Globuli von J bis L

Lac caninum Globuli

© PantherMedia / Thomas Francois

Lac caninum heißt übersetzt die Hundemilch und wird aus den Brustdrüsen von Hunden, vorwiegend von Rottweiler-Hündinnen gewonnen. Milch ist ein natürliches Sekret, das viele Hormone enthält. Das Tierprodukt ist die erste Nahrung eines Säugetiers und soll daher einen starken Bezug zur innersten Natur des Menschen darstellen. Das eher selten angewendete homöopathische Mittel wird vorwiegend bei Halsschmerzen und in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe verabreicht und kann bei depressiver Verstimmung hilfreich sein [1][2][3][4][5].

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Die Betroffenen leiden häufig an Diphterie oder Mandelentzündungen (Tonsillitis). die Beschwerden wechseln permanent von der einen Seite auf die andere und treten zu unterschiedlichen Tageszeiten auf. Lac caninum-Patientinnen klagen über Menstruationsbeschwerden, zudem kann Lac caninum helfen, die Milchproduktion der stillenden Mutter zu regulieren. Auch rheumatischen Beschwerden treten häufig auf [1][2][6][7][8].

Wo wirkt es?: Lac caninum kann positiv auf das Gemüt wirken, wenn Patienten beispielsweise unter depressiver Verstimmung oder Depressionen leiden. Lac caninum kann bei Entzündungen im Hals hilfreich sein, insbesondere bei einem Kitzelgefühl im Hals, Schluckschmerzen bis in die Ohren und wenn die Schmerzen ständig die Seiten wechseln. In der Frauenheilkunde (Gynäkologie) wird Lac caninum verabreicht, wenn starke und zu früh eintretende Regelblutungen auftreten. Die Brüste sind geschwollen und jede Erschütterung ist schmerzhaft. In der Geburtshilfe kann Lac caninum einerseits die Milchproduktion der stillenden Mutter stimulieren, andererseits beim Abstillen helfen. Bei rheumatischen Schmerzen in den Gliedern und Ischialgie, die von einer Seite zur anderen wandern, kann Lac caninum indiziert sein [2][3].

In welchem Alter?: Lac caninum kann prinzipiell in jedem Alter eingenommen werden.


Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Folgende Leitsymptome können genannt werden:

  • Die Symptome von Lac caninum wechseln und wandern auf allen Ebenen. Lac caninum-Patienten zeichnen sich beispielsweise durch eine ständig wechselnde Gemütslage aus, wechseln von unruhig zu hoffnungslos oder von lethargisch zu aufbrausend. Charakteristisch sind das ständige Vergleichen mit anderen, die Selbstzweifel und das Gefühl hässlich zu sein.
  • Alle Schmerzen, wie Halsschmerzen, Kopfschmerzen oder rheumatische Beschwerden, wandern von einer Seite zur anderen.
  • Die Patienten haben einen unstillbaren Hunger und das Gefühl zu schweben.
  • Lac caninum-Patientinnen leiden an Menstruations- und Stillbeschwerden und neigen zu Entzündungen der Brustdrüsen (Mastitis) [6].

Verbesserung: Die Beschwerden können durch Kälte, frische Luft und beim nach hinten Beugen gebessert werden.

Verschlechterung: Am Morgen, während der Menstruation und durch Wärme können sich die Beschwerden verschlechtern. Auch Erschütterungen, Berührungen und Süßigkeiten vertragen die Patienten nicht [3][8].

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Gemütslage von Lac caninum-Patienten kann sich ständig verändern, sie sind einerseits leicht erregbar, euphorisch, treu und anhänglich, andererseits aber auch ängstliche, nervöse und unsichere Patienten. Sie haben viele Selbstzweifel, fühlen sich hässlich und schmutzig, entwickeln Hass und Zorn gegen sich selber, aber auch anderen gegenüber. Durch das ständige Vergleichen mit anderen, fühlen sie sich minderwertig, hässlich und sind geprägt von Selbstverachtung. Sie sind vergesslich, können sich nicht konzentrieren und machen Fehler beim Schreiben und Sprechen. Die Patienten haben eine schreckliche Angst vor Schlangen, Ungeziefer und unheilbaren Erkrankungen. Während dem Liegen oder Gehen haben sie häufig das Gefühl zu schweben [3][6][8].

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Kopfschmerzen wechseln von der einen Seite zur anderen und schießen vom Hinterkopf zu Stirn. Den Patienten kann davon schlecht und schwindlig werden und sie haben das Gefühl zu schweben [6].

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Sicht ist verschwommen und die Patienten hören aufgrund der Ohrgeräusche schlecht. Die Nasenlöcher können bei einem Schnupfen abwechselnd verstopft sein, mit einem wundmachenden, gelblichen und zähen Sekret. Häufig treten Gaumenmandelentzündungen (Tonsillitis) oder Diphtherie auf, die Gaumenmandeln sind abwechselnd geschwollen und die Halsschmerzen wandern zu den Ohren. Der Rachen ist rot, trocken, entzündet und schmerzt wie verbrüht. Es wird viel Speichel produziert und das Schlucken ist sehr schmerzhaft [3][6].

Brust- und Atmungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Durch das Kitzelgefühl im Rachen kommt es zu einem trockenen Husten. Nach dem Hinlegen in der Nacht verspüren die Patienten Atemnot, müssen aufstehen und sich bewegen. Während der Menstruation kann es zu Heiserkeit kommen [3][6].

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Patienten haben einen unstillbaren Hunger, eine Abneigung gegen Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, jedoch ein ungewöhnliches Verlangen nach Milch. Der Bauch ist, insbesondere abends hart und geschwollen und fühlt sich heiß an. Der Stuhl hat häufig eine lehmige Konsistenz und kann deswegen nur schwer ausgetrieben werden. Die Patienten leiden oft an Verstopfung, bei weichem Stuhl kann es zu einem schmerzendem Stuhldrang (Tenesmus) kommen [3].

Harn- und Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Harndrang ist gesteigert, dabei wird jedoch nur eine geringe Menge an konzentriertem Harn abgegeben. In der Nacht kann es zu einem dauernden Harndrang mit einer großen Menge Urin kommen, häufig tritt Bettnässen (Enuresis nocturna) auf [3].

Die Menstruationsblutung tritt früh und stark ein, ist rot und heiß. Die Patientinnen vertragen weder Druck noch Berührung. Die Brüste sind geschwollen, jede Erschütterung, auch beim Treppensteigen, ist schmerzhaft. Die Brustwarzen fühlen sich wund an und es besteht eine Neigung zu Brustdrüsenentzündungen. Die Patientinnen haben häufig Probleme mit dem Stillen, Lac caninum kann die Milchproduktion regulieren und beim Abstillen hilfreich sein [2][3].

Extremitäten Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Patienten haben häufig einen steifen Nacken und sind über der Wirbelsäule druckempfindlich. Sie klagen über Ischialgie, mit Rückenschmerzen, die über das Gesäß in die Beine ausstrahlen. Es treten rheumatische Schmerzen in den Extremitäten auf, die von einer Seite zur anderen wandern. Arme und Beine fühlen sich manchmal taub und steif an, Fußsohlen und Handflächen brennen [1][3].

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Auf der Haut können hellbraune Krusten und Flechten unter den Achseln auftreten, die Haut reagiert empfindlich auf Waschen [3].

Fieber/ Schwitzen/ Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Morgens nach dem Erwachen verspüren die Patienten eine große Hitze und schwitzen stark [3].

Schlaf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Patienten finden häufig keine bequeme Lage, der Schlaf ist ruhelos. Sie träumen von Schlangen, Ungeziefer und Krankheiten. Nach dem Erwachen verspüren sie einen starken Harndrang [3].

 

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Calcium carbonicum

Calcium carbonicum, das Calciumcarbonat, das aus Austernschalen gewonnen wird, kann bei sehr unsicheren und vergesslichen Patienten indiziert sein, die ihre Schwächen nach innen verbergen. Sie haben eine ausgeprägte Angst vor der Armut, dem Tod und Krankheiten. Die Patienten neigen zu Atemwegsinfektionen, typischerweise wird wie bei Lac caninum-Patienten der Husten durch ein unangenehmes Kitzeln im Hals ausgelöst. Die Brüste schwellen vor der Menstruation stark an und schmerzen bei jeder Berührung, die Regelblutung selber tritt jedoch erst spät ein. Im Allgemeinen riechen alle Absonderungen, insbesondere der Schweiß von Calcium carbonicum-Patienten säuerlich. Die eher frostigen Patienten schwitzen sehr stark. Im Gegensatz zu Lac caninum-Patienten werden die Beschwerden durch Kälte, Anstrengung und Milch verschlimmert und durch Wärme gebessert [9].

Phytolacca

Phytolacca, die Kermesbeere, kann Patienten mit starken Halsschmerzen und rot entzündetem Rachen verabreicht werden. Dabei treten häufig Mandelentzündungen auf, beim Schlucken strahlen die Schmerzen bis zu den Ohren aus, die Halslymphknoten sind schmerzhaft geschwollen und die Zunge kann von einem gelblichen Belag bedeckt sein. Zudem neigen die Patienten zu Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis) mit einem zähen Nasensekret. Während des Stillens kann es zu Brustentzündungen kommen, die Schmerzen können dabei in den gesamten Körper ausstrahlen. Die Patienten leiden unter rheumatischen Beschwerden, die Schmerzen wandern dabei von oben nach unten und kommen und gehen. Phytolacca-Patienten fühlen sich jedoch schlapp und müde, sind aber gleichzeitig ruhelos. Obwohl die Patienten Bewegung verlangen, verschlechtern sich dadurch die Beschwerden. Die Beschwerden werden im Gegensatz zu Lac caninum-Patienten durch Ruhe und Wärme gelindert. Nachts und durch nasskaltes Wetter können sie jedoch verschlimmert werden [10].

Pulsatilla

Pulsatilla, die Küchenschelle, kann für sehr unentschlossene Patienten, die Angst haben verlassen zu werden indiziert sein. Die Beschwerden von Pulsatilla-Patienten neigen wie bei Lac caninum-Patienten zu wandern, sie kommen und gehen, auch die Gemütslage wechselt ständig. Die Patienten klagen über ein Wundheitsgefühl im Rachen, aufgrund von Kitzeln und Kratzen im Hals kommt es zu einem trockenen, krampfartigen Husten. Die Menstruation kommt dagegen jedoch spät, ist unregelmäßig und spärlich. Die Beschwerden werden durch Wärme, Hitze, Ruhe und nach fettem Essen verschlechtert. Eine Besserung kann durch leichte Bewegung, frische Luft und durch kalte Umschläge eintreten [11][12].

Hintergrundwissen

Lac caninum wird aus der Milch von Rottweiler-Hündinnen gewonnen. Rottweiler wirken leicht gedrungen, haben ein schwarzes Fell und können bis zu einem halben Meter groß werden. Sie können auf der einen Seite gutmütige Familienhunde sein, auf der anderen Seite sind sie scharfe und gute Wachhunde, die genau darauf achten, dass die Grenzen eingehalten werden [13].