Globuli von P bis Q

Petroselinum Globuli

© panthermedia.net / Michael Osterrieder

Das homöopathische Mittel Petrosilinum wird aus frischer Petersilie (Petroselinum crispum) hergestellt. In der Pflanzenheilkunde wird die Petersilie vor allem wegen ihrer harntreibenden und verdauungsfördernden Wirkung eingesetzt. Als homöopathisches Mittel kann Petrosilinum in manchen Fällen Schmerzen beim Wasserlassen und plötzlichen Harndrang lindern. [1]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Bei den Patienten, für die Petrosilinum das passende Mittel ist, stehen Symptome der Harnwege im Vordergrund. Sie müssen häufig sehr plötzlich zur Toilette und leiden beim Urinieren unter Brennen oder Kribbeln in der Harnröhre. Dies kann die Folge einer Erkrankung an Gonorrhö (umgangssprachlich: Tripper) sein, aber auch andere Ursachen haben. Bei diesen Patienten kommt häufig noch ein starkes Jucken am After hinzu. [2]

Wo wirkt es?: Petrosileum wirkt vor allem an den Harnorganen und den Genitalien. In diesen Bereichen sind es vor allem Symptome, die mit starkem Juckreiz und Schmerzen beim Wasserlassen zu tun haben. Tritt eitriger Ausfluss aus der Harnröhre auf, ist sofort ein Facharzt aufzusuchen, da das ein Zeichen einer schwerwiegenden Erkrankung wie Gonorrhö sein könnte, die auf keinen Fall selbst behandelt werden kann und darf.

In welchem Alter?: Für die Einnahme des homöopathischen Mittels Petrosilinum gibt es keine Altersbeschränkung. Bei manchen Kindern, die unter so plötzlichem Harndrang leiden, dass sie es kaum rechtzeitig zur Toilette schaffen, kann das Mittel bereits helfen. Erwachsene und Schwangere dürfen es bei Entzündungen der Harnwege einnehmen. [10]

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

  • Petrosilinum-Patienten leiden unter plötzlichem Harndrang, der sehr schmerzhaft sein kann. Da der Gang zur Toilette nicht aufgeschoben werden kann. [2], nässen die Patienten tagsüber und auch nachts bisweilen ein.
  • In der Harnröhre tritt ein Jucken und Brennen auf.
  • Sowohl bei Frauen als auch bei Männern kann eine milchige Flüssigkeit an den Geschlechtsorganen auftreten. In diesen Fällen sollter umgehend ein Facharzt aufgesucht werden (Gonorrhö)[2]
  • Auch bei starkem Jucken am After könnte Petrosilinum das angezeigte Mittel sein. Dieses Jucken wird in der Regel von Hämorrhoiden verursacht.
  • Helfen könnte Petrosilinum auch bei Blähungen und Magendruck. Diese Beschwerden werden dann von lehmfarbenen

Verbesserung: Wärme [4]

Verschlechterung: Nachts [4]

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Petrosilinum-Patienten sind oft hungrig und durstig, sobald sie aber anfangen zu trinken oder zu essen, verlieren sie jedes Verlangen nach Nahrung oder Getränken. [3] Sie klagen über Blähungen und Magendrücken. Stuhl und Harn sind häufig ton- oder lehmfarben. [1]

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Beim Petrosilinum-Kranken tritt der Harndrang plötzlich und unerwartet auf. Dieser Drang kann sehr schmerzhaft sein, vor allem Kinder sind deshalb motorisch sehr unruhig, bis sie die Toilette erreichen. Aufgrund ihrer Zappeligkeit haben sie Schwierigkeiten, ihre Kleidung schnell genug zu öffnen. [6] Erwachsene und Kinder erreichen die Toilette nicht immer rechtzeitig. Alle Altersgruppen müssen in der Nacht mehrere Male zur Toilette. Vor allem die Kinder nässen nachts ein. [4]Als sehr unangenehm empfinden die Petrosilinum-Patienten ein starkes Juckenund Kribbeln in der Harnröhre. Dieses Gefühl wird auch als heftiges Beißen beschrieben. Erleichterung verschafft ihnen oft nur ein rauer Gegenstand, der in die Harnröhre eingeführt und dort gerieben wird. [3] Das kann zu erheblichen inneren Verletzungen führen und ist auf keinen Fall empfehlenswert.

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Viele Symptome von Petrosilinum deuten auf die Ansteckung mit einer Geschlechtskrankheit hin: Gonorrhö oder umgangssprachlich Tripper. Typisch dafür sind das Brennen beim Wasserlassen und ein milchig-eitriger Ausfluss aus der Harnröhre. Bei Männern sind die Beschwerden meistens stärker als bei Frauen. [2] Hinzu kommen können Schmerzen an der Peniswurzel oder am Blasenhals.[3]

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Wenn das Fieber als Begleiterscheinung einer Entzündung der Harnorgane auftritt, könnte Petrosilinum das passende Mittel sein.[3] Die Fieberhöhe schwankt deutlich zwischen morgens und abends, der Unterschied beträgt mehr als zwei Grad Celsius. Auch fieberfreie Phasen mit einem erneuten Temperaturanstieg sind möglich

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vis Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Cantharis

