Globuli von D bis F

Dioscorea villosa Globuli

© panthermedia.net / Liane Matrisch

Das homöopathische Einzelmittel Dioscorea villosa wird aus der nordamerikanischen Kletterpflanze, der zottigen Yamswurzel, gewonnen. Sie gehört zur Familie der Yamswurzelgewächse (Dioscoreaceae). Als Arzneigrundstoff werden frische unterirdische Teile (Rhizome) der Pflanze nach der Blüte verwendet.[1] Die ‚Wilde Yams‘ wurde schon bei den Indianern als Heilmittel gebraucht. In der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) hat sie heutzutage eine Bedeutung als Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden aufgrund ihres Pflanzenwirkstoffs, dem darin enthaltenen Diosgenin, das in seiner Molekularstruktur dem Hormon Progesteron ähnlich ist. Das homöopathische Mittel Dioscorea villosa wirkt vor allem bei Schmerzen im Bereich der Bauchorgane, wie zum Beispiel der weiblichen Geschlechtsorgane oder des Magen-/Darm-Traktes. Hier stehen vor allem Beschwerden in Form von Krämpfen (Koliken) im Vordergrund.

Anwendungsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Bei wem?: Da die Wirkung von Dioscorea villosa vor allem Bauch- und Beckenorgane betrifft, ist es besonders geeignet für Personen mit schwacher Verdauung und auch für starke Teetrinkern mit heftigen Blähungen (Flatulenz). Ebenso gut geeignet ist das Mittel für Menschen mit allgemeiner Gallensteinproblematik oder Gallensteinkolik und für Frauen mit schmerzhaften Menstruationsbeschwerden(Dysmenorrhoe).[2][4]

Wo wirkt es?: Dioscorea villosa wirkt als Arznei für viele Arten von Schmerzen vor allem des Verdauungstrakts. Die Beschwerden werden eventuell als unerträglich scharf oder gar schneidend empfunden.

In welchem Alter?: Grundsätzlich ist das homöopathische Mittel Dioscorea villosa für jedes Lebensalter geeignet. Die Anwendung orientiert sich an den auftretenden Symptomen.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Das Mittel Dioscorea villosa hat einen großen Bezug zu den Bauch- und Beckenorganen und zum Verdauungstrakt. Es ist gekennzeichnet von kolikartigen, ausstrahlenden Schmerzen, vor allem in der Nabelgegend. Die Schmerzen schießen umher und breiten sich aus, vor allem vom Bauchbereich zu weiter entfernten Teilen, z.B. bis in die Hände und Füße (Extremitäten) oder bis zum Rücken. Neben der Heilanzeige (Indikation) von Dioscorea villosa bei Beschwerden der Gebärmutter (Uterus), findet man auch eine Wirkung im Bereich des Rückenmarksnervs (Nervus spinalis).[3][2]

Verbesserung: Die Symptomatik verbessert sich durch Ausstrecken, Rückwärtsbeugen und hartem Druck. Ebenso bei Bewegung in frischer Luft.[2]

Verschlechterung: Hinlegen und Sich-Zusammenkrümmen wirkt sich negativ auf den Zustand aus. Außerdem findet man eine Unverträglichkeit von Tee, sowie eine Verschlechterung nachts ab 2 Uhr und durch übermäßiges Essen.[2]

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Dioscorea-Patient ist nervös, leicht verwirrt und benennt Dinge oftmals mit dem falschen Namen.[4]

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Der Kopfschmerz ist häufig lokalisiert in beiden Schläfen. Dieser bessert sich zunächst durch Druck und verschlechtert sich deutlich nach Nachlassen des Drucks. Der Mund ist morgens sehr trocken mit bitterem Geschmack, ohne Durstgefühl.[4]

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Personen, die Dioscorea villosa benötigen, leiden an Kurzatmigkeit, die sie als Engegefühl im Brustbein beschreiben. Es fühlt sich an, als ob sich die Brust beim Atmen nicht richtig ausdehnen kann.[4]

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

In der Dioscorea-Symptomatik finden sich Magenbeschwerden mit verstärktem Aufstoßen von stinkendem, saurem Gas. Es kann dabei zu Schluckauf (Singultus) oder Sodbrennen (Pyrosis)kommen. Die Schmerzen strahlen hierbei bis in die Arme aus. Krampfartige Bauchschmerzen in der Nabelgegend, aber auch in der Lebergegend, strahlen über den ganzen Körper aus. Von der Leber schießen die Schmerzen z.B. bis zur rechten Brustwarze. Alle Bauchsymptome zeigen eine typische Verschlechterung durch Zusammenkrümmen. Sobald sich der Patient ausstreckt oder gar nach hinten überstreckt, lindert es häufig seinen Zustand. Dies gilt auch für die erwähnte Gallensteinkolik.Es findet sich auch Abgang von geräuschvollen übelriechenden Blähungen(Flatulenz) und morgendliche gelbliche Durchfälle (Diarrhoe). Möglicherweise können Hämorrhoiden nach Stuhlgang hervortreten.[2][3][4]

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Hier können Schmerzen in der Nierengegend auftreten, die bei Männern in die Hoden ausstrahlen. Es findet sich auch das Krankheitsbild der Nierenkolik.[3]

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Weibliche Genitalien: Hier findet man ausstrahlende Koliken im Bereich der Gebärmutter (Uterus) und heftige Regelschmerzen (Dysmenorrhoe).[4] Männliche Genitalien: Vermindertes sexuelles Verlangen und Samenabgänge im Schlaf, die von einer Schwäche in den Knien gefolgt werden.[3]

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Man findet sowohl allgemeine Rückenschmerzen, wie auch ein umschriebenes Lahmheitsgefühl im Rücken. Aber auch Hexenschuss (Lumbago) und Ischias-Syndrom (Ischialgie) mit Ausstrahlungsschmerz ins Bein, bevorzugt rechtsseitig. Dioscorea villosa wird häufig bei beginnenden Nagelbetteiterungen(Panaritium) eingesetzt. An den Beugemuskeln der Finger und Zehen können sich ebenfalls Krämpfe zeigen.[3][4]

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Am ganzen Körper kann kalter klebriger Schweiß auftreten, der vor allem an den Genitalien besonders streng riecht.[2][3]

Dosierung und Einnahme

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vix Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative Homöopathische Mittel

Colocynthis

Das homöopathische Einzelmittel Colocynthis, die Pflanze Koloquinte aus Nordafrika, hat als charakteristisches Leitsymptom ebenfalls umschriebene qualvolle Bauchschmerzen, die allerdings im Unterschied zu Doiscorea villosa durch Krümmen gebessert werden. Der Schmerz, welcher sowohl im Magen-/Darm-Trakt als auch in den Geschlechtsorganen lokalisiert sein kann, bringt den Patienten unwillkürlich dazu, sich zu beugen, um den Schmerz zu entlasten. Außerdem bewirkt harter Druck und Wärme eine zusätzliche Linderung. Auslöser für die Beschwerden sind häufig Ärger und Entrüstung.[4]

Chamomilla

Die Echte Kamille, die als Ausgangsstoff des Arzneimittels Chamomilla dient, wird auch bei Schmerzzuständen verschiedenster Ursachen (so z.B. Zahnungsbeschwerden bei Kindern, Blähungskoliken, Ohrenschmerzen, Menstruationsbeschwerden) zum Einsatz gebracht. Auffällig ist bei diesen Schmerzzuständen, die oft auch mit krampfartigen Beschwerden einhergehen, die emotionale Verfassung des Patienten, der fast verrückt wird und den Schmerz kaum ertragen kann. Er reagiert ungeduldig, übellaunig und extrem reizbar. Ein milder, ruhiger freundlicher Gemütszustand gilt als Gegenanzeige (Kontraindikation) für die Anwendung dieses Mittels.[4]

Bryonia alba

Das homöopathische Einzelmittel Bryonia wird aus der Zaunrübe oder Teufelsrübe hergestellt. Rechtsseitige Beschwerden, die mit Druck auf der schmerzhaften Seite gelindert werden, erinnern entfernt an erwähnte Dioscorea-Symptome. Bryonia-Patienten haben allerdings allgemein trockene Schleimhäute und vor allem harte, trockene Stühle. Besonders auffallend ist der Unterschied in der Besserung der Bryonia-Symptomatik durch absolute Ruhe.[4]

Magnesium phosphoricum

Magnesiumphosphat, das in der Homöopathie als wichtiges Krampfmittel gilt, zeigt Verbesserung der Symptome durch Wärme und Druck. Außerdem lindert besonders Sich-Krümmen die vielen Beschwerdebilder von Magnesium phosphoricum (z.B. Menstrualkoliken, Regelschmerzen, Blähungskoliken, migräneartige Kopfschmerzen), anders als bei Beschwerden, die nach Dioscorea villosa verlangen.[4]

Hintergrundinformationen

Dioscorea villosa gehört zur Familie der Yamswurzelgewachse (Dioscoreaceae). Villosa ist Lateinisch und bedeutet „zottig“. Die Pflanze bildet unterirdisch einen wurzelartigen Erdspross (Rhizom). Aus diesem entstammen die Stängel der Kletterpflanze, die ein bis sieben Meter lang in die Höhe wachsen können. Ihre Blätter sind herzförmig und auf der Unterseite behaart. Sie wächst bevorzugt an feuchten Standorten, an Ufern von Wasserläufen, Seen oder Sümpfen, vor allem im nördlichen Amerika. Dioscorea villosa gilt in der Naturheilkunde als eine Heilpflanze mit aufbauender und kräftigender Wirkung. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird sie bei Schwächen des Verdauungstraktes verwendet. Die Blätter der Yamswurzel gelten in Form von Teezubereitungen als leichtes Aphrodisiakum. Die Knollen der Yams sind reich an Provitamin A, sowie Kalium. Außerdem enthalten sie die Substanz Diosgenin, die eine molekulare Ähnlichkeit mit dem Gelbkörperhormon Progesteron aufweist. Wegen ihres hohen Gehaltes an Diosgenin wird Yamswurzel (z.B. in Form von Cremes) zunehmend gegen Wechseljahresbeschwerden und beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) eingesetzt.[5]