Anwendungsgebiete - Sonstiges

Globuli für Pflanzen

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Zu den Einsatzmöglichkeiten der Homöopathie für Pflanzen und im Garten gibt bisher relativ wenig Literatur, es werden aber immer wieder Studien durchgeführt und auch privat wird oft fleißig experimentiert. In nicht wenigen Fällen waren nach der Gabe von Globuli deutliche Resultate sichtbar, was etwa den Ertrag bei der Ernte, die Widerstandsfähigkeit oder die Stärke von Stämmen und Stängeln betrifft. Die Vorteile des Einsatzes von Globuli in der Gartenarbeit liegen in der Tatsache, dass sie einerseits schonend zur Heilung der Pflanze beitragen können und andererseits keine Gefahr für Tiere wie Insekten darstellen. Im Folgenden sollen einige hilfreiche Tipps gegeben werden, wie Globuli das Wachstum und die Gesundheit von Pflanzen beeinflussen können. [1]

Angewendete Globuli für Pflanzen

Je nach Beschwerden der Pflanze werden unterschiedliche Globuli empfohlen, die am besten in Wasser aufgelöst werden. Oft kommen Mittel zum Einsatz, die in vergleichbaren Fällen auch bei Menschen eingesetzt werden. Arnica, zum Beispiel, wird bei Menschen bei Stoß-, Fall- und Schlag-Verletzungen eingesetzt und kann in ähnlichen Fällen auch bei Pflanzen helfen.

Welche Ausprägung trifft auf Sie zu?

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Je mehr Punkte einer Ausprägung auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der darunter aufgeführten Arznei.

Wenn die Pflanze einmal zu Boden gefallen ist oder Äste abgeknickt sind

Es empfiehlt sich, die betroffenen Stellen mit Arnica zu übergießen und die angeknacksten Zweige mit in Arnica getränkten Bast-Bandagen zu umwickeln.

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Arnica

Potenz: 200

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Hinweis:

Mit dem Mittel getränkte Bast-Bandagen sollten mehrere Monate nicht wieder heruntergenommen werden.

Bei Bäumen die Anzeichen einer Pilzerkrankung zeigen und deren Blätter verdorren und abfallen

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Thuja Occidentalis

Potenz: C200

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Hinweis:

Wenn der Stamm und das umgebende Erdreich mit dem Mittel übergossen werden, kann dies die Heilung des Baumes unterstützen. Die Behandlung sollte so lange fortgesetzt werden, bis sich der Baum wieder erholt hat.

Bei einem akutem Befall von Spinnmilben

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Psorinum

Potenz: C 10000

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Hinweis:

Oft reichen schon wenige Male der Behandlung aus, um die Milben zu vertreiben.

Nach dem Pikieren eines Salates im Gewächshaus

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Calendula

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Hinweis:

Das Gießwasser mit Calendula versetzen und die Pflanzen normal gießen.

Gegen Raupen auf Johannisbeeren

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Thuja occidentalis

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Hinweis:

Drei Globuli in zehn Liter Wasser auflösen und den Strauch damit begießen. Nach etwa einer Woche können die Fraßschäden bereits verschwunden sein.

Nach sehr kalten und harten Wintern, wenn Bäume im Frühling noch immer kahl und ohne Triebe dastehen

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Aconitum Napellus, Kalium

Potenz: C200

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Hinweis:

Die Behandlung kann mit Aconitum begonnen und dann mit Kalium fortgesetzt werden

Bei Sonnenbrand der Bäume

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Belladonna

Potenz: C200

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Hinweis:

Bereits eine einmalige Gabe kann ausreichen damit der Baum seine beschädigten Blätter abwirft und neue triebe ansetzt.

Zu beachten:

Globuli allein reichen zu einer erfolgreichen Behandlung oft nicht aus, es müssen auch andere Einflüsse mitbedacht werden, wie die Lichtverhältnisse, möglicher Platzmangel, ob die Pflanze zu viel oder zu wenig Wasser bekommt oder ob im Boden genügend Nährstoffe vorhanden sind. [3]