Anwendungsgebiete - Körper & Figur

Abnehm-Globuli (Komplexmittel)

© PantherMedia / Marc Dietrich

Ob und inwieweit eine Person an Übergewicht leidet, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Definition über den Body Mass Index (BMI) festgelegt. Über diesen lässt sich leicht individuell ermitteln, ob Übergewicht vorliegt. Der BMI wird mit der folgenden Formel berechnet:

BMI = Körpergewicht in kg / (Körpergröße in m x Körpergröße in m)

Ein Ergebnis zwischen 18,5 und 24 bedeutet Normalgewicht. Werte über 25 zeigen Übergewicht an, Fettleibigkeit (Adipositas) beginnt bei Werten ab 30.

Als Hauptursachen für Übergewicht gelten eine erhöhte Kalorienaufnahme beim Essen und mangelnde Bewegung. Folglich sollten auch diese beiden Bereiche als Erstes verändert werden. [1]

In einigen Fällen kommen auch Erkrankungen wie Essstörungen oder Störungen des Hormonsystems (z. B. im Rahmen einer Schilddrüsenunterfunktion) als Ursache infrage.

Übergewicht und Adipositas äußern sich dabei nicht ausschließlich durch eine Gewichtszunahme. Betroffene Personen leiden außerdem vermehrt unter einer reduzierten Ausdauerfähigkeit, starkem Schwitzen und Kurzatmigkeit. [2]

Bewegung und Ernährungsumstellung sind die beiden wichtigsten Maßnahmen zum Abnehmen. Sie können durch die Einnahme von Globuli unterstützt werden, die speziell für das Abnehmen zusammengestellt wurden. Entsprechende Komplexmittel sind in Apotheken und Homöopathie-Shops erhältlich.

Angewendete Globuli

Beliebt sind sogenannte Komplexmittel, die eine Art Rundum-Sorglos-Paket anbieten. Meist enthalten sie Einzelmittel zur Verringerung der Esslust, zum Ankurbeln des Stoffwechsels sowie zum Entschlacken der beim Abnehmen freigesetzten Giftstoffe. [3][4][5]

Welche Ausprägung trifft auf Sie zu?

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Je mehr Punkte einer Ausprägung auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der darunter aufgeführten Arznei.

Globuli zum Abnehmen

Das Mittel wird häufig verwendet bei Verdauungsstörungen, Fettleibigkeit und Stoffwechselerkrankungen sowie bei seelischen und körperlichen Problemen durch Übergewicht. Weitere Symptome sind übermäßiger Appetit und starkes Verlangen nach Süßem.

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Abnehmen-Globuli

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Enthaltene Einzelmittel:

Capsicum

Fucus Vesiculosus

Graphites

Sulfur

Globuli zum Abnehmen

Das Mittel eignet sich zur Förderung der Fettverbrennung, zur Anregung des Stoffwechsels und reguliert den Appetit. Des Weiteren wird es bei eine Verdauungsschwäche angewandt. Es entschlackt und steuert die Darmentleerung.

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Wabra Nr. 8

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Enthaltene Einzelmittel:

Calotropis gigantea

Helianthus tuberosus

Ilex paraguariensis

Fucus Vesiculosus

Petroselinum

Rhamnus frangula

Zu beachten:

Je länger das Übergewicht fortdauert und je höher das Gewicht ansteigt, desto wahrscheinlicher treten typische Begleit- und Folgeerscheinungen auf. So klagen übergewichtige Menschen vermehrt über eine eingeschränkte Beweglichkeit und Schmerzen in der Wirbelsäule, in der Hüfte und den Knien. Durch die höhere Belastung besteht das Risiko eines Gelenkverschleißes (Arthrose). Weit schwerwiegender sind Adipositastypische Folgeerkrankungen, die sich in verschiedenen Organsystemen niederschlagen: Am häufigsten tritt Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) auf, der wiederum als Risikofaktor für die Entstehung einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) gilt. Bei Fortschreiten erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Herzkranzgefäße davon betroffen sind (koronare Herzkrankheit). Im schlimmsten Falle führt dies bis zum Herzinfarkt. Als weiterer Risikofaktor hierfür gilt die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 2), die ebenfalls gehäuft mit Übergewicht einhergeht. Studien haben außerdem die Assoziation mit einer Reihe weiterer Folgeerkrankungen ergeben:

  • Krebserkrankungen wie Gebärmutter- oder Gebärmutterhalskrebs, Eierstockkrebs, Brustkrebs, Darm- und Prostatakrebs
  • vermindertes Selbstwertgefühl, Ängstlichkeit und Depressionen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Schlaganfall
  • Schlafapnoe-Syndrom (nächtliche Atemaussetzer)
  • Gicht
  • Gallensteine
  • Geburtskomplikationen
  • Potenzstörungen
  • Störungen des sexuellen Verlangens [6]

Es wird angeraten, Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ aufzusuchen, da diese, im Gegensatz zu Heilpraktikern, approbierte Ärzte sind und in Notfallsituationen entsprechend reagieren können.