Anwendungsgebiete - Wechseljahre

Globuli gegen Gewichtszunahme (Wechseljahre)

© PantherMedia / Thomas Lammeyer

Die Wechseljahre (Klimakterium), welche jede Frau früher oder später durchlebt, bringen große Veränderungen im Hormonhaushalt einer jeden Frau mit sich. Die Produktion körpereigener Östrogene lässt nach, wodurch schließlich die Menstruation ausbleibt (Menopause) und auch die Fähigkeit zur Fortpflanzung verloren geht.

In dieser Phase können individuell unterschiedliche Beschwerden auftreten, zu den häufigsten zählen Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme. Letzteres wird durch die Umstellungen im Hormonhaushalt ausgelöst, welche zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels und somit zu einer geringeren Fettverbrennung und einem geringeren Kalorienbedarf führen.

Wird dies nicht durch Bewegung und eine Umstellung der Ernährung ausgeglichen, so kommt es zu einer Gewichtszunahme. Auch die Stimmungsschwankungen können dazu führen, dass vermehrt kohlenhydratreiche Nahrung aufgenommen wird, da diese kurzfristig zu einer Stimmungsverbesserung führt, längerfristig jedoch ebenfalls mit Gewichtszunahme und negativen Stoffwechseleffekten einhergeht. [1]

Angewendete Globuli gegen Gewichtszunahme in den Wechseljahren

Die Wechseljahre sind ein Prozess, welcher als natürlicher Teil des Lebens angenommen werden sollte. Die dabei auftretenden Beschwerden können durch die eigene bewusste Lebensweise vermindert werden. Auch homöopathische Mittel können dazu beitragen diese zu mindern.

Welche Ausprägung trifft auf Sie zu?

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Je mehr Punkte einer Ausprägung auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der darunter aufgeführten Arznei.

Verlangsamter Stoffwechsel, Ansammlung von Giftstoffen

Die Begleiterscheinungen äußern sich durch einen verlangsamten Stoffwechsel und eine Verschlackung, welche aufgrund des Ausbleiben der reinigenden Periode zustande kommt.

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Okoubaka

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Heißhunger, Stimmungsschwankungen

Die Begleiterscheinungen äußern sich durch eine Gewichtszunahme durch die Wechseljahre.

Verbesserung:

Durch Bewegung und frische Luft.

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Calcium carbonicum Hahnemanni

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Fettansammlungen im Bereich des Unterkörpers, Verdauungsstörungen

Die Begleiterscheinungen äußern sich durch eine Gewichtszunahme durch die Wechseljahre.

Verbesserung:

Durch Bewegung und frische Luft.

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Lycopodium

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Depressionen, Hitzewallungen, Erschöpfung

Die Begleiterscheinungen äußern sich durch eine Gewichtszunahme durch die Wechseljahre.

Verbesserung:

Durch Bewegung und frische Luft.

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Sepia

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Reizbarkeit, Verstimmungen, schwaches Bindegewebe, Verdauungsstörungen

Die Begleiterscheinungen äußern sich durch eine Gewichtszunahme durch die Wechseljahre.

Verbesserung:

Durch Wärme.

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Sulfur

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Zu beachten:

Beschwerden, welche die Wechseljahre einer Frau typischerweise mit sich bringen, können vielfältig sein und je nach Person individuell variieren. Die Stärke der Beschwerden hängt mit der Lebensweise und auch den eigenen Einstellung gegenüber der Menopause und den Veränderungen des Körpers zusammen. Der Lebensstil in westlichen Industrienationen, wie beispielsweise eine säurelastige Ernährung oder die Einnahme von Hormonpräparaten, führt oftmals zu einer Verschlackung des Körpers, was wiederum zu stärkeren Beschwerden während den Wechseljahren führt. Wichtig ist es somit, die Balance des Körpers und der eigenen Gesundheit wiederherzustellen. Eine gesunde und bewusste Ernährung, sowie ausreichend Bewegung können hierbei eine positive Wirkung haben und zahlreichen Beschwerden vorbeugen bzw. diese lindern. Wenn sich die Symptome nach 2 Wochen nicht bessern, sollte ein Arzt mit dem Zusatz „Homöopathie“ aufgesucht werden, dieser kann genau abschätzen, ob eine homöopathische Therapie bei der vorliegenden Symptomkonstellation ausreicht, oder ob diese auf eine ernstere Erkrankung hinweisen. [5]