Anwendungsgebiete - Allergie

Globuli bei Sonnenallergie

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Die Sonnenallergie ist eine sogenannte Photodermatose, eine krankhafte Hautreaktion auf Licht. Auslöser ist in den meisten Fällen UV-Licht. Hautrötung- und jucken sowie Bläschenbildung und Schuppung sind ihre möglichen Ausprägungsformen.[1] Für Betroffene kann eine Sonnenallergie eine große Belastung sein, da gerade in den Sommermonaten oder im Urlaub häufig weder die Möglichkeit noch die Bereitschaft besteht, sich der Sonneneinstrahlung zu entziehen. Mit der Einnahme von Globuli kann einer Sonnenallergie vorgebeugt und eine akute Symptomatik gelindert werden.

Angewendete Globuli bei Sonnenallergie

Welche Ausprägung trifft auf Sie zu?

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Je mehr Punkte einer Ausprägung auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der darunter aufgeführten Arznei.

Präventionsmaßnahme: 4 Wochen vor Besonnung bei Sonnenallergie

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Fagopyrum esculentum

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Akute Sonnenallergie

Die betroffene Person ist empfindsam und blass.

Verbesserung:

Durch Frischluft und kalte Wickel.

Verschlechterung:

Morgens, bei Hitze, Kälte und Anstrengung.

Angewendete(s) Mittel:

Natrium chloratum

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Akute Sonnenallergie

Verbesserung:

Durch Essen, kaltes Wasser, beim Gehen und Kühle.

Verschlechterung:

Durch Reizmittel und Wein.

Angewendete(s) Mittel:

Acidum fluoricum

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Akute Sonnenallergie

Die betroffene Person ist reizbar und unruhig.

Verbesserung:

Durch frische Luft, Eis, Kälte und Wasser.

Verschlechterung:

Bei Hitze, Berührung, stickigen Räumen und Druck.

Angewendete(s) Mittel:

Apis mellifica

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Akute Sonnenallergie

Die betroffene Person ist leicht reizbar.

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Cardiospermum

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Zu beachten:

Prinzipiell gilt für jede Überempfindlichkeitsreaktion, dass ein Meiden des Auslösers (Expositionsprophylaxe) die beste Therapie darstellt; im Falle der Sonnenallergie ist dies aber, wie bereits erwähnt, nicht immer leicht umzusetzen.

Eine Sonnenallergie kann sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Bei besonders schwerwiegendem Juckreiz kann durch offene Kratzwunden das Risiko für Hautinfektionen erhöht sein. Je nachdem, wie hoch der Leidensdruck ist, kann es demnach ratsam sein, sich einer schulmedizinischen Behandlung zu unterziehen.

Generell ist es empfehlenswert, jede homöopathische Behandlung von einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ begleiten zu lassen, da dieser, im Gegensatz zu einem Heilpraktiker, ein approbierter Arzt ist und somit die Grenzen der Homöopathie schnell erkennen und die Behandlung bei Bedarf medikamentös ergänzen oder ersetzen kann.