Anwendungsgebiete - Allergie

Globuli bei Katzenallergie

© PantherMedia / Ronny Nöller

Die Katzenallergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion auf das Katzenallergen, ein Protein (Eiweiß) mit dem Namen Fel D 1 (vom lateinischen Begriff für Hauskatze, Felis domesticus), das sich vor allem im Speichel der Katze befindet. Durch die intensive Fellpflege ist der gesamte Körper des Tiers mit dem Allergen benetzt; über Haare und feine Staubpartikel verteilt es sich außerdem in Raum und Raumluft.

Vor allem für Katzenbesitzer, die auch nach vielen Jahren noch eine Allergie entwickeln können, kann diese Situation eine große Belastung darstellen; die Bereitschaft sich von seinem Haustier zu trennen, besteht häufig nicht.

Die allergische Reaktion betrifft vor allem Schleimhäute und Atemwege, was zu Symptomen wie Augentränen, laufender Nase und Schnupfen, Niesattacken bis hin zum Asthmaanfall mit Luftnot führen kann. Durch direkten Kontakt kann es auch zur Reizung der Haut kommen.

Angewendete Globuli bei Katzenallergie

Folgendes listet einige homöopathische Mittel zur Allergiebehandlung auf. Die Wiesen-Kuhschelle (Pulsatilla pratensis) wird häufig spezifisch zur Behandlung einer Katzenallergie verwendet. Auch die anderen Mittel können allergisch bedingte Symptome (z.B. Fließschnupfen) lindern.

Welche Ausprägung trifft auf Sie zu?

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Je mehr Punkte einer Ausprägung auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der darunter aufgeführten Arznei.

Katzenallergie

Die Begleiterscheinungen äußern sich durch eine Blässe und Schüchternheit der betroffenen Person.

Verbesserung:

Durch Bewegung, frische Luft, Trockenheit und Kühle.

Verschlechterung:

Abends, im Stehen und bei Wärme.

Angewendete(s) Mittel:

Pulsatilla

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Katzenallergie

Eine Begleiterscheinung äußert sich durch konstant tränende Augen der betroffenen Person.

Verbesserung:

Durch frische Luft und kühle Umgebung.

Verschlechterung:

Durch stickige Räume und warme Umgebung.

Angewendete(s) Mittel:

Allium cepa

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Zu beachten:

Die genannten Globuli sowie andere homöopathische Präparate können bei der Linderung allergischer Symptome helfen. Trotzdem sollte bedacht werden, dass die gesteigerte Immunreaktion, die bei Allergikern zur Ausbildung der Symptomatik führt, für den Körper ein ernst zu nehmender Zustand ist, der in seiner Maximalform (anaphylaktischer Schock) lebensbedrohlich sein kann. Bei einer Verschlechterung der Symptome sollte deswegen ein Arzt zurate gezogen und bei Bedarf eine schulmedizinsche Behandlung durchgeführt werden.

Generell sollte eine homöopathische Behandlung durch einen Arzt mit der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ begleitet werden, da dieser, im Gegensatz zu einem Heilpraktiker, approbierter Arzt ist und in einer akuten Notfallsituation schnell handeln und eine geeignete Therapie einleiten kann.