Globuli von G bis I

Hypericum Globuli

PantherMedia / Liane Matrisch
© PantherMedia / Liane Matrisch

Hypericum Globuli werden aus den frischen Blüten des echten Johanniskrauts (Hypericum perforatum) gewonnen. Die Pflanze gehört zu den Hartheugewächsen und wird im Volksmund auch Tüpfel-Johanniskraut, Hartheu oder Herrgottsblut genannt. Beheimatet ist die Pflanze in Europa und gilt hier bereits seit dem Mittelalter als bewährte Heilpflanze. [1] Die Pflanze kann eine Wuchshöhe von einem Meter erreichen. Die Blätter sind von ovaler-länglicher Form und mit Öldrüsen besetzt. Die Blüten stehen in Dolden zusammen und bestehen aus gelben Blättern. Diese enthalten das Hypericin, einen roten Farbstoff, der dem Johanniskrautöl – auch Rotöl genannt – die typische rote Farbe verleiht. Im Kontakt mit Sonnenlicht verfärbt sich das Hypericin auf der Haut und hinterlässt braune Stellen.[2]

In verschiedenen Zubereitungen wird das Johanniskraut bei vielen verschiedenen Beschwerden eingesetzt. Zum Anwendungsspektrum gehören unter anderem hormonell bedingte depressive Verstimmungen sowie Menstruationsbeschwerden. Johanniskraut ist ein wichtiges Mittel zur Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparates wie Verletzungen, Hexenschuss oder rheumatische Beschwerden.

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Hypericum ist besonders für Patienten geeignet, die unter Nervenschmerzen leiden. Entweder ist der Nerv an sich verletzt worden oder es sind Körperteile, die besonders nervenreiches Gewebe besitzen, wie z.B. die Fingerspitzen. [3] Das Mittel kann hilfreich sein bei Quetschungen von Fingern, Zehen und den Nägeln und bei Schmerzen durch Stich- und Schnittverletzungen in nervenreichem Gewebe, wie etwa Insektenstiche oder Operationen. Typisch sind eine außerordentlich hohe Schmerzempfindlichkeit der Patienten und das Auftreten von Krämpfen nach Verletzungen. [4]

Schmerzen nach Verletzungen des Kopfes, Steißbeins oder des Rückenmarks etwa durch einen Sturz oder Schlag gehören zum Krankheitsbild von Hypericum. Bei Tetanus Erkrankungen wird es eingesetzt um die Kiefersperre zu verhindern. [5]

Wo wirkt es?: Hauptangriffspunkt von Hypericum sind die Nerven. Unerträgliche und ziehende Schmerzen (Neuralgien) nach Entzündungen (Neuritiden) oder Verletzungen. Risswunden, Quetschungen, Prellungen, Tierbisse, Insektenstiche, Stichwunden, Neuralgien nach Amputationen, Schnittwunden bei Operationen. Die Schmerzen gehen einher mit Kribbeln, Brennen oder Gefühlen von Taubheit. [6]

In welchem Alter?: Hypericum kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern eingesetzt werden. Das Mittel könnte hilfreich sein für Säuglinge nach einer Zangengeburt, die unaufhörlich schreien und selbst durch Stillen nicht zu beruhigen sind. [7] Kinder, die nach der kleinsten Verletzung zu Krämpfen neigen, könnten von Hypericum profitieren. [8]

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

  • Traumatische Verletzungen von Nerven mit starken Schmerzen. Riss-, Quetsch-, Stich- und Schnittwunden.
  • Übermäßig starke und langanhaltende Schmerzen. An den Nerven entlangziehende oder in die Umgebung ausstrahlende Schmerzen, wie etwa Zahnschmerzen.
  • Wirbelsäulenverletzungen

[9]

Verbesserung: Wenn der Kopf nach hinten gebeugt wird, bessern sich die Beschwerden.

Verschlechterung: Feucht-kaltes Wetter, Nebel, Aufenthalt im warmen Zimmer, Entblößen des betroffenen Körperteils sowie Berührung verschlechtern die Beschwerden.[10]

Geist/Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Patienten, die Hypericum benötigen könnten, sind melancholisch und unkonzentriert. Sie vergessen, was sie sagen wollten und machen Schreibfehler. Sie haben das Gefühl, sie würden sich in großer Höhe befinden und haben Angst, aus dieser Höhe herabzufallen. Beschwerden stellen sich nach einem Schock oder Schreck ein.

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Veränderte Empfindungen am Kopf. Gefühl von Schwere und Kitzel im Gehirn, als sei das Gehirn locker, als würde der Kopf von einer eiskalten Hand berührt oder als sei der Kopf vergrößert und verlängert. Pulsierendes Gefühl am Scheitel, welches sich im Zimmer bessert. Nach Verletzungen kann es zu Haarausfall kommen.

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Stark juckende Hautausschläge im Gesicht. Der Ausschlag scheint sich unter der Haut zu befinden. Das Gesicht ist heiß und aufgedunsen. Nervenschmerzen auf der rechten Seite.  Schmerzen in den Augen und Ohren.

Ziehende und reißende Zahnschmerzen, die durch Liegen auf der betroffenen Seite gelindert werden. Die Zungenspitze ist rein, während der Zungengrund weiß belegt ist. Gefühl von Hitze im Mund.

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Kurz andauernder, bellender und harter Husten in Anfällen einsetzend. Die Atemwege reagieren empfindlich auf feucht- nebliges Klima und es kann zu asthmatischen Beschwerden kommen. Nach reichlichem Auswurf durch Abhusten und Schwitzen verbessert sich die Atemnot.

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Übelkeit mit Kloßgefühl im Hals und Durst. Aufstoßen nach dem Trinken von Wasser. Verlangen nach Wein, warmen Getränken und eingelegten Lebensmitteln. Aufgeblähter Bauch mit Verbesserung nach dem Stuhlgang. Drückender Schmerz  beim Stuhldrang. Durchfall im Sommer in Verbindung mit Asthma. Berührungsempfindliche, schmerzhafte und blutende Hämorrhoiden.

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Nach der Geburt treten heftige Nachwehen auf, die besonders stark in den Hüften und im Bereich des Kreuzbeins gefühlt werden. Gleichzeitig treten Kopfschmerzen auf. Besonders nach einer Zangengeburt.

Bewegungsorgane (Arme, Beine, Wirbelsäule, Gelenke) Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Nach einem Sturz auf das Steißbein kommt es zu starken Schmerzen, welche den Rücken hinauf und die Beine hinab ausstrahlen. Gehen und Bücken sind nicht möglich. Schmerzen im Bereich des unteren Rückens (Ischiasnerv), nachdem die Patienten längere Zeit gesessen haben. Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühle in Händen und Füßen können auftreten. Unwillkürliche, nervlich bedingte Zuckungen der Muskulatur und Wadenkrämpfe treten häufig auf. Schmerzen im Bereich der Schultern, der Halswirbelsäule und im unteren Rücken. Schmerzen nach Wirbelsäulenerschütterung. Gefühl von Zerschlagenheit in den Gelenken.

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

In nervenreichem Gewebe sind Narben besonders schmerzhaft. Auch alte Narben schmerzen. Raue Haut mit kleinen Knötchen.

Fieber/Schwitzen/Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Kälteschauer laufen durch den ganzen Körper. Fieber wird von Harndrang begleitet.

Übermäßiges Schwitzen. Verschwitzte Kopfhaut nach dem Erwachen.

Schlaf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Patienten sind ständig müde. Während des Schlafs träumen sie von anstrengenden Dingen.

[11][12]

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

ArnicaPantherMedia / bluelight

Sowohl Arnica als auch Hypericum sind bewährte homöopathische Arzneien bei Prellungen und Quetschungen. Die Auswahl des geeigneten Mittels zur Behandlung erfolgt anhand der Besserungs- und Verschlechterungsumstände (Modalitäten). Während Arnica-Patienten eine Besserung erfahren, wenn sie auf dem Rücken mit tief gelagertem Kopf liegen, so ist bei Hypericum eine Besserung beim Liegen auf dem Gesicht zu beobachten. Hypericum ist häufig bei nebligem Wetter und Wetterumschwüngen angezeigt, diese Modalität weist Arnica nicht auf.

LedumPantherMedia / Taina Sohlman

Ledum gilt – wie auch Hypericum – als bewährtes Mittel zur Behandlung von Insektenstichen und Tierbissen. Der Patient verspürt ein Zucken in der Wunde. Das Gewebe rund um die Stich- oder Biss Stelle schwillt an, zeigt rote Flecken und kleine hellrote Bläschen (Frieselausschlag). Besserung der Beschwerden durch kalte Luft, ein kaltes Bad oder durch kalte Umschläge. Bei Hypericum haben die Schmerzen ziehenden oder reißenden Charakter und erstrecken sich auf andere Körperbereiche. Es besteht eine große Überempfindlichkeit gegen Schmerzen und der Zustand wird vom Kranken schlimmer dargestellt, als es der Wunde entspricht. Reiben der schmerzenden Stelle bessert die Beschwerden.

Rhus toxicodendronPantherMedia / Robert Byron

Bei Verletzungen der Nerven kann auch die Arznei Rhus toxicodendron zur Behandlung in Betracht. Bei Rhus toxicodendron kann es nach Schädigungen der Nerven zu Lähmungserscheinungen kommen. Die Schmerzen sind reißend und einschießend. Verschlimmerung während der Nacht und in der Ruhe. Besserung durch fortgesetzte Bewegung, Hitze oder ein heißes Bad.[13]

Hintergrundinformationen

Hypericum perforatum, das Johanniskraut, ist nach einem der Jünger Jesu benannt und wird seit Jahrhunderten zur Schmerzlinderung eingesetzt. Die Bestandteile der Pflanze wie der Stiel oder die Blätter enthalten ein harzig riechendes Mark. Die länglichen, ovalen Blätter sind von kleinen Tüpfelchen, den Öldrüsen, durchsetzt. Innerhalb der kleinen, gelben Blüten befinden sich Drüsen auf dem Blütenboden. Dieser enthält einen Farbstoff, das Hypericin, welches Haut und Gegenstände bei Berührung rot färbt.[14]