Schüßler-Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum
Das Salz für Entkrampfung der Nerven und Muskeln, beruhigt Nerven- und Herz-Kreislaufsystem, wirkt als Schmerzmittel
Wofür braucht man Magnesium phosphoricum?
Das bekannteste aller Salze, Nr. 7, hilft bei Verkrampfungen, Verspannungen, Migräne und Schmerzen. Schüßler Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat) wirkt beruhigend auf unsere Nerven und kann bei allen akuten, plötzlich auftretenden, heftige Schmerzen angewendet werden, wie z.B. Hexenschuss, Kopf- und Rückenschmerzen oder Menstruationsbeschwerden. Es entkrampft bei Muskelkrämpfen und -verspannungen. Außerdem sorgt es für einen erholsamen, natürlichen Schlaf. Die Nr. 7 ist auch unter dem Namen „Heiße Sieben“ bekannt (s. unten) und sollte aufgrund seines breiten Wirkungsgrades in keiner Reiseapotheke fehlen.
Magnesium phosphoricum hat vier Wirkungskreise im Körper:
Magnesium phosphoricum wirkt auf die Übertragung der einzelnen Nervenimpulse vom Gehirn in die einzelnen Zellen.
Es ist außerdem für die Entspannung der Muskeln zuständig.
Magnesiumphosphat hat eine regulierende Wirkung auf das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper.
Es fördert die Aufnahme von Kalzium in den Knochen.
Anwendungsgebiete für Magnesium phosphoricum sind:
Hier einige Symptome und Beschwerden die durch einen Mangel an Magnesium phosphoricum auftreten können:
Ängstlichkeit
Anspannung
Arteriosklerose
Asthma
Atemnot
Ausbleiben der Menstruation
Bandscheibenvorfall
Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Bauchgrimmen
Bedürfnis nach Schokolade
Beklemmungsgefühle
Blähungen mit starken Schmerzen
Blasenschmerzen
Blutdruckschwankungen
Chronische Bronchitis
Colitis ulcerosa
COPD
Durchblutungsstörungen
Ein- und Durchschlafstörungen
einschießende Schmerzen
Einschlafstörungen
Erhöhung des Cholesterinspiegels
Erregungszustände
Essstörung
fehlende Libido
Gallenkolik
Gesichtsschmerzen
Gewichtsprobleme
Gliederschmerzen
Gürtelrose
Hämorrhoiden mit Krämpfen im After
Heißhunger nach Süßem
Heißhungerattacken
Hexenschuss
Hitzewallungen, Schweißausbrüche
Hustenkrämpfe
Hyperaktivität bei Kindern
innere Unruhe
Ischias
juckende Haut
Juckreiz ohne organische Ursache
Kältegefühl, Blässe
Kater nach Alkoholgenuss
Knochenhautstörungen, Knochenhautschmerzen
Kopfschmerzen
Krampfhusten
Lampenfieber
leichte Blutdruckerhöhung
Lichtempfindlichkeit
Lidzuckungen
Magenkrämpfe
Menstruationsbeschwerden, PMS
Morbus Crohn
Muskelkater
nächtliches Bettnässen
nervöse Tics
Neuralgien
Nierenkolik
Östrogenüberschuss
Parkinson
Prüfungsangst
Reisekrankheit
Reizdarmsyndrom
Restless-legs-Syndrom
Schilddrüsenfehlfunktionen, Hashimoto
Schlaflosigkeit
Schluckauf
Schmerzempfindlichkeit, Schmerzen und Krämpfe
schmerzender Juckreiz
Schulterverspannungen
Schwindel
spastische Lähmungen
Störungen des Zahnschmelzaufbaus
Stress
Übergewicht
Unterleibskrämpfe, z.B. bei der Menstruation
Verlegenheitsgefühl, feuchte Hände
Wadenkrämpfe
Wechseljahresbeschwerden
Zähneknirschen
Zahnschmerzen
Zeugungsunfähigkeit
Zittern, zittrige Hände
Modalität
Besserung bei Wärme oder leichtem Druck auf die betreffenden Stellen, gut bei trockenem Wetter.
Verschlechterung bei Kälte, Feuchtigkeit, nachts, bei Berührung, morgens Beschwerden stärker.
Hinweis: Bei Krämpfen: Unterschied zu Schüßler-Salz Nr. 3 bei dem Besserung durch Kälte kommt, entsteht bei Schüßler-Salz Nr. 7 Linderung bei Wärme.
Antlitzzeichen
Rotes Gesicht, mit Flecken auf den Wangen, Zunge ohