Globuli von G bis I

Hydrocotyle asiatica Globuli

© panthermedia.net / Suwit Gaewsee-ngam

Der Asiatische Wassernabel, auch Indischer Wassernabel oder Tigerkraut genannt, kommt in Asien vor allem im subtropischen und tropischen Raum vor, wächst aber inzwischen auch in Teilen Afrikas. Seit vielen Jahrhunderten wird er als Arznei gegen die verschiedensten Leiden eingesetzt. So gilt er in Indien als Mittel gegen Lepra. Medizinisch verwendbar ist das getrocknete Kraut.[1][2] In der Homöopathie wird das aus dem Wassernabel hergestellte Einzelmittel Hydrocotyle asiatica zur Behandlung verschiedener Hauterkrankungen sowie Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane eingesetzt. Die homöopathische Arznei ist ein kleines Mittel mit wenigen Anwendungsbereichen.[3][4]

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Hydrocotyle asiatica gilt als wirksame Arznei bei bestimmten schwerwiegenden Krankheitsbildern. So wird es beispielsweise Patienten verabreicht, die an Lepra leiden oder an einer Fressenden Flechte (Tuberculosis cutis luposa, Lupus vulgaris), solange sich noch keine Geschwüre (Ulzerationen) gebildet haben. Beide Erkrankungen werden durch Mykobakterien verursacht. Das Mycobakterium tuberculosis kann nicht nur die Lunge, sondern auch andere Organe befallen, darunter die Haut.[5] Lepra andererseits ist eine Infektion mit dem Mycobakterium leprae und schädigt Haut und Nerven.[6] Hydrocotyle asiatica sollte allerdings ausschließlich zur begleitenden Behandlung beider Erkrankungen verwendet werden. Wenn der Patient sich zerschlagen fühlt, reichlich schwitzt oder sich kaum aufrecht halten kann, kann die Arznei angezeigt sein. Bei verschiedenen entzündlichen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis) oder einer bakteriellen Infektion gegenüberliegender Hautoberflächen (Intertrigo oder Hautwolf) kann das Einzelmittel angewendet werden. Die betroffenen Partien sind häufig gerötet und jucken. Darüber hinaus passt Hydrocotyle asiatica zu Verdickungen der oberen Hautschicht, besonders an den Füßen, sowie zu einer Verdickung und Verhärtung des Bindegewebes. Wird die Arznei zur Behandlung von Beschwerden der Harn- und Geschlechtsorgane verwendet, kann sie bei einer Harnwegsentzündung (Zystitis), Juckreiz oder Ausflussverabreicht werden.[3][4][7][8]

Wo wirkt es?: Hydrocotyle asiatica wirkt vor allem auf die Haut bei verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden, darüber hinaus auf die Harnorgane und die (weiblichen) Geschlechtsorgane.[3][4]

In welchem Alter?: Hydrocotyle asiatica kann in jedem Lebensalter verabreicht werden, wenn die Symptome passen.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

  • Der Patient schwitzt reichlich.
  • Der Patient fühlt sich zerschlagen. Er vermag sich kaum aufrecht zu halten.
  • Der Patient leidet unter einer juckenden, manchmal brennenden Infektion gegenüberliegender, ggf. aneinander reibender Hautpartien oder Hautfalten (Intertrigo). Diese kann durch Bakterien oder Pilze verursacht werden. Auch Fußpilz gehört zu diesem Krankheitsbild. Die Haut ist gerötet. Es können Hautrisse entstehen.
  • Der Patient leidet unter Schuppenflechte (Psoriasis). Die Haut ist entzündet, gerötet und schuppt. Häufig betroffen sind Knie und Ellenbogen.
  • Die obere Hautschicht an den Fußsohlen ist verdickt. Die Fußsohlen jucken unerträglich.
  • Der Patient klagt über Jucken im Genital- oder Analbereich.
  • Der Patient leidet an einer Harnwegsinfekten (Zystitis).
  • Die Patientin leidet unter starkem Ausfluss (Leukorrhoe).

Über die Modalitäten des Einzelmittels ist nichts bekannt.[3][4][7][8][9]

Verbesserung:

Verschlechterung:

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Fressende Flechte (Lupus vulgaris) tritt besonders häufig im Gesicht auf. Die erkrankten Stellen verfärben sich rötlich-braun, die Oberfläche ist pergamentartig oder schuppig.[5]

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Eine leichte bis mittelschwere Harnwegsentzündung (Zystitis) mit brennenden Schmerzen und Schwierigkeiten beim Wasserlassen, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, kann mit Hydrocotyle asiatica behandelt werden.[3]

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Hydrocotyle asiatica wirkt bei einer Reihe von Symptomen der weiblichen Geschlechtsorgane. Es kann bei starkem äußerlichem Juckreiz hilfreich sein, aber auch bei Juckreiz in der Scheide (Vagina). Auch bei Patientinnen, die unter Geschwüren des Uterus oder an Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) leiden, ist Hydrocotyle asiatica zur begleitenden Behandlung angezeigt. Darüber hinaus passt das Mittel zu reichlichem, krankhaften Ausfluss (Leukorrhoe), einem Hitzegefühl der Vagina und einem dumpfen Schmerz in der Eierstockgegend.[3]

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Charakteristisch für Hydrocotyle asiatica sind seine Hautsymptome. Dazu gehören trockene Hautausschläge, die starke Verdickung der oberen Hautschicht, Abschuppungen der Haut, Pusteln auf der Brust und kreisförmige Ekzeme mit schuppenden, erhabenen Rändern. Die Fußsohlen jucken mitunter unerträglich. An verschiedenen Körperstellen können kupferfarbene Hautrötungen (Erytheme) auftreten. Akne zählt ebenfalls zu den Indikationen von Hydrocotyle asiatica. Das Einzelmittel beeinflusst vor allem Schuppenflechte (Psoriasis), ein nicht ansteckendes Ekzem, das immer wieder verschiedene Körperstellen befällt, besonders aber Knie und Ellenbogen, und das mit Hautrötung und Abschuppung der oberen Hautschicht einhergeht. Auch entzündliche Hauterkrankungen in Hautfalten oder an aufeinanderliegenden Hautpartien (Intertrigo oder Hautwolf) können mit Hydrocotyle asiatica behandelt werden. Dazu gehören beispielsweise Infektionen mit Pilzenoder bestimmten Bakterien (Staphylokokken).Das Einzelmittel wird außerdem bei Hautsymptomen infolge von Syphilis (einer sexuell übertragbaren Erkrankung), der Infektionskrankheit Lepra (solange keine Geschwüre auftreten), der Autoimmunerkrankung Schmetterlingsflechte (Lupus erythematodes) sowie Elephantiasis (einer Stauung der Lymphflüssigkeit, die beispielsweise als Spätfolge von Lepra auftritt) eingesetzt.[3][4][7][8][9]

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Patient schwitzt reichlich.[3]

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vis Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Hura brasiliensis

Aus dem milchigen Saft des Sandbüchsenbaums wird das homöopathische Einzelmittel Hura brasiliensis hergestellt. Diese Arznei ist ein sehr kleines und unbekanntes Mittel, das aber mit Hydrocotyle asiatica einige Anwendungsmöglichkeiten teilt. Beide Mittel werden im Falle einer Lepraerkrankung verabreicht. Auch das starke Jucken der Haut der Patienten ist eine Gemeinsamkeit dieser Arzneien. Hura brasiliensis kommt dann zur Anwendung, wenn die Haut sich anfühlt, als wäre sie gespannt und straffgezogen und Pickel auf allen Knochenvorsprüngen (z.B. auf den Wangenknochen) auftreten.[3]

Psorinum

Bei Psorinum handelt es sich um eine Nosode, also ein homöopathisches Mittel, das aus erkranktem Gewebe oder krankhaften Absonderungen hergestellt wurde. Der berühmte Homöopath Hahnemann gewann Psorinum aus dem Eiter von Krätzebläschen. Mit Hydrocotyle asiatica hat das Einzelmittel Psorinum eine Reihe von Hautsymptomen gemein. Beide Arzneien können bei Schuppenflechte (Psoriasis) eingesetzt werden. Die Haut der Patienten ist trocken und juckt unerträglich. Vor allem in Hautfalten treten Entzündungen und Ekzeme auf (Intertrigo). Psorinum-Patienten leiden allgemein unter wiederkehrenden Ekzemen. Ihre Haut wirkt schmutzig, ist rau und fettig. Die Patienten sind äußerst kälteempfindlich. Da Psorinum ein großes Mittel mit vielen Prüfsymptomen ist, wird es nicht nur bei Hautsymptomen verabreicht, sondern beeinflusst den gesamten Organismus.[3][4]

Sepia succus

Aus dem getrockneten Inhalt des Tintenbeutels desTintenfisches wird das homöopathische Einzelmittel Sepia succus gewonnen. Wie Hydrocotyle asiatica wirkt es beijuckenden Hautausschlägen, die im Falle von Sepia succus besonders in den Kniekehlen und in den Ellenbeugen auftreten. Bei Sepia ist das Schwitzen nicht ganz so ausgeprägt wie bei Hydrocotyle. Auch bei einer Harnwegsinfektion (Zystitis) kann Sepia succus verabreicht werden, wobei es vor allem dann wirksam ist, wenn die Erkrankung bereits chronisch verläuft. Gemein haben die Arzneien außerdem ihre Anwendbarkeit bei starkem vaginalen Ausfluss (Leukorrhoe) und Jucken der Vulva. Darüber hinaus wirkt Sepia succus auf den Verdauungstrakt, die Durchblutung und die Pfortader.[3][4]

Hintergrundinformationen

Der Asiatische Wassernabel kommt vor allem in und an Gewässern vor. Wächst er in Gewässern, bildet er unterirdisch weit verzweigte Wurzeln aus. An Land sind seine Wurzeln eher kurz und die Blätter wachsen klein und schmal. Der Wassernabel gehört zu den Doldenblütlern, hat nierenförmige Blätter und treibt kleine, rötlich-violette Blüten aus.

Die Pflanze wird zwar von Schulmedizinern nicht verwendet, gilt aber in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) als wirksames Heilmittel bei Wunden, Verbrennungen, Geschwüren und Magen-Darm-Beschwerden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürwortet den Einsatz des Heilkrautes bei den genannten Symptomen ausdrücklich. Vor allem in Indien, aber auch in anderen Regionen Asiens, galt der Wassernabel schon lange als bewährte Arznei gegen Lepra. Laut Berichten verursacht der Wassernabel bei den Erkrankten zunächst ein Wärmegefühl und Prickeln in Haut, Händen und Füßen, die Durchblutung der Haut bessert sich, die Haut wird weicher, Verdickungen werden abgestoßen und die Betroffenen entwickeln schon nach kurzer Zeit wieder einen gesunden Appetit.[1][2]