Das homöopathische Mittel Cantharis wird aus der Spanischen Fliege, einem Insekt aus der Familie der Ölkäfer, hergestellt. Dieser Käfer lebt vor allem im Mittelmeerraum von Südeuropa bis nach Afrika. Die Männchen geben aus verschiedenen Hautöffnungen ein stinkendes Sekret ab, das auf der menschlichen Haut Blasen bilden kann. Verschluckt man es, kann es zu Entzündungen und Nierenschäden kommen. In der Antike wurde das Gift zur Vollstreckung von Todesurteilen eingesetzt. Der zu Pulver zerstoßene Käfer gilt heute noch als Aphrodisiakum, hat aber unberechenbare Nebenwirkungen. [7]Die Homöopathie setzt Cantharis bei vielen brennenden Schmerzen ein, aber auch bei Ausschlägen mit Blasenbildung, bei Verbrennungen 1. und 2. Grades und bei Sonnenbrand. Hilfreich könnte Cantharis auch bei entzündlichen Beschwerden von Nieren, Blase oder Harnleiter sein, die sich durch Berührung, Wasserlassen oder kalte Getränke verschlimmern. Eine Besserung sollte durch Wärme und Reibung eintreten. [7] Bei den Cantharis-Patienten geht der Urin nur tröpfchenweise ab, obwohl immer ein starker, teils schmerzhafter Harndrang vorhanden ist. Während des Wasserlassens treten brennende, schneidende Schmerzen auf.
Menschen, für die Cantharis das geeignete Mittel ist, ekeln sich vor Trinken, Essen und Tabak. Selbst kleine Mengen Wasser verursachen bereits Blasenschmerzen. Der Urin kann blutig sein. Beim Stuhlgang wird Schleim mit ausgeschieden. Dessen Farbe liegt zwischen Weiß und Rot, weil er Blut enthalten kann. [8]

Cannabis sativa

Das homöopathische Mittel Cannabis sativa wird aus den Blüten des Nutzhanfs hergestellt. Anders als andere Cannabisarten fällt es nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Das Mittel wirkt vor allem auf die Atemwegsorgane sowie den Harn- und Geschlechtstrakt. Charakteristisch für Cannabis sativa-Patienten ist das Gefühl, etwas würde herabtropfen. Es kann sich anfühlen, als ob ihr Herz oder ihr After tropfen, als ob sie Harn verlieren oder ihnen etwas auf den Kopf tropft. Ihre Harnröhre scheint verstopft zu sein. Nur unter großen Schmerzen können sie den, teils blutigen, Harn tröpfchenweise herauspressen. Der brennende Schmerz kann sich bis in die Blase hinaufziehen. Auffällig ist der breitbeinige Gang dieser Patienten. Da jede Berührung Schmerzen bereitet, versuchen sie so, eine Einengung der Harnröhre zu vermeiden. Die Beschwerden verschlimmern sich beim Hinlegen, bei körperlicher Anstrengung und beim Gang auf die Toilette. Ihren Höhepunkt erreichen sie vormittags und nach dem Abendessen. Eine Besserung tritt im Stehen und bei Ruhe ein. [9]

Sarsaparilla

Der deutsche Begriff für Sarsaparilla ist Stechwinde, das homöopathische Mittel wird aus der Wurzel dieser Pflanze hergestellt. Ihre Heimat liegt in Zentral- und Südamerika. Die Stechwinde ist ein Mittel für die Harnwege und wird bei Blasenentzündungen, Nierenkoliken und Nierenbeckenentzündungen eingesetzt.Sarsaparilla-Patienten spüren ständig einen schmerzhaften Harndrang. Sie müssen im Stehen urinieren, weil die Schmerzen im Sitzen zu stark werden. Die Schmerzen nehmen zum Ende des Wasserlassens hin zu. Der Urin ist eitrig-trüb und kann mit Schleim und Blut durchsetzt sein.[10] Besonders kleine Kinder schreien vor Schmerzen, bevor der Urin austritt. In ihrer Windel können dann rötliche, sandartige Rückstände auftauchen. Bei älteren Patienten können sich Blasen- und Nierensteinen bilden. Schon der Gedanke an Essen kann bei diesen Menschen Übelkeit auslösen. Krämpfe, Koliken und Blähungen sind ebenfalls möglich. Die Genitalien riechen unangenehm streng, dort können auch trockene, schuppige Hautausschläge entstehen, die heftig jucken. Bei Männern zu denen Sarsaparilla passt, ist der Samenerguss sehr schmerzhaft und teilweise blutig. [11]

Hintergrundinformationen

Die Petersilie gehört zu den Doldenblütlern und stammt vermutlich aus dem östlichen Mittelmeerraum oder aus Westasien. Aus der deutschen Küche ist sie längst nicht mehr wegzudenken. Ihr Name ist eine Abwandlung der griechischen Begriffe „patros“ und „selinon“ und bezeichnet einen „auf dem Fels wachsenden Doldenblütler“. In der Antike war die Petersilie schon bekannt, allerdings nicht als Gewürzpflanze, sondern als heiliges Symbol für die Nymphe Kalypso, die den Helden Odysseus jahrelang auf ihrer Insel gefangen hielt. Erst im Mittelalter wurde die Petersilie zur Nutzpflanze. In der Pflanzenheilkunde wird ihre Wirkung auf die weiblichen Fortpflanzungsorgane genutzt. Sie kann dabei helfen, dass eine verspätete Menstruation einsetzt und fördert die Wehentätigkeit. [1]