Anwendungsgebiete - Kinderwunsch

Globuli zur Steigerung der Fruchtbarkeit

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In den meisten Menschen ist der Wunsch nach eigenen Kindern tief verankert und ein nichterfüllter Kinderwunsch belastet viele Paare sehr. Dabei gibt es viele Wege, die Fruchtbarkeit zu steigern und dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen. Im Folgenden sollen einige dieser Wege mit der Hilfe homöopathischer Globuli näher erläutert werden.

Hat ein Paar zwei Jahre lang regelmäßig ungeschützten Geschlechtsverkehr, und es ist dennoch zu keiner Schwangerschaft gekommen, so wird laut Definition der WHO von Sterilität gesprochen. Bei fast einem Fünftel der Betroffenen lässt sich keine klinische Ursache feststellen, es handelt sich folglich um die sogenannte idiopathische Sterilität. Genau hier liegt das erklärte Einsatzgebiet homöopathischer Globuli. Auch wenn diese die Fruchtbarkeit erhöhen können, sollten betroffene Paare einen Arzt aufsuchen um biologische Ursachen auszuschließen. [1]

Angewendete Globuli zur Steigerung der Fruchtbarkeit

Zu den am häufigsten verwendeten homöopathischen Globuli bei einem unerfüllten Kinderwunsch gehören Aurum metallicum (Gold), Natrium boracicum (Borax), Natrium carbonicum (Kohlensaures Natron) und Sepia (Tinte des Tintenfisches). Diese werden in der Potenz D12, je zweimal täglich vier Globuli über einen Zeitraum von maximal drei aufeinanderfolgenden Zyklen eingenommen. Sollten sich diese Mittel positiv auf die Fruchtbarkeit auswirken, sollten relativ rasch Ergebnisse sichtbar sein.

Lesen Sie hierzu auch noch weitere Beitrage zum Thema: Homöopathie bei Kinderwunsch und Partnerschaft

Im Folgenden werden die wichtigsten Informationen zu den homöopathischen Globuli übersichtlich dargestellt: [2]

Welche Ausprägung trifft auf Sie zu?

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Je mehr Punkte einer Ausprägung auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der darunter aufgeführten Arznei.

Häufig quälende Kopfschmerzen, Uterus myomatosus (Myome)

Die Arznei wird bei ernsten, erfolgreichen Frauen mit hohem Selbstanspruch angewandt. Die betroffene Person hat außerdem Angst zu versagen und ist depressiv.

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Aurum metallicum

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Häufig Ausfluss, wiederkehrende Scheidenentzündungen; möglicherweise Herpes im Genitalbereich, starke Menstruationsbeschwerden, wiederkehrende Herpesausschläge im Gesicht, manchmal auch wiederkehrende Apathen

Die Arznei wird bei Unfruchtbarkeit ohne offensichtliche körperliche oder psychische Ursachen angewandt.

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Natrium boracicum

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Häufig Herpes im gesamten Genital-, manchmal auch im Analbereich, an Gesäß, Oberschenkeln und Rücken

Begleiterscheinungen sind eine Nahrungsunverträglichkeiten, insbesondere Empfindlichkeit gegenüber Milch. Kopfschmerzen werden durch die Sonne oder einer Überhitzung ausgelöst. Die Arznei wird bei einer Sterilität angewendet.

Verbesserung:

Verschlechterung:

Durch Sonne.

Angewendete(s) Mittel:

Natrium carbonicum

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Hormonelle Beschwerden; oft ausgeprägtes prämenstruelles Syndrom mit erhöhter Reizbarkeit

Eine Begleiterscheinung ist, dass die betroffene Person sehr fröstelt. Die Arznei findet ihre Anwendung bei Unfruchtbarkeit und wiederkehrende Fehlgeburten (besonders im ersten Drittel der Schwangerschaft).

Verbesserung:

Durch Bewegung.

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Sepia

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Zu beachten:

Um die Wirksamkeit der homöopathischen Mittel zu erhöhen, sollten Raucherinnen das Rauchen einstellen und Kaffeetrinkerinnen ihren Koffeinkonsum deutlich reduzieren. Bei Sterilität sollte immer auch die Schulmedizin zurate gezogen werden, um jegliche klinischen Ursachen auszuschließen. Erst dann sollte auf Homöopathie zurückgegriffen werden und kann gegebenenfalls auch als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung verabreicht werden. Empfohlen wird eine Behandlungen durch einen approbierten Arzt mit Zusatzbezeichnung Homöopathie.[3]