Fieber - wie Schüßler Salze unterstützen können.

Fieber und Schüßler Salze

Sanfte Unterstützung für Erwachsene und Kinder

Fieber ist keine Krankheit, sondern eine natürliche Reaktion des Körpers. Steigt die Körpertemperatur an, arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Häufig tritt Fieber im Zusammenhang mit Erkältungen, grippalen Infekten oder anderen Infektionskrankheiten auf. Viele Menschen möchten den Körper während dieser Zeit auf natürliche Weise unterstützen. Schüßler Salze werden häufig begleitend eingesetzt, um die körpereigene Regulation während verschiedener Fieberphasen zu unterstützen.

Was sind Schüßler Salze?

Schüßler Salze sind Mineralstoffverbindungen in stark verdünnter Form. Nach der Lehre von Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler sollen sie den Mineralstoffhaushalt der Körperzellen regulieren und die natürlichen Selbstheilungskräfte unterstützen.

Wichtig zu wissen: Die wissenschaftliche Wirksamkeit von Schüßler Salzen ist nicht eindeutig belegt. Viele Anwender berichten dennoch von positiven Erfahrungen als begleitende Maßnahme.

Schüßler Salze bei Fieber

Je nach Verlauf des Infekts werden unterschiedliche Schüßler Salze empfohlen.

1. Phase: Beginn eines Infekts

Typische Symptome:

  • Frösteln
  • leicht erhöhte Temperatur
  • erste Gliederschmerzen
  • allgemeines Krankheitsgefühl

Empfohlenes Salz: Nr. 3 Ferrum phosphoricum

  • gilt als klassisches Akutsalz
  • wird traditionell zu Beginn eines Infekts eingesetzt
  • soll die körpereigene Abwehr unterstützen

2. Phase: Akute Fieberphase

Typisch:

  • erhöhte Körpertemperatur
  • Schwitzen
  • Müdigkeit
  • allgemeine Schwäche

Häufig verwendete Salze:

Nr. 3 Ferrum phosphoricum

  • begleitet traditionell die akute Entzündungsphase

Nr. 8 Natrium chloratum

  • wird traditionell zur Unterstützung des Flüssigkeitshaushalts eingesetzt

Merksatz:

Beginn des Infekts = Salz Nr. 3

Flüssigkeitshaushalt = Salz Nr. 8

3. Phase: Erholungsphase

Nach dem Abklingen des Fiebers benötigt der Körper Zeit, um wieder zu Kräften zu kommen.

Empfohlene Salze:

Nr. 5 Kalium phosphoricum

  • gilt als klassisches Nervensalz
  • wird häufig bei Erschöpfung nach Infekten eingesetzt

Nr. 6 Kalium sulfuricum

  • wird traditionell während der Regeneration empfohlen

Merksatz:

Erschöpfung = Nr. 5

Regeneration = Nr. 6

Die klassische Kombination bei Fieber

Viele naturheilkundliche Therapeuten kombinieren mehrere Schüßler Salze.

Häufig verwendete Kombination bei Fieber:

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum
  • Nr. 6 Kalium sulfuricum
  • Nr. 8 Natrium chloratum

Diese Kombination soll den Körper während verschiedener Phasen eines fieberhaften Infekts begleiten.

Anwendung bei Erwachsenen

Erwachsene lassen die Tabletten langsam im Mund zergehen, damit die Mineralstoffe über die Mundschleimhaut aufgenommen werden können.

Bei akuten Beschwerden

Zu Beginn eines fieberhaften Infekts werden Schüßler Salze traditionell häufiger eingenommen.

Der Schüßler-Salz-Experte Dr. Peter Emmrich empfiehlt bei akuten Entzündungen und Fieber eine Kombination aus:

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6
  • Nr. 8 Natrium chloratum D6

Die beiden Salze werden abwechselnd alle 5 bis 10 Minuten eingenommen. Diese häufige Einnahme erfolgt nur kurzfristig, bis eine deutliche Besserung der Beschwerden eintritt. Anschließend sollten die Einnahmeabstände schrittweise verlängert und auf die übliche Einnahme von 3- bis 6-mal täglich reduziert werden.

Während der Erholungsphase

Nach dem Abklingen des Fiebers genügt meist eine Einnahme von:

  • 1 bis 2 Tabletten
  • 3-mal täglich

Die Anwendung kann bis zur vollständigen Erholung fortgesetzt werden.

Zusätzlich gilt:

  • ausreichend trinken
  • körperliche Schonung
  • leichte Kost
  • genügend Schlaf

Wichtig: Schüßler Salze ersetzen keine ärztliche Behandlung.

Anwendung bei Kindern

Viele Eltern setzen Schüßler Salze auch bei Kindern begleitend zu fieberhaften Infekten ein.

Dabei gilt:

  • Die Einnahme sollte altersgerecht erfolgen.
  • Bei Säuglingen können die Tabletten in etwas Wasser aufgelöst und löffelweise gegeben werden.
  • Bei älteren Kindern können sie langsam im Mund zergehen.

Einnahmeempfehlung

Säuglinge

  • Tabletten in wenig abgekochtem Wasser auflösen.
  • Mit einem Löffel oder einer Pipette verabreichen.

Kleinkinder

  • Tabletten in etwas Wasser auflösen oder langsam im Mund zergehen lassen.

Schulkinder

  • Die Einnahme erfolgt wie bei Erwachsenen durch langsames Zergehenlassen im Mund.

Bei akuten Beschwerden werden Schüßler Salze häufig zunächst in kurzen Abständen gegeben. Sobald sich der Zustand bessert, werden die Einnahmeabstände verlängert und auf mehrere Gaben täglich reduziert.

Die Dosierung sollte sich stets nach Alter, Körpergewicht und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Kindes richten. Im Zweifel empfiehlt sich die Rücksprache mit einem Arzt oder einem erfahrenen Therapeuten. Allgemein gilt für Kinder: 1–2 Tabletten stündlich, bis eine deutliche Besserung eintritt. Danach die Einnahmeabstände ver

Wann sollte ein Kind zum Arzt?

Eine ärztliche Untersuchung ist besonders wichtig:

  • bei Säuglingen unter drei Monaten mit einer Körpertemperatur ab 38 °C
  • bei Fieber über 39 °C
  • wenn das Fieber länger als zwei bis drei Tage anhält
  • bei Trinkverweigerung
  • bei Atemnot
  • bei Fieberkrämpfen
  • bei Benommenheit
  • bei ungewöhnlicher Teilnahmslosigkeit
  • wenn Eltern unsicher sind

Was unterstützt den Körper zusätzlich?

Neben Schüßler Salzen helfen häufig:

  • ausreichend trinken
  • körperliche Ruhe
  • genügend Schlaf
  • leichte Ernährung
  • regelmäßiges Lüften
  • lauwarme Wadenwickel (nur bei warmen Händen und Füßen)

Fiebersenkende Medikamente sollten nur entsprechend der Packungsbeilage oder nach ärztlicher Empfehlung eingesetzt werden.

Wann zum Arzt?

Schüßler Salze können den Körper während eines fieberhaften Infekts begleiten, ersetzen jedoch keine medizinische Behandlung.

Bitte suche ärztlichen Rat bei:

  • hohem oder anhaltendem Fieber
  • starken Schmerzen
  • Atemproblemen
  • Nackensteifigkeit
  • Bewusstseinsstörungen
  • wiederkehrendem hohem Fieber
  • allen Warnzeichen bei Kindern

Wichtig

Schüßler Salze werden häufig begleitend bei fieberhaften Infekten eingesetzt. Besonders Nr. 3 Ferrum phosphoricumgilt als klassisches Salz zu Beginn eines Infekts. Während der weiteren Krankheits- und Erholungsphase werden häufig Nr. 5 Kalium phosphoricum, Nr. 6 Kalium sulfuricum und Nr. 8 Natrium chloratum ergänzt.

Sowohl für Erwachsene als auch für Kinder gilt: Schüßler Salze können eine unterstützende Maßnahme sein, ersetzen jedoch keine medizinische Behandlung. Vor allem bei hohem Fieber, länger anhaltenden Beschwerden oder Warnzeichen sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welches Schüßler Salz wird bei Fieber am häufigsten empfohlen?

Traditionell gilt Nr. 3 Ferrum phosphoricum als das wichtigste Schüßler Salz zu Beginn eines fieberhaften Infekts. Je nach Verlauf werden häufig Nr. 5, Nr. 6 und Nr. 8 ergänzt.

Welche Schüßler Salze empfiehlt Dr. Peter Emmrich bei Fieber?

Der Arzt Peter Emmrich empfiehlt bei akuten Entzündungen und Fieber die Kombination aus Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6 und Nr. 8 Natrium chloratum D6. Beide Salze werden abwechselnd alle 5 bis 10 Minuten eingenommen, bis eine deutliche Besserung der Beschwerden eintritt. Anschließend werden die Einnahmeabstände verlängert.

Können Schüßler Salze Fieber senken?

Schüßler Salze gelten nicht als fiebersenkende Arzneimittel. Sie werden von vielen Anwendern begleitend eingesetzt, um den Körper während eines Infekts zu unterstützen.

Können Kinder Schüßler Salze bei Fieber einnehmen?

Viele Eltern setzen Schüßler Salze begleitend bei fieberhaften Infekten ein. Die Anwendung sollte altersgerecht erfolgen und ersetzt keine ärztliche Behandlung. Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern ist bei Fieber Vorsicht geboten.

Welche Schüßler Salze eignen sich nach einem Infekt?

Nach überstandenem Fieber werden häufig Nr. 5 Kalium phosphoricum zur Unterstützung der Erholung sowie Nr. 6 Kalium sulfuricum während der Regeneration empfohlen.

Wann sollte ich mit Fieber unbedingt zum Arzt?

Bei hohem oder länger anhaltendem Fieber, Atemnot, Nackensteifigkeit, Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter drei Monaten mit einer Körpertemperatur ab 38 °C sollte immer umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.