Globuli von T bis Z

Wyethia helenoides Globuli

© panthermedia.net / Jeffrey Kreulen

Wyethia Helenoides ist ein homöopathisches Arzneimittel, das aus der gleichnamigen Pflanze hergestellt wird. Indiziert ist es vor allem bei Beschwerden des Hals-und Rachenbereichs wie etwa bei Halsschmerzen (Pharyngitis), Schluckbeschwerden (Dysphagie) und Reizhusten. Außerdem wird Wyethia Helenoides bei Hämorrhoiden und bei Heuschnupfen sowie anderen Allergien angewandt.

Wyethia Helenoides ist in der allgemeinen Bevölkerung relativ unbekannt, in der klassischen homöopathischen Behandlung hat es aber ein breites Anwendungsfeld. Die Anwendung kann in Eigentherapie erfolgen, da Wyethia Helenoides ohne Rezept in der Apotheke erhältlich ist. Generell sollte eine Eigentherapie aber nicht länger als eine bis zwei Wochen andauern. Bleiben danach immer noch Beschwerden bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.[1][2]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Wyethia Helenoides kann bei allen Menschen mit Beschwerden des Hals- und Rachenbereichs eingesetzt werden. Es wird sowohl bei Erkältungen als auch bei Allergien oder einfachem Heuschnupfen empfohlen.

Wo wirkt es?: Wyethia Helenoides wirkt direkt auf die Schleimhäute und teilweise auf innere Organe. An den Schleimhäuten im Körper lindert es die Reizung und reduziert den Schmerz. Einen ähnlichen Effekt hat es auch auf Organe des Verdauungstraktes.

In welchem Alter?: Grundsätzlich kann Wyethia Helenoides in jedem Lebensalter angewendet werden. Da es ein pflanzliches Mittel ist, ist seine Wirkung sehr milde. Eine Überdosierung ist somit kaum möglich. Sollten körperliche Beschwerden jedoch trotz Behandlung und Schonung über mehr als eine Woche lang bestehen bleiben, sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Bakterielle Infekte oder schwere Virusinfektionen können ähnliche Symptome wie eine einfache Erkältung (grippaler Infekt, österreichisch Verkühlung) hervorrufen. Bei derartigen Erkrankungen reicht jedoch eine homöopathische Behandlung in der Regel nicht aus.
Auch bei älteren Menschen sollte zur Vorsicht immer ein Arzt, ein Heilpraktiker oder ein Homöopath hinzugezogen werden.[3]

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

In erster Linie wird Wyethia Helenoides gegen Beschwerden im gesamten Hals- und Rachenbereich empfohlen. Wie beschrieben, kann es gegen Halsschmerzen, Reizhusten oder Räusperzwang eingesetzt werden. Diese Beschwerden können sowohl im Rahmen einer Erkältung oder Infektion als auch bei schwerwiegenderen Erkrankungen wie Bronchitis oder Asthma gelindert werden.Zusätzlich kann Wyethia Helenoides aufgrund seiner beruhigenden Wirkung auf die Schleimhäute bei Allergien und Heuschnupfen Linderung verschaffen.
Ein kleines Anwendungsgebiet sind Verdauungsbeschwerden, hier kommt es jedoch eher selten zum Einsatz.[4]

Verbesserung: Eine Besserung der Symptome tritt ein, wenn Betroffene sich schonen. Körperliche Anstrengung sollte vermieden werden. Auch Wärme hilft, die Beschwerden schneller zu bessern.

Verschlechterung: Eine Verschlechterung der Symptome wird häufig im 24-Stunden-Rhythmus etwa um elf Uhr morgens beobachtet. Zusätzlich treten stärkere Beschwerden nach dem Essen und unter Stress auf. Auch bei körperlicher Belastung können sich die Beschwerden verschlimmern.

Betroffene berichten außerdem davon, dass vor allem bei Reizungen der Schleimhäute eine weitere Reizung unbedingt vermieden werden muss. So sollte zum Beispiel bei Räusperzwang dem Drang nicht nachgegeben werden, da dieser dadurch immer stärker wird. Auch bei Reizhusten sollte der Reiz, so lange es geht, unterdrückt werden, da jeder neue Hustenstoß auch eine erneute Reizung der Schleimhäute bewirkt.[5]

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Psychische Symptome spielen bei der Anwendung von Wyethia Helenoides eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch soll sie Wirkung zeigen bei nervösen, gereizten oder niedergeschlagenen Stimmungszuständen. Auch bei depressiven Verstimmungen und einem Gefühl der Verlassenheit soll Wyethia Helenoides helfen können.

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Bei Kopfschmerzen (Cephalgie) werden verschiedene Arten unterschieden. Wyethia Helenoides zeigt vor allem Wirkung gegen einen Stirnkopfschmerz, der ziehend oder drückend sein kann. Meist tritt dieser plötzlich auf und verschwindet auch plötzlich wieder.

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Bei einem geröteten Gesicht soll Wyethia Helenoides Abhilfe schaffen.

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Bei Bronchitis und Asthma treten oft starke Atembeschwerden auf. Auch hier kann Wyethia Helenoides Abhilfe schaffen. Ebenso wirkt Wyethia Helenoides gegen einen trockenen Reizhusten, gegen Halsschmerzen sowie gegen einen angeschwollenen Hals.

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Auch bei Verdauungsbeschwerden kann Wyethia Helenoides eine heilende Wirkungen zeigen. In erster Linie hilft es gegen Erbrechen (Emesis) und Durchfall (Diarrhoe). Bei isoliert auftretenden Verdauungsbeschwerden kommt Wyethia Helenoides jedoch selten zum Einsatz, da es andere homöopathische Arzneimittel gibt, die spezifischer gegen Verdauungsbeschwerden helfen.Es kann zur Anwendung bei Hämorrhoiden am Anus genutzt werden. Hämorrhoiden sind Aussackungen der Schleimhaut des Enddarms. Diese sind meist reich mit Blutgefäßen versorgt (vaskularisiert), sodass Blutungen und Nässen aus dem After die häufigsten Symptome darstellen. Außerdem kann es zu Juckreiz und Schmerzen kommen. Hämorrhoiden können auch aus dem Anus vorfallen und stellen dann nicht nur ein gesundheitliches, sondern auch ein ästhetisches Problem dar. Allgemein wird Wyethia Helenoides gegen Hämorrhoiden empfohlen. In aller Regel sollte aber eine Behandlung durch einen Arzt erfolgen. Eine rein homöopathische Behandlung ist bei ausgeprägten Hämorroiden in der Regel nicht ausreichend.

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Wyethia Helenoides kann allgemein Schmerzen lindern. So hilft es auch bei Schmerzen in den Handgelenken und der Muskulatur. Ebenso kann Wyethia Helenoides zur Linderung bei Rückenschmerzen beitragen.

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Auf die Haut sind keine Effekte bekannt. Allerdings hat Wyethia Helenoides  einen reizlindernden Effekt auf Schleimhäute. Es kann so auch bei einem Niesreiz, zum Beispiel im Rahmen einer Allergie, helfen. Auch bei einer Augenreizung wirkt Wyethia Helenoides den Beschwerden entgegen.

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Wyethia Helenoides wird bei Frösteln empfohlen. Da das Frösteln meist im Zusammenhang mit einer Infektion auftritt wird diese Wirkung jedoch eher auf die Reduzierung der allgemeinen Beschwerden bei einer Infektion zurückgeführt.

Schlaf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Auf den Schlaf ist kein gezielter Effekt bekannt. Durch die Linderung von Beschwerden bei Infektionen wird jedoch auch der Schlaf während dieser Zeit erleichtert.[6][7][8]

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Arum dracontium

Arum dracontium ist eine Pflanze, die bei uns Drachenwurzel oder grüner Drachen heißt. Sie ist vor allem in Nordamerika verbreitet. Als Alternative zu Wyethia Helenoides wird sie bei Entzündungen der oberen Atemwege eingesetzt. Im Unterschied zum Anwendungsgebiet der Wyethia Helenoides kommt die Drachenwurzel vor allem dann zur Anwendung, wenn nicht nur eine Reizung, sondern starke Schmerzen der Atemwege bestehen. Sie wirkt entzündungslindernd, abschwellend und desinfizierend.

Sanguinaria

Sanguinaria wird aus dem Wurzelstock der Kanadischen Blutwurzel gewonnen. Es ist somit ebenfalls ein als milde einzustufendes pflanzliches homöopathisches Mittel. In der Homöopathie findet es vor allem Anwendung bei Schnupfen (Rhinitis). Es lindert Schmerzen und wirkt abschwellend auf die Schleimhäute. Außerdem kann es bei Menstruationsbeschwerden wie Krämpfen oder starken Blutungen die Symptome mindern. Auch bei Kopfschmerzen, Migräne oder Nervenschmerzen (Neuralgien) wird Sanguinaria verwendet.

Lachesis

Lachesis wird aus dem Sekret der Buschmeisterschlange hergestellt. Diese außerordentlich giftige Schlange lebt in Südamerika und gilt als sehr aggressiv. Lachesis wird als Alternative zu Wyethia Helenoides eingesetzt bei einer Mandelentzündung (Tonsillitis). Sein Hauptanwendungsgebiet sind jedoch Menstruationsbeschwerden und Beschwerden, die während des Klimakteriums auftreten. Da es ein sehr potentes homöopathisches Mittel ist, wird es fast ausschließlich bei erwachsenen Personen verwendet. Eine Behandlung von Kindern oder älteren Personen ist unüblich.[9][10]

Hintergrundinformationen

Wyethia Helenoides wird aus der Pflanze Wyethia hergestellt. Dies ist eine Pflanzengattung mit mehreren Unterarten. Sie wächst vor allem in Nordamerika und ist hierzulande fast unbekannt. Die Blüten der Pflanze erinnern an Sonnenblumen. Wyethia wächst als krautige Pflanze etwa 20 bis 60 Zentimeter hoch. Die Pflanzen blühen gelb und stehen meist in dichten Feldern zusammen.

Zur Herstellung von Arzneimitteln werden die Wurzelstöcke verwendet. Als besonders in ihrer medizinischen Wirkung haben sich Wyethia amplexicaulis, Wyethia angustifolia, Wyethia longicaulis, und Wyethia mollis erwiesen. Andere Arten von Wyethia können gegart werden und gelten so als Delikatesse in manchen Landesteilen.
Eine besonders typische Anwendung von Wyethia Helenoides ist die bei einem gereizten Hals von Rednern und Musikern.[11]