Einnahme & Dosierung

Bachblüten-Globuli für Tiere

© PantherMedia / Marcel Schauer

Die Bachblütentherapie wurde in den 1930er Jahren vom englischen Arzt Edward Bach entwickelt. Sie soll vor allem eine seelische Gesundheitsvorsorge und Fürsorge bieten, da laut Bach der Entstehung von körperlichen Krankheiten meistens eine seelische Belastung oder ein Ungleichgewicht voraus geht. Durch das Finden der eigenen Mitte können Selbstheilungskräfte besser aktiviert werden. Er untersuchte die Blüten von 38 Wildpflanzen und sammelte diese an bestimmten Plätzen. Zur Erstellung der Arzneien werden die Blüten in Quellwasser eingelegt und in die Sonne gelegt. Dadurch soll sich ihre Energie auf das Wasser übertragen. (3) Bei Tieren können Bachblüten gut angewandt werden, da sie genau wie Menschen psychische Umstände und Emotionen erleben, die sie belasten können. Das kann beim Tier zu körperlich manifestierten Krankheiten oder zu Verhaltensstörungen führen. Eine Bachblütentherapie kann helfen die Ursache der Problematik zu beeinflussen und das Tier zu harmonisieren. (4)

Angewendete Globuli für Tiere

Welche Ausprägung trifft auf Sie zu?

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Je mehr Punkte einer Ausprägung auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der darunter aufgeführten Arznei.

Verkrampfungen, Verstopfungen; außerdem bei Tieren, die eher ausdrucksarm sind (z.B. Vögel und Goldhamster)

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Agrimonia eupatoria

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Begründete und unbegründete Angstzustände, auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. Erbrechen beim Autofahren oder Durchfall

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Populus tremula

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Intoleranz und unangemessenes Dominanzverhalten; auch gegen Überempfindlichkeit oder Allergien

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Fagus sylvatica

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Gutmütige Tiere, die sich schnell überfordern lassen ohne ihrer Umgebung dabei Widerstand zu leisten; diese sind oft krankheitsanfällig, auch als Zusatzmittel bei Parasiten- und/oder Wurmbefall

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Centaurium umbellatum

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Jugendliche Verhaltensstörungen und Heimweh, z.B. ein Hund der nicht allein bleiben kann

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Plumbago auriculata

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Panik, die sich in Form von Aggressivität oder kopfloser Angst äußert, auch bei Krampfanfällen

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Prunus cerasifera

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Hinweis:

Ein Bestandteil der Rescue Remedies (Notfalltropfen).

Wiederkehrende Krankheiten (z.B. Epilepsie oder Hautpilz), sowie weniger intelligente Tiere die etwas wiederholt nicht lernen; auch bei Tiermüttern, die ihre Jungen nicht annehmen

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Aesculus hippocastanum

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Blüte der übertriebenen Fürsorglichkeit, etwa Hunde mit übermäßigem Beschützerinstinkt

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Cichorium intybus

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Bei apathischen, trägen Tieren die viel schlafen zur Revitalisierung

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Clematis vitalba

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Hinweis:

Teil der Notfalltropfen

Körperliche Krankheiten, wie Allergien, Wurm- oder Parasitenbefall

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Malus pumila

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Hinweis:

Wirkt besser bei langfristiger Gabe

Zur Vorbereitung von Geburten, bei lebensfrohen Tieren, die durch Krankheit oder Unfall zur Ruhe gezwungen sind

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Ulmus procera

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Vermittelt Gelassenheit bei sensiblen Tieren mit schlechten Erfahrungen (z.B. beim Tierarzt), stärkt außerdem die körperliche Ausdauer

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Gentiana amarella

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Wenn das Tier sich aufgibt und Futter- wie Wasseraufnahme verweigert, kann Stechginster neue Lebenskräfte wecken oder auch sanftes Sterben ermöglichen

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Ulex europaeus

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Aggressive Tiere, die schnell explodieren, akute Krankheiten

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Impatiens glandulifera

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Hinweis:

Teil der Notfalltropfen

Tier ohne Selbstvertrauen und Eigeninitiative, die auf Veränderungen und Artgenossen verschüchtert/ verwirrt reagieren

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Larix decidua

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Angst vor konkreten Dingen oder Situationen

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Mimulus guttatus

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Blüte der depressiven Zustände, für Tiere die sich verkriechen, die Futteraufnahme verweigern; auch bei Papageien, die sich rupfen

Beschreibungstext

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Sinapsis arvensis

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Führt nach kräftezehrender Krankheit oder körperlicher Überanstrengung wieder Kraft und Energie zu; Basistherapie für Tiere die von Geburt an immer wieder kränkeln

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Olea europaea

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Unruhezustände und Schlaflosigkeit bei Tieren mit übersteigerter Fürsorglichkeit und Verantwortungsgefühl

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Aesculus x carnea

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

In gefährlichen Paniksituationen, bei Schockzuständen mit Ohnmacht, Unterkühlung oder Blutverlust

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Helianthemum nummularium

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Hinweis:

Teil der Notfalltropfen

Krankheiten mit unklaren, wechselhaften Symptomen und unklare Verhaltensmuster ohne Ziel

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Scleranthus annuus

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Chronische Krankheiten oder ein langer Leidensweg durch schlechte Erfahrungen oder Haltung, Tier wirkt erschöpft und hoffnungslos

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Castanea sativa

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Hinweis:

Wird selten allein verabreicht, meist in Kombination mit anderen Blüten.

Hilft, Veränderungen besser zu akzeptieren. Hilft bei Tieren die das erste Mal tragen und bei Besitzer- ,Herden- oder Wohnortwechsel

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Juglans regia

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Es fehlt eine klare Linie bzw. neue Entwicklung, z.B. verbleibt eine Krankheit im selben Stadium, auch bei anderen Blockaden; Tier kann launisch und wechselhaft sein

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Bromus ramosus

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Bei grundsätzlich misstrauischen, schlecht gelaunten und chronisch aggressiven Tieren

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Salix vitellina

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Hinweis:

Zur Dauertherapie geeignet.

Erste Hilfe bei Unfällen, Schock oder Verwundung, Bestandteile: Kirschpflaume, weiße Waldrebe, gelbes Sonnenröschen, Springkraut, doldiger Milchstern

Verbesserung:

Verschlechterung:

Angewendete(s) Mittel:

Rescue-Remedies

Dosierung:

> 300 kg 10-15 Tropfen, 2-3 mal täglich

90 – 120 kg 5 Tropfen, 2-3 mal täglich

60 – 90 kg 3 Tropfen, 3 mal täglich

30 – 60 kg 2 Tropfen, 3 mal täglich

0 – 30 kg 1 Tropfen, 3 mal täglich

Hinweis:

Nicht zur Vorbeugung oder langzeitigen Gabe geeignet.

[1][2][3]Tiere sollten die Bachblüten als Globuli oder als Tropfen ohne Alkoholerhalten. Diese kann man ins Futter, ins Trinkwasser oder direkt ins Maul oder den Schnabel geben. Die Verwendung von Metallnäpfen, Trögen oder Löffeln kann die Information der Bachblüten verfälschen. Besser geeignet sind Kunststoffgefäße oder -Löffel. Die Dosis muss je nach Gewicht des Tieres berechnet werden und kann aus der unten stehenden Tabelle entnommen werden. Nach 3 Tagen bis einer Woche sollte sich eine Wirkung einstellen. Bei Tieren, die der menschlichen Nahrungserzeugung dienen, ist die Gabe von Bachblüten gesetzlich verboten.[2][3]

Zu beachten:

Durch den Einsatz von Bachblüten wird der Gang zum Tierarzt nicht überflüssig. Gerade Krankheiten, die sich schon hartnäckig im Körper festgesetzt haben müssen von fachkundigen Medizinern symptomatisch behandelt werden. Trotzdem ist eine begleitende Bachblütentherapie durch ihre positive Wirkung auf den seelischen Zustand des kranken Tieres durchaus zu empfehlen. (3)