Homeopathy. Preparation of homeopathic remedies

Die Homöopathie ist eine sichere Therapiemethode

Die Sicherheit der Homöopathie in Deutschland beruht auf vielen Elementen: Eine fundierte Ausbildung der Therapeuten, Kontrolle bei der Herstellung der homöopathischen Arzneimittel und hochwertige Weiterbildungsmaßnahmen führen dazu, dass die Homöopathie auch weiterhin sicher ist.

Homöopathie ist in Deutschland beliebt, rund jeder zweite hat sich schon mit ihr beschäftigt. Das die Homöopathie als sichere, und vor allem als wirksame und nebenwirkungsfreie Therapiemethode gilt, dafür gibt es viele gute Gründe. Wichtig ist natürlich die gute Ausbildung der Therapeuten. Ärztinnen und Ärzte mit Zusatzbezeichnung Homöopathie sind nicht einfach nur Homöopathen, sondern verfügen über ein abgeschlossenes Medizinstudium, in den meisten Fällen eine Facharztqualifikation. Die Zusatzbezeichnung gründet auf dem Fundament einer von der Bundesärztekammer inhaltlich und strukturell anerkannten, curricularen Weiterbildung, an deren Ende ein Fachgespräch vor bestellten Prüfern steht. Zu erkennen sind diese Ärztinnen und Ärzte an dem Zusatz „Homöopathie“ auf dem Praxisschild. Die andere Berufsgruppe, die Homöopathie anbietet, sind die Heilpraktiker – hier gibt es andere Qualifikationen. Heilpraktiker, die eine qualitativ gute Homöopathie-Ausbildung machen, haben eine dreijährige Ausbildung über die Stiftung Homöopathie Zertifikat oder der Qualitätskonferenz des Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands absolviert.

Sowohl die Berufsverbände der Ärzte als auch die der Heilpraktiker organisieren regelmäßig und seit Jahren Fortbildungen, damit die jeweiligen Therapeuten in ihren Fachgebieten ihr medizinisches Fachwissen auffrischen können. Bei diesen Fortbildungen wird auch über den Tellerrand der Homöopathie geschaut, damit im individuellen Krankheitsfall zum Wohl und zur Sicherheit des Patienten entschieden werden kann, welche Behandlungsoptionen die richtigen sind. So kann kompetent entschieden werden, ob Homöopathie ergänzend, alternativ oder überhaupt nicht zur Anwendung kommt oder ob ein Facharzt hinzugezogen werden sollte.

Die Homöopathie ist als Methode nicht gefährlicher als die konventionelle Medizin. Gefahr droht nur durch eine falsche Anwendung, also durch therapeutische Fehlleistungen, wie etwa falsche Indikationsstellung, falsche Dosierung, fehlende Berücksichtigung von Kontraindikationen, Nebenwirkungen oder zum Beispiel Arzneimittelinteraktionen. Ärzte und Heilpraktiker sind Menschen, die Fehler machen können, das gilt für alle Bereiche der Medizin.

Ein anderer ebenso wichtiger Bereich sind die homöopathischen Arzneien. In Deutschland kommen ausschließlich homöopathische Arzneien zum Einsatz, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen oder registriert sind. Das BfArM prüft, ob die Arzneimittel nach den Vorgaben des amtlichen Homöopathischen Arzneibuches (HAB) hergestellt wurden und ob der Hersteller ihre Qualität und Unbedenklichkeit nachweisen kann. Damit wird eine gleichbleibende Qualität gesichert. Ebenso wichtig ist, dass es die homöopathischen Arzneien nur in Apotheken gibt, dies dient der Patientensicherheit. Homöopathische Einzelmittel werden ohne Angaben von Indikationen verkauft, deshalb ist häufig eine Beratung durch das Fachpersonal notwendig.

Die Homöopathie ist in Deutschland in einem funktionierenden System eingebettet: gut ausbildete Therapeuten, kontrollierte homöopathische Arzneien, die nur in Apotheken abgegeben werden und – dies ist auch wichtig – die Mehrzahl der gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich oder erstatten komplett homöopathische Leistungen. Allerdings können gesetzliche Kassen nur die ärztlichen Leistungen erstatten. So lässt sich das Fazit ziehen, dass Homöopathie eine in jeder Hinsicht sichere Therapie ist.