Placebo

Ein Placebo-Effekt beschreibt das Auftreten einer therapeutische Wirkung durch die Gabe von z.B. Tabletten ohne Wirkstoff (sogenannte Scheinbehandlungen). Viele Homöopathie-Kritiker berufen sich auf die fehlende Studienlage der Homöopathie. Jedoch gibt es zahlreiche Studien mit Patienten, die die Wirksamkeit von homöopathischen Arzneien belegen und den Placebo-Effekt widerlegen. Dass die Homöopathie einem Placebo deutlich überlegen ist, belegen auch einige aktuelle Forschungsergebnisse und Studien. Fakt ist auch, dass die Homöopathie in der Beliebtheit der Bevölkerung immer mehr steigt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geht davon aus, dass „bis zu 70 % der Symptomverbesserung bei Medikamentengabe auf unspezifische Placebo-Effekte zurückzuführen“ sei, und zwar nicht im Bereich Homöopathie, sondern im Rahmen von konventionellen Therapieverfahren. Auf dieser Grundlage gibt es jetzt sogar Überlegungen, wie der Placebo-Effekt im Rahmen konventioneller medikamentöser Therapien verstärkt werden könnte. (Quelle: Interview mit Dr. Riker, 1. Vorsitzender des LV Bayern des DZVhÄ).