, insbesondere beischlecht heilenden Wunden, sowie bei Ekzemen oder Brandwunden wird das Mittel empfohlen. Zusätzlich kann es bei blauen Flecken (Hämatome) sowie bei Furunkeln und Geschwüren helfen.[5][6]

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Verbena officinalis wirkt fiebersenkend.

Schlaf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Verbena officinalis hat nur eine indirekte Wirkung auf Schlafstörungen. Da es bei einem nervösen Gemüt sowie bei Migräne die Beschwerden lindert, berichten viele Betroffene davon, dass sie in der Folge dieser Wirkung auch besser schlafen können. Eine direkte Wirkung auf Schlafstörungen ist jedoch nicht bekannt.[8][9][10][11][12]

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Nux Vomica

Nux vomica ist ein alternatives Mittel gegen Verdauungsbeschwerden. Bekannt geworden ist es vor allem durch seine Wirkung gegen die Folgebeschwerden bei übermäßigem Alkoholgenuss am nächsten Tag. Außerdem hilft es aber auch gegen Unruhe, Nervosität und bei einer hohen Stressbelastung. Vor allem bei einem sensiblen Magen, Verdauungsbeschwerden, die auf Stress zurückzuführen sind und bei Verdauungsbeschwerden unbekannter Entstehung (Genese) kann Nux vomica helfen.

Belladonna

Belladonna ist besser unter dem Namen Tollkirsche bekannt. In ihrer reinen Form ist die Tollkirsche sehr giftig, als Heilpflanze hat sie jedoch ein außerordentlich breites Anwendungsspektrum. Sie wird unter anderem bei Husten und Halsbeschwerden sowie gegen Infekte und Erkältungskrankheiten verwendet. Außerdem kann sie Abhilfe schaffen bei Entzündungen und bei Krämpfen.

Bryonia alba

Bryonia alba ist auch als Zaunrübe bekannt. Sie wird ebenfalls bei Husten und Halsleiden verwendet. Als alternatives Heilmittel zu Verbena officinalis wird sie vor allem bei sehr schmerzhaftem, trockenem Husten empfohlen. Auch wenn Schmerzen beim Husten bestehen oder wenn zusätzlich Kopfschmerzen auftreten.
Bryonia alba wird zudem empfohlen bei Beschwerden, die schleichend begonnen haben und stetig schlimmer werden.[13][14]

Hintergrundinformationen

Das Eisenkraut ist eine krautige Pflanze, die etwa einen halben Meter hoch wächst. Von Mai bis hin zum ersten Frost blüht das Eisenkraut. Die Blüten sind sehr klein und rot oder violett gefärbt. Während der Blütezeit werden die Laubblätter des Eisenkrautes gesammelt, getrocknet und zu Arzneimitteln verarbeitet.

Verbena officinalis ist auch in einigen handelsüblichen Erkältungsmitteln zu finden. So wird es zum Beispiel bei Hustensaft häufig in der Kombination mit Schlüsselblumen oder Holunder verwendet.
Auch als Tee wird Verbena officinalis empfohlen. Dieser hilft vor allem gegen Halsschmerzen, Hustenreiz oder sonstige Beschwerden im Hals-Rachen-Bereich.
Eisenkraut kann gut selber im Garten gezüchtet werden. es benötigt nährstoffreiche und gut bewässerte Böden. Im Winter vertrocknet es, spätestens im März treiben die Pflanzen aber erneut aus.
Gekaufte Präparate bestehen heute zumeist aus einem Abkömmling der Verbena officinalis, die vorwiegend in Südamerika zu finden ist. in Arzneimitteln wird die europäische Variante kaum noch verwendet.
Verbena officinalis wurde schon in der antiken Medizin als Heilpflanze verehrt. In Ägypten beispielsweise galt Eisenkraut als „Träne der Göttin Isis“. Der Pflanze wurden zahlreiche heilende Eigenschaften zugeschrieben. Außerdem wurde sie als Gabe für die Götter bei heiligen Zeremonien verbrannt und die heiligen Tempel wurden mit einem Sud aus Eisenkraut gereinigt.[15]