Globuli von P bis Q

Quassia amara Globuli

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Quassia ist eine homöopathische Arznei, die aus dem Bitterholz (Quassia amara) hergestellt wird und auf den Verdauungstrakt und die Leber wirkt. Sie kommt klassischerweise bei Verdauungsschwäche (Dyspesie) und Lebererkrankungen, die mit Gelbfärbung der Haut (Ikterus) und Bauchwassersucht (Aszites) einhergehen können, zum Einsatz. Wichtigste Leitmotive sind das innerliche Kältegefühl und das Klopfen im Bauchraum bei Lebererkrankungen.[1][2] Bei anhaltenden Beschwerden des Verdauungstraktes wie Übelkeit und Magenschmerzen sowie bei Verdacht auf Erkrankungen des Leber-Galle-Systems sollte ein Arzt konsultiert werden, da die alleinige Behandlung mit dem Homöopathikum Quassia in diesen Fällen nicht ausreichend und eine genaue schulmedizinsche ist.

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Zu den Heilanzeigen (Indikationen) der homöopathischen Arznei Quassia zählen Lebererkrankungen wie zum Beispiel Leberentzündung (Hepatitis) oder Leberzirrhose, ein Endstadium zahlreicher Lebererkrankungen, Bauchwassersucht (Aszites), ein Ödem in der Bauchhöhle, Gelbsucht (Ikterus), Entzündung der Gallengänge (Cholangitis), Magenbeschwerden, Verdauungsbeschwerden nach Infektionskrankheiten und Wurmbefall des Darms zum Beispiel mit den Darmwürmern Askariden oder Oxyuren.

Wo wirkt es?: Zu den organischen Hauptangriffspunkten werden in erster Linie der Verdauungstrakt und die Leber gezählt

In welchem Alter?: Quassia kann bei allen Altersstufen eingesetzt werden.[1][2]

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Charakteristische Leitsymptome des Homöopathikums Quassia sind das eigentümliche Klopfen im Bauchraum bei Lebererkrankungen, das Gefühl, als ob der Magen mit heißem Wasser gefüllt wäre, das bei Magenerkrankungen auftritt, die Verdauungsschwäche und das innerliche Kältegefühl.[2]

Verbesserung:

Verschlechterung: Stechende Schmerzen am Bauch verschlechtern sich durch tiefes Einatmen.[2][3]

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Zunge ist trocken oder mit braunem, klebrigem Belag überzogen.

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Hunger, begleitet von starker Schwäche. Verdauungsschwäche (Dyspepsie) mit Gasbildung im Darm und Säureüberschuss im Magen. Verdauungsschwäche nach Infektionskrankheiten wie zum Beispiel der Grippe (Influenza). Sodbrennen und Magenschmerzen, Aufstoßen von Nahrung. Quassia wird bei Magenbeschwerden eingesetzt, die mit einem Ziehen im Magen und einem Gefühl, als sei dieser mit heißem Wasser gefüllt, einhergehen. Der Bauch fühlt sich dabei leer und eingezogen an. Die Arznei wird auch bei verschiedenen Lebererkrankungen eingesetzt so zum Beispiel bei einer Entzündung der Leber (Hepatitis) und auch bei Leberzirrhose, einem Endstadium chronischer Lebererkrankungen, besonders wenn zusätzlich auch eine Bauchwassersucht (Aszites), eine Wasseransammlung (Ödem) im Bauchraum, auftritt. Typisch für Quassia ist das heftige Stechen zwischen Nabel und Magen bei Lebererkrankungen, das durch tiefes Einatmen verschlimmert wird und ein eigentümliches Klopfen im Bauch, das sich bis zu den Extremitäten erstreckt. Die Leber zeigt sich bei der Untersuchung meist geschwollen, der Bauch ist aufgetrieben und hart.

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Sehr starker Harndrang, es ist dem Patienten bisweilen unmöglich, den Urin zurückzuhalten. Bei Kindern ist das Bett durchnässt, sobald sie aufwachen.

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Patient leidet unter Kälte an den Extremitäten sowie unter dem Gefühl innerer Kälte. Gefühl der Kälte am Rücken. Er hat das Bedürfnis sich zu strecken und dabei zu gähnen.

Schlaf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Patient erwacht um ein Uhr nachts in großer Angst.

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Carduus marianus

Die homöopathische Arznei Carduus marianus wird aus den reifen Früchten der Mariendistel (Carduus marianus/ Silybum marianum) hergestellt und ebenfalls bei Erkrankungen des Leber-Galle-Systems eingesetzt. Hierzu zählen zum Beispiel Leberentzündung (Hepatitis), Entzündung der Gallenblase (Cholezystitis), Steinbildung in der Gallenblase (Cholelithiasis), Gelbsucht (Ikterus) und Leberzirrhose. Die Arznei wird generell bei allen Beschwerden empfohlen, die sich auf eine Lebererkrankung zurückführen lassen. Hierzu zählen zum Beispiel: Krampfartige Bauchschmerzen, Übelkeit, Würgereiz, Blutungen, Verstopfung und Erbrechen. Der Stuhl ist manchmal flüssig und ungeformt, manchmal hart und knotig, bisweilen auch hellgelb. Erbrochen wird eine grüne, scharfe Flüssigkeit. Der Patient ist meist verzweifelt, vergesslich oder regungslos.[5]

Chelidonium

Bei Erkrankungen des Leber-Galle-Systems kann auch das homöopathische Mittel Chelidonium, das aus dem frischen Wurzelstock des Schöllkrauts (Chelidonium majus) hergestellt wird, eine Option für die Therapie sein. Es ist ein wichtiges Mittel bei akuten und chronischen Leber- und Galleerkrankungen, die mit krampfartigen, stechenden Schmerzen, die von der Lebergegend bis zum rechten Schulterblatt ausstrahlen, mit extremer Berührungsempfindlichkeit in der Lebergegend und einem Einschnürungsgefühl quer über dem Bauchraum einhergehen. Der Patient fühlt sich sehr müde und niedergeschlagen, typischerweise klagt er über Beschwerden, die auf der rechten Körperseite auftreten.Bei niedrigen Potenzen bis D6/ C2 sind bei innerer Anwendung mögliche Nebenwirkungen oder Gegenanzeigen zu beachten: Vor der Einnahme solcher Potenzen sollten sich Patienten daher durch die Packungsbeilage, durch einen Arzt oder Apotheker informieren lassen.

Lycopodium

Das in der Homöopathie sehr bekannte Mittel Lycopodium wird aus dem Bärlapp (Lycopodium clavatum) hergestellt und weist einen starken Bezug zum Organ Leber auf. Es wird bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen des Leber-Galle-Systems eingesetzt, besonders wenn der Patient jeden Kleiderdruck in der Gürtelgegend als sehr störend empfindet, einen großen Heißhunger vor allem nach Süßigkeiten aufweist, nach wenigen Bissen aber schon satt ist und über Völlegefühl klagt und eine schwache Verdauung aufweist. Typischerweise zeigen sich Sodbrennen, der Bauch ist aufgebläht. Lycopodium wirkt besonders gut bei Menschen mit starkem Minderwertigkeitsgefühl, die deswegen bisweilen übertrieben selbstbewusst, prahlerisch und machthungrig auftreten, die sich vor Autoritäten beugen und Untergebene oft schlecht behandeln, die keinen Widerspruch ertragen, frühzeitig graue Haare bekommen und eher feige und reizbar sind.

Sulfur

Die homöopathische Arznei Sulfur, die aus sublimiertem Schwefel hergestellt wird, stellt eine wichtige Alternative bei Erkrankungen des Verdauungstraktes und des Leber-Galle-Systems dar. Wichtige Leitsymptome dieses Mittels sind die starke Rötung der Schleimhäute, der morgendliche Durchfall, brennende Schmerzen und dass nachts die Füße heiß werden. Sulfur wirkt besonders bei mageren oder wohlgenährten Personen mit roter Gesichtsfarbe, die als intellektuell, faul und unordentlich gelten und sich bisweilen als rechthaberisch und egozentrisch zeigen. Typisch für die Arznei ist, dass der Patient gleichgültig gegen sein Äußeres ist und deswegen einen etwas schlampigen und ungepflegten Eindruck machen kann. Verschlimmerungen der Beschwerden können nach dem Waschen oder Baden, in der Bettwärme, im Stehen und in Ruhe auftreten, während trockenes, warmes Wetter und mäßige Bewegung als lindernd empfunden werden. Um 11 Uhr morgens kann es zu einem typischen Schwächeanfall kommen.

Hintergrundinformationen

Das homöopathische Mittel Quassia wird aus dem getrocknetem Holz des Stammes und der Äste vom Bitterholz (Quassia amara) anhand den Vorschriften 4a und 7 des homöopathischen Arzneibuches (HAB) hergestellt.[1]

Der ursprünglich im nördlichen Brasilien beheimatete, bis zu 5 Meter hohe Baum Quassia amara wird wegen seinen roten oder fleischfarbenen Blütentrauben gerne als Zierpflanze in tropischen Regionen angepflanzt. Er zählt zu der Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae). Synonym gebräuchliche Bezeichnungen lauten: Quassiabaum, Fliegenholz, Bitterquassia oder brasilianischer Quassiabaum. Der Name Quassia soll auf einen Sklaven mit Namen Quassi oder Coissi zurückgehen, der den Europäern das erste Mal von dieser Pflanze und ihren Heileigenschaften berichtet hat.
Die Rinde und das bitter schmeckende Holz von Quassia amara wurde von den Eingeborenen Brasiliens als kräftigendes, insektenvertreibendes und magenstärkendes Mittel geschätzt. Im 19. Jahrhundert wurde die Heilpflanze auch Teil der europäischen Medizin und wurde vor allem bei Leberkrankheiten, Bauchwassersucht (Aszites), Erkrankungen der Milz, Durchfällen (Diarhhoe), bei Herzkrankheiten und auch als Wurmmittel eingesetzt.[6]
In der modernen Pflanzenheilkunde(Phytotherapie) findet das Holz von Quassia amarainnerliche Anwendung als Tee oder Tinktur als Kräftigungsmittel (Tonikum), zur Appetitanregung und zur Stärkung der Verdauung. Auch gelten diverse Lebererkrankungen weiterhin zu den Heilanzeigen dieser Heilpflanze. In Studien konnten für die Hauptinhaltsstoffe von Quassia amara (Quassinoide und Canthinon-Alkaloide) antibakterielle, antitumorale, verdauungsstärkende und herzstärkende Eigenschaften beschrieben werden.[7] In klinischen Studien konnte zudem die Wirkung des Quassia-Holzes gegen Kopfläuse, beim seborrhoischen Gesichtsekzem, einer Hautkrankheit mit starker Schuppenbildung, und bei der Akne rosacea, einer akneähnlichen, schuppenden Erkrankung der Gesichtshaut, nachgewiesen werden.[8][9] Alkoholische Auszüge aus Quassia amara sind bisweilen in Spirituosen und in Angostura-Bittern enthalten.