Globuli von J bis L

Lac defloratum Globuli

© panthermedia.net / David Koscheck

Die homöopathische Arznei Lac vaccinum defloratum wird aus entrahmter Kuhmilch hergestellt. Diese Milch, die im Handel angeboten wird, unterscheidet sich deutlich von der frischen, unbehandelten Kuhmilch, die beim Milchbauern gekauft werden kann. Geschmack, Fettgehalt und Kalorien sind sehr unterschiedlich. Lac vaccinum defloratum wird im Handel als „Magermilch“ angeboten, deren Fettgehalt nicht mehr als 0,5% betragen sollte. Immer mehr Menschen leiden an Milchunverträglichkeit, was der in der Milch enthaltenen Laktose zu verdanken ist. Ab und an bestehen auch Unverträglichkeiten gegen bestimmte Eiweiße (Proteine) einer Milch, die Bauchkrämpfe oder Verstopfung sowie eventuell Durchfälle auslösen können. Gegen diese Beschwerden einer Milchunverträglichkeit- egal welcher Art diese sind- und weiteren Beschwerden soll das hier besprochene Mittel Lac vaccinum defloratum in homöopathischer Verdünnung hilfreich sein.

Neben den bestehenden Anwendungsgebieten bei körperlichen Beschwerden, findet  Lac vaccinum defloratum auch sein Anwendungsgebiet bei psychischen Erkrankungen der Frauen.[1][5]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Lac vaccinum defloratum kommt für extrem fröstelige Patienten in Frage, die unter Migräne leiden und häufig schon seit der Kinderzeit unter einer Milchunverträglichkeit leiden. Sie leiden häufig unter Verstopfung und haben diverse Ängste bei trauriger Grundstimmung. Hier ist besonders die Angst vor engen geschlossenen Räumen hervorzuheben. Ein weiteres großes Thema sind hormonelle- sowie Essstörungen mit massivem Übergewicht (Adipositas) bis hin zur Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa). Aber auch Abmagerung bei normaler Nahrungsaufnahme kann vorkommen.

Wo wirkt es?: Heilanzeigen sind bekannt gegen Stirnmigräne, Beschwerden des Magen- Darmtraktes, psychische Verstimmungen, Symptome der weiblichen Geschlechtsorgane sowie die Kälte- und Wärmeregulierung des Organismus.

In welchem Alter?: Lac vaccinum ist häufig hilfreich für Säuglinge, die Gedeihstörungen durch Milchunverträglichkeit zeigen oder die Muttermilch komplett ablehnen. Frauen in hormonellen Umstellungsphasen (Schwangerschaft) können Symptome entwickeln, die die Einnahme der Arznei sinnvoll machen. Die Einnahme ist unbedenklich in diesen Fällen.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

  • Milchunverträglichkeit mit Beschwerden des Verdauungstraktes, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Verstopfung
  • Hormonelle Umstellungsphasen und Verstimmungen bis zur schweren Depression mit Selbstmordgedanken
  • Kopfschmerzen in der Stirne, hämmernd und in Verbindung mit Verstopfung
  • Fettleibigkeit mit Heißhunger auf alles
  • Abmagerung bei totaler Appetitlosigkeit
  • Herab drängende Gefühle im weiblichen Genitalbereich
  • Hartnäckige Verstopfung mit schwierigem, schmerzhaften und den After wund machendem Stuhlgang.
  • Sehr frostig, auch wenn außen warm: Innere eisige Kälte, mit eiskalten Händen und blau verfärbten Fingernägeln

Verbesserung: Durch Ruhe, Druck einer Bandage, Gesellschaft und Gespräche.

Verschlechterung: Durch Kälte, geringster Luftzug, Nässe, Tauchen der Hände in kaltes Wasser, Milch, Schlafmangel und geschlossene Räume.

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Das Kurzzeitgedächtnis ist betroffen: Der Kranke erinnert sich nicht mehr, was er gerade gelesen hat. Seine Seelenlage ist niedergedrückt, depressiv. Im schlimmsten Fall einer Erkrankung wünscht er sich zu sterben und sagt voraus, wann sein Tod eintreten wird oder er überlegt, seinem Leben selbst ein Ende zu setzen- aus Verzweiflung über seine Erkrankung.

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Lac-defloratum Patienten leiden vor allem unter Stirnkopfschmerzen, begleitet von entsetzlicher Übelkeit mit Erbrechen und sehr großer Lichtscheu. Während der Migräne-Anfälle kann es zur Ausscheidung größer Mengen blassen Uris kommen. Durch Geräusche, Licht oder Bewegung kommt es zu einer Verschlechterung der Beschwerden. Es hilft dem Kranken, sich ein festes Tuch um den Kopf zu binden oder in der Kälte spazieren zu gehen, obwohl er ein sehr frostiger Mensch ist dem Kälte normalerweise unangenehm ist. Auch kalte Auflagen auf die Stirn während der Schmerzen können gut helfen.

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die betroffene Person ist lichtscheu und empfindet einen Schleier vor den Augen, vorallem vor und während der Kopfschmerzen. Das Gesicht sieht blass und kränklich aus. Gesicht und Körper sind häufig geschwellt.

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Entweder ist der Lac defloratum-Patient heißhungrig und muss ständig alles Mögliche essen und ist entsprechend fettleibig oder er ist völlig appetitlos und magert ab. Milch verträgt er überhaupt nicht. Ihm wird tödlich übel und er neigt zum Erbrechen nach Milchgenuss. Vor allem morgens, während einer Schwangerschaft, kann es beim Aufrichten im Bett und durch die geringste Bewegung zu elender Übelkeit kommen.Verstopfung mit erfolglosem Stuhldrang und massigen trockenen Stühlen, die nur unter großer Anstrengung abgesetzt werden können. Ab und an treten blutende Hämorrhoiden auf, ein Leiden, das gerne chronisch verstopfte Patienten quält. Nach dem Stuhlgang besteht häufig ein Wundheitsgefühl am After. Oft treten Migräne und Verstopfung zur selben Zeit auf. Sind die Kopfschmerzen vergangen, ist auch die Verstopfung vorbei.

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Absonderung von reichlich wasserhellem Harn während oder zum Ende einer Kopfschmerzattacke.

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Herabdrängende Schmerzen im weiblichen Unterleib: Eierstöcke und Gebärmutter scheinen nach unten zu drängen. Häufig eine verspätete Menstruation um eine Woche. Während dieser Zeit viel Übelkeit, Schwindel und Blutandrang zum Kopf mit Kopfschmerzen.Verspätete Menstruation, spärlicher Milchfluss durch verminderte Milchmenge mit schlaffen, hängenden Brüsten aber auch Milchabsonderungen außerhalb der Stillzeit. Häufiger sind wohl übermäßig stark ausgeprägte Brüste. Stimmungsschwankungen vor Eintritt der Menstruation.

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Fingerspitzen sind eiskalt, die übrige Hand ist warm.

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Sehr kälteempfindlich, ständiges Frösteln den ganzen Tag über. Vor allem fühlt der Lac defloratum- Kranke sich innerlich sehr kalt, obwohl die Körpertemperatur das nicht vermuten lässt. Die Kälte scheint ihm den Rücken herunter zu laufen. Die Hände sind eiskalt, die Nägel können blau verfärbt sein.[2][3][4]

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Alternative Homöopathische Mittel

Natrium chloratum

Auch Natrium muriaticum Patienten sind häufig abgemagert allerdings auf eine charakteristische Weise: Sie haben schmale Schultern und einen mageren Brustkorb, jedoch breite Hüften. Die Patientin magert vom Hals zu den unteren Extremitäten ab und wird immer knochiger. Ebenso können traurige Verstimmungen vorliegen bis zu einer schweren Depression: Zu Beginn einer solchen Phase weinen die Natrium-Patienten sehr viel. Schreitet die psychische Erkrankung fort, weinen die Patienten gar nicht mehr und ziehen sich komplett hinter ihre verschlossene Türe zurück. Die Kopfschmerzen sitzen oft in der rechten Schläfe, über dem rechten Auge und steigen und fallen mit dem Verlauf der Sonne. Der Schmerz klopft wie mit vielen kleinen Hämmerchen, die Patientin sieht kurzfristig nichts mehr, Blitze und Flimmern sind ihr vor den Augen und sie möchte sich draußen an der frischen Luft bewegen. Die Verstopfungssymptome sind sehr ähnlich zu Lac defloratum: Harte, schwierig abgehende Stühle bei chronischer Verstopfung, die den After wund machen. Sobald der Stuhl abgesetzt wurde, geht es der Natrium- Kranken deutlich besser. An der See fühlt sie sich gesund und wohl und alle ihre Beschwerden hören auf, lassen nach oder entstehen gar nicht erst.[1][3]

Silicea

Die Kieselsäure ist unentbehrlich in der homöopathischen Praxis: Sie ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers und wenn diese fehlt, dann leiden Haut, Haar, Bindegewebe und Knochen. Silicea teilt in der Heilwirkung einiges mit Lac vaccinum: Die chronische harte Verstopfung, eine Abmagerung auf Grund von Milchunverträglichkeit des Säuglings, Ablehnung der Muttermilch, ein drückender Kopfschmerz, der durch festes einbinden mit einem Tuch gebessert werden kann. Wärme bandagieren des Kopfes hilft bei den Beschwerden. Die Schmerzen sind so, als würde der Kopf platzen und sitzen nicht in der Stirne, sondern ziehen vom Nacken hoch zum Hinterkopf und setzen sich dann über einem Auge fest und dort bleiben sie. Übelkeit und Erbrechen besteht nicht dabei. Die Verdauung ist quälend, hart und wird „Schafkot“ genannt, weil es viele aneinander hängende Klumpen sind, die unter Mühe abgesetzt werden. Silicea ist bekannt für den „schüchternen Stuhl“. Kot, der kurz aus dem Darm kommt und wieder zurück schlüpft. Das unterscheidet Silicea von Lac vaccinum.[1][2][3][4]

Hintergrundinformationen

Lac vaccinum defloratum (wird zum Teil auch als Lac bovinum bezeichnet) gehört zur Gruppe der Milchmittel, welche zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Dr. Samuel Swan (amerikanischer Homöopath) in die Homöopathie eingeführt wurden, wobei er eine Menge Kritik von seinen Kollegen erntete. Erst der berühmte Homöopath James Tyler Kent hat den Wert dieser Mittel erkannt und äußerte sich 1880, dass der Wert der Milchmittel erst in hundert Jahren erkannt werden würde. Weiterhin sage er: „Milch ist das Hautnahrungsmittel im Frühstadium der Entwicklung des menschlichen und tierischen Lebens, und damit besteht eine enge Beziehung zu unsrem innersten Wesen.“

Weitere bekannte Milchmittel sind unter anderem Lac caninum (Hundemilch), Lac humanum/maternum (Muttermilch), Lac felinum (Katzenmilch), Lac caprinum (Ziegenmilch), Lac asinum (Eselsmilch) und Lac equinum (Pferdemilch).[1]