Globuli von P bis Q

Ptelea trifoliata Globuli

© panthermedia.net / Andreas24

Ptelea trifoliata bezeichnet in der botanischen Namensgebung die Pflanze mit dem deutschen Namen Kleeulme. Sie ist ein drei bis vier Meter hoher Strauch, oder kleiner Baum, der ursprünglich in Nordamerika beheimatet ist. Ihr natürlicher Standort sind trockene, felsige Hügel und Hänge, beispielsweise im Flusstal des Mississippi. Sie verträgt Vollschatten und wächst daher auch in schattigen Tälern, Schluchten und im Unterholz, bevorzugt gut durchlässigen Boden, gedeiht aber auch auf trockenen, armen Böden. Sie ist frosthart, windverträglich und insgesamt ein genügsamer Strauch. Heute findet man die Kleeulme auch häufig in Gärten und Parks. Blütezeit ist der Juni, mit einer möglichen Nachblüte im August. Gelblich-weiße etwa ein Zentimeter breite Sternblüten stehen in kurzen fünf bis acht Zentimeter breiten Rispen. Die Blüten duften, besonders abends, zitrusähnlich. Im Herbst entwickeln sich die scheibenförmigen Früchte, deren Ähnlichkeit zu den Ulmenfrüchten der Kleeulme ihren botanischen und ihren deutschen Namen einbrachte. [2] Ihr englischer Name lautet ‚hop-tree‘ (Hopfenbaum), weil in Amerika die bittere Frucht früher als Hopfenersatz zum Bierbrauen verwendet wurde. Blätter, Rinde und Wurzeln enthalten unter anderem Bitterstoffe, Chinolin-Alkaloide, Furocumarine und Flavonoide. In der Volksheilkunde wird Ptelea trifoliata als Mittel gegen Würmer (Anthelmintikum) und Fiebermittel angewendet. [1]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Ptelea trifoliata eignet sich für Menschen, die an Erkrankungen und Störungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes, der Leber und der Galle leiden. Außerdem kann Ptelea trifoliata gegen eine spezifische Art des Asthmas eventuell hilfreich sein.

Wo wirkt es?: Die Arznei wirkt auf das gesamte Verdauungssystem, insbesondere sind Magen und Leber größere Angriffspunkte. Das Nervensystem, der Geist und das Gemüt können ebenfalls betroffen sein und spezielle Symptome zeigen.

In welchem Alter?: Ptelea trifoliata eignet sich grundsätzlich zur Anwendung in jedem Alter. Die Symptome zeigen, dass Kinder sehr selten betroffen sein werden, weil der Kranke ein gewisses Alter erreicht haben muss, um diese Symptome zu entwickeln. So wird es sicher eher im Erwachsenenalter eingesetzt.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

  • Die Kranken verspüren ein schmerzendes und schweres Gefühl im Bereich der Leber. Die geschwollene Leber reagiert empfindlich auf Druck.
  • Der Magen ist schlaff (atonisch) und es bestehen Übelkeit, Kneifen und Schmerzen in der Magengegend.
  • Gemütsverstimmungen kommen vor, die mit Verwirrung, Schwäche, Reizbarkeit, Hast und Eile einhergehen.
  • Ein schmerzender, krampfhafter Stuhldrang (Tenesmen), Durchfall (Diarrhö) und Verstopfung (Obstipation) sind abwechselnd möglich. [3][4]
  • Nach medikamentöser Unterdrückung eines Hautausschlages kann es zu asthmatischen Beschwerden kommen.[17]

Verbesserung: Die Symptome bessern sich durch Liegen auf der rechten Seite, saures Essen und Bewegung an kalter Luft.

Verschlechterung: Der Zustand verschlechtert sich durch Liegen auf der linken Seite. Auch früh am Morgen, nachts und durch warme Luft tritt häufig eine Verschlechterung ein.[3][4][10]

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Ptelea trifoliata-Patienten sind nervös, reizbar und traurig. Sie leiden an Gedächtnisschwäche. Sie werden als hastige Personen beschrieben, die oft verwirrt erscheinen, als wären sie benebelt. Es besteht ein Widerwille gegen geistige Tätigkeit, der mehr durch Mattigkeit und weniger durch Unfähigkeit begründet ist. Der Intellekt arbeitet langsamer und es findet sich oft eine Niedergeschlagenheit (Depression).[3]Die Patienten wollen allein gelassen werden und möchten am liebsten liegen und an nichts denken.[10]

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Patienten leiden an Kopfschmerzen, welche sich dumpf oder stechend anfühlen. Bemerkenswert ist das Gefühl, als würde ein Nagel von außen in das Gehirn geschlagen. Häufig handelt es sich um einen Stirn- oder Schläfenkopfschmerz. Die Kopfschmerzen werden schlimmer bei geistiger Anstrengung, schnelle Bewegungen oder in einem warmen Raum. In den Ohren klingt es und lautes Sprechen und laute Geräusche werden als unerträglich empfunden. Die kleinen Erhebungen auf der Zungenoberfläche (Papillen) erscheinen rot. Die Lippen und der Mund fühlen sich trocken an, obwohl ein Überschuss an Speichel besteht, der oft bitter schmeckt.[3][4][17]

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Farbe des Gesichts wird entweder als auffallend rot oder blass-kränklich beschrieben.[3][4]

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Beim Liegen auf dem Rücken wird ein Druckgefühl auf den Lungen verspürt und gleichzeitig das Gefühl zu ersticken, insbesondere beim Aufwachen um ein Uhr morgens. Nach einer medikamentösen Behandlung eines Hautausschlages können nächtliche asthmatische Beschwerden auftreten. [3][4][18][20]

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Mundgeschmack wird als bitter beschrieben und beim Aufstoßen schmeckt er nach faulen Eiern oder Bitterem. Im Magen wird ein Gefühl von Schwere und Völle empfunden, selbst nach einer mäßigen Mahlzeit. Der Kranke ekelt sich vor Fett – vor allem vor Butter und Fleisch. Nach Saurem besteht dagegen ein Verlangen. In der Magengrube drückt es, wie von einem Stein. Die geschwollene Leber schmerzt empfindlich bei Druck, vor allem beim Liegen auf der linken Seite. Es kneift in den Eingeweiden, mit Poltern um den Nabel, infolge von Blähungen. Der Stuhl kann gallig, dünn und übelriechend sein oder auch klumpig und verhärtet. Eine Abwechslung von Durchfall und Verstopfung ist möglich.[3][4][17]

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Gliedmaßen schmerzen mit einem Zerschlagenheitsgefühl in den Muskeln und Gelenken. Wandernde rheumatische Schmerzen, die von Körperteil zu Körperteil springen und Nervenschmerzen ähneln.[3][4][17]

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Starker Juckreiz am ganzen Körper, ohne dass ein Hautausschlag sichtbar ist. Die Haut ist oft sehr trocken und dadurch gereizt und gerötet.

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Beim Stuhlgang werden Frösteln und Schauder empfunden. Außerdem findet sich eine trockene allgemeine Hitze, die im Gesicht und an den Händen schlimmer zu sein scheint .[3]

Schlaf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Ptelea trifoliata-Patienten schlafen unruhig, mit Kopfschmerzen und Alpträumen. Sie erwachen matt.[3][4]

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Nux vomica

Nux vomica findet ähnlich wie Ptelea trifoliata bei Beschwerden der Leber und bei Asthma Anwendung. Beide Mittel können gegen eine geschwollene Leber eingesetzt werden, die einher geht mit einem Schweregefühl und Schmerzen im Magen. Eine Unterscheidungsmöglichkeit beider Arzneien liegt in der Lokalisation der Kopfschmerzen. Nux vomica-Patienten leiden unter Kopfschmerzen im Hinterkopf und Ptelea trifoliata-Patienten wahrscheinlich in der Stirn- und Schläfengegend. Die asthmatischen Beschwerden fühlen sich bei Nux vomica-Patienten wie eine Zusammenschnürung quer durch die Brust an und werden von einem Völlegefühl im Magen begleitet, wohingegen die Ptelea trifoliata-Patienten einen Druck auf den Lungen fühlen. Eine Gemeinsamtkeit liegt bei beiden Mitteln in der Traurigkeit, wobei Nux vomica-Patienten nicht weinen können, ihre Gefühle aber mit Zorn und Ärgerlichkeit zum Ausdruck bringen.[3][4][7][11]

Lycopodium clavatum

Lycopodium clavatum wird wie Ptelea trifoliata unter anderem bei Leber- und Galleleiden angewandt. Lycopodium clavatum-Patienten leiden an einem Zerschlagenheitsgefühl am ganzen Körper und müssen sich häufig am Tag hinlegen und ausruhen. Sie verspüren Schmerzen und ein Spannungsgefühl in der Lebergegend und können im Gegensatz zu Ptelea trifoliata-Patienten nicht auf der rechten Seite liegen. Beide sind gleichermaßen traurig, ihr Gemüt ist gedrückt und sie sind reizbar, wobei Lycopodium clavatum Ängstlichkeit mit Wehmut, Weinerlichkeit und Ärgerlichkeit zeigt. Lycopodium clavatum wirkt auf die Lunge. Es wird bei Beschwerden eingesetzt, die durch starkes Rasseln auf der Brust, mühsames, keuchendes Atmen und stechende Schmerzen in der Brust beim Atmen, sowie heftigem Husten in der Nacht auffallen.[3][4][8][12][13]

Magnesium carbonicum

Magnesium carbonicum findet Anwendung bei Verdauungsbeschwerden, mit zusammenziehenden Magenschmerzen und Kneifen im Bauch, bei Krämpfen im Magen-Darm-Trakt. Die Körperausscheidungen riechen säuerlich und der Geschmack im Mund ist oft sauer, oder bitter wie bei Ptelea trifoliata. Im Vergleich zu Ptelea trifoliata fehlt diesem Mittel der Bezug zur Leber. Magnesium carbonicum-Patienten sind vom Gemüt her vergleichbar traurig und gereizt wie Ptelea trifoliata-Patienten. Sie unterscheiden sich jedoch durch eine Ängstlichkeit begleitet von einem warmen Gefühl im ganzen Körper. Sie neigen zu Wutausbrüchen, Angst, die mit Zittern einhergeht, das abends im Bett vergeht und einer Abneigung gegen Reden. [3][9][14][15][16][17][18][19]

Hintergrundinformationen

Ptelea trifoliata, die Kleeulme wird auch Lederstrauch, Lederblume oder Hopfenstrauch genannt.[1] „Ptelea“ ist die griechische Bezeichnung für die „Ulme“ und wurde als Name ausgewählt, weil die Früchte von Ptelea trifoliata den Früchten der Ulmen sehr ähnlich sehen. Die Kleeulme gehört jedoch nicht zur botanischen Familie der Ulmengewächse (Ulmaceae)[6], sondern zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae).[1] „Trifoliata“ bedeutet „dreiblättrig“ und beschreibt die 3-teiligen kleeblattähnlichen Blätter der Kleeulmen.[2] Für den homöopathischen Einsatz werden die frische Wurzelrinde und Blätter der Kleeulme nach der Fruchtreife verarbeitet.[1]