Verreibung/Trituration homöopathischer Mittel

Herstellungsverfahren bei homöopathischen Arzneimittel, beschrieben im Homöopathischen Handbuch (HAB) und Ph.Eur. Zur Herstellung einer homöopathischen Arznei wird eine Ausgangssubstanz oder auch Urtinktur schrittweise im Verhältnis 1:10 oder 1:100 jeweils 1 Stunde lang mit Milchzucker verrieben (verdünnt) und dadurch potenziert. Dabei entsteht eine Trituration. Je öfter man diesen Vorgang bei der Herstellung einer homöopathischen Arznei wiederholt (Verdünnung), umso höher wird die Potenzierung des Arzneimittels. Der Vorgang der Verreibung ist für die Potenz des homöopathischen Mittels essentiell. Weitere Informationen über die Potenzen finden Sie in diesem Lexikon.