Was tun bei Prellungen?

Schüßler-Salze bei Prellungen

Prellungen – natürliche Unterstützung nach Verletzungen Eine Prellung entsteht meist durch einen Stoß, Sturz oder Aufprall. Dabei wird das Gewebe unter der Haut verletzt, ohne dass die Haut selbst geöffnet wird. Besonders beim Sport sind Prellungen keine Seltenheit: Fußball, Handball, Radsport oder Kampfsport können schnell zu einem unglücklichen Zusammenstoß führen. Typische Beschwerden einer Prellung sind […]

Prellungen – natürliche Unterstützung nach Verletzungen

Eine Prellung entsteht meist durch einen Stoß, Sturz oder Aufprall. Dabei wird das Gewebe unter der Haut verletzt, ohne dass die Haut selbst geöffnet wird. Besonders beim Sport sind Prellungen keine Seltenheit: Fußball, Handball, Radsport oder Kampfsport können schnell zu einem unglücklichen Zusammenstoß führen.

Typische Beschwerden einer Prellung sind Schmerzen, eine Schwellung und häufig auch ein Bluterguss. Je nach Stärke der Verletzung kann die betroffene Körperstelle mehrere Tage druckempfindlich und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sein.

Bei einer leichten Prellung helfen zunächst vor allem Schonung und Kühlung. Bei starken Schmerzen, einer ausgeprägten Schwellung oder Bewegungseinschränkungen sollte die Verletzung ärztlich untersucht werden. Insbesondere bei einem Sturz oder heftigen Aufprall sollte ausgeschlossen werden, dass zusätzlich ein Knochenbruch oder eine andere Verletzung vorliegt.

Schüßler-Salze werden innerhalb der Biochemie nach Dr. Schüßler traditionell begleitend bei Verletzungen eingesetzt. So wird beispielsweise Ferrum phosphoricum (Nr. 3) auf Globuli.de als sogenanntes „Erste-Hilfe-Salz“ beschrieben und traditionell auch bei Quetschungen und Verstauchungen verwendet.


Welche Schüßler-Salze können bei Prellungen eingesetzt werden?

Bei einer Prellung kommen nach der traditionellen Schüßler-Lehre insbesondere Mineralsalze infrage, die mit akuten Beschwerden, Bindegewebe und Regeneration in Verbindung gebracht werden.

Schüßler-Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum

Ferrum phosphoricum wird traditionell als Salz für die erste Phase akuter Beschwerden eingesetzt, ebenso auch bei frischen Verletzungen, Quetschungen und Verstauchungen genannt.

Bei einer Prellung kann Nr. 3 daher insbesondere unmittelbar nach der Verletzung begleitend verwendet werden.

Traditionelle Anwendungsbereiche sind unter anderem:

  • Quetschungen
  • Verstauchungen
  • frische Verletzungen
  • akute Beschwerden mit Rötung oder Schwellung

Ferrum phosphoricum wird auf Globuli.de auch als „Erste-Hilfe-Salz“ bezeichnet.

Schüßler-Salz Nr. 1 Calcium fluoratum

Calcium fluoratum wird traditionell mit Bindegewebe, Sehnen, Bändern und Gefäßen in Verbindung gebracht. Bei Verletzungen des Bewegungsapparates wird es daher teilweise ergänzend eingesetzt.

Besonders interessant kann Nr. 1 bei Prellungen sein, wenn neben dem Muskelgewebe auch das umliegende Bindegewebe beansprucht wurde.

Schüßler-Salz Nr. 11 Silicea

Silicea gilt innerhalb der Schüßler-Lehre traditionell als Mineralsalz für das Bindegewebe. Es wird häufig bei Beschwerden eingesetzt, bei denen die Festigkeit und Stabilität des Bindegewebes im Vordergrund stehen.

Bei einer Prellung kann Silicea daher ergänzend im Rahmen einer längerfristigen Unterstützung verwendet werden.


Schüßler-Salze bei Blutergüssen

Ein Bluterguss (Hämatom) entsteht, wenn durch die Gewalteinwirkung kleine Blutgefäße verletzt werden und Blut in das umliegende Gewebe austritt. Die typische Verfärbung verändert sich während der Heilung von Rot über Blau und Grün bis hin zu Gelb.

Innerhalb der Schüßler-Therapie wird bei Verletzungen häufig zunächst Nr. 3 Ferrum phosphoricum eingesetzt. Für Bindegewebe und die begleitende Regeneration werden traditionell auch Nr. 1 Calcium fluoratum und Nr. 11 Silicea genannt.

Wichtig: Die Bildung und Rückbildung eines Blutergusses ist ein natürlicher Heilungsprozess. Schüßler-Salze können diesen Prozess nicht nachweislich beschleunigen.


Welche Schüßler-Salze bei Prellungen kombinieren?

In der traditionellen Anwendung können mehrere Schüßler-Salze miteinander kombiniert werden. Eine mögliche Kombination bei einer Prellung besteht aus:

Nr. 3 Ferrum phosphoricum
für die akute Phase nach der Verletzung

Nr. 1 Calcium fluoratum
zur traditionellen Unterstützung von Bindegewebe und Gewebestrukturen

Nr. 11 Silicea
zur begleitenden Unterstützung des Bindegewebes

Welche Salze tatsächlich ausgewählt werden, hängt vom individuellen Beschwerdebild und der jeweiligen therapeutischen Vorgehensweise ab.


Anwendung der Schüßler-Salze bei Prellungen

Schüßler-Salze werden üblicherweise in Tablettenform eingenommen. Die Tabletten lässt man langsam im Mund zergehen. Für die konkrete Dosierung sollten die Angaben der jeweiligen Packungsbeilage berücksichtigt werden, da Dosierungsempfehlungen je nach Präparat und Hersteller unterschiedlich sein können.

Bei akuten Beschwerden werden innerhalb der Schüßler-Therapie teilweise häufigere Einnahmen empfohlen. Eine eigenständige längerfristige Anwendung sollte jedoch nicht erfolgen, ohne die Beschwerden fachlich abklären zu lassen.


Äußerliche Anwendung bei Prellungen

Schüßler-Salze werden neben Tabletten auch als Cremes oder Salben angeboten. Gerade bei Beschwerden des Bewegungsapparates kann die äußerliche Anwendung eine Möglichkeit der begleitenden Behandlung darstellen. Bei einer akuten Prellung sollte jedoch darauf geachtet werden, die schmerzhafte Stelle nicht zusätzlich durch kräftiges Massieren zu reizen.


Was kann bei einer Prellung außerdem helfen?

Neben einer möglichen begleitenden Anwendung von Schüßler-Salzen haben sich bei leichten Prellungen einfache Maßnahmen bewährt.

Kühlen

In den ersten Stunden kann vorsichtiges Kühlen helfen, Schmerzen und Schwellung zu reduzieren. Kühlpacks sollten dabei nicht direkt auf die Haut gelegt werden!

Schonung

Die verletzte Körperstelle sollte zunächst geschont und nicht durch Sport oder andere starke Belastungen zusätzlich beansprucht werden.

Hochlagern

Bei Prellungen an Armen oder Beinen kann das Hochlagern der betroffenen Körperregion dazu beitragen, eine stärkere Schwellung zu vermeiden.

Nach Abklingen der akuten Beschwerden kann die normale Bewegung schrittweise wieder aufgenommen werden.


Wann sollte eine Prellung ärztlich untersucht werden?

Nicht jede Prellung ist harmlos. Eine ärztliche Untersuchung ist insbesondere sinnvoll, wenn:

  • die Schmerzen sehr stark sind oder zunehmen,
  • eine starke oder schnell zunehmende Schwellung entsteht,
  • die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist,
  • ein sehr großer Bluterguss auftritt,
  • die betroffene Körperstelle ungewöhnlich deformiert erscheint,
  • Taubheitsgefühle oder Durchblutungsstörungen auftreten,
  • die Beschwerden nach einigen Tagen nicht besser werden.

Nach einem heftigen Sturz oder Aufprall sollte außerdem ausgeschlossen werden, dass ein Knochenbruch, Bänderschaden oder eine andere Verletzung vorliegt. Daher vorsorglich zum Arzt gehen.


Schüßler-Salze bei Prellungen

Prellungen entstehen häufig durch Stürze, Stöße oder sportliche Belastungen. Bei leichten Verletzungen stehen zunächst Kühlung, Schonung und die natürliche Regeneration des Körpers im Vordergrund.

In der Biochemie nach Dr. Schüßler werden verschiedene Mineralsalze traditionell zur begleitenden Unterstützung eingesetzt. Besonders Nr. 3 Ferrum phosphoricum wird bei frischen Verletzungen und Quetschungen genannt. Ergänzend kommen traditionell Nr. 1 Calcium fluoratum und Nr. 11 Silicea infrage.

Wissenschaftlich ist eine spezifische Wirksamkeit von Schüßler-Salzen bei Prellungen nicht nachgewiesen. Bei stärkeren Beschwerden oder unklaren Verletzungen sollte daher immer eine ärztliche Untersuchung erfolgen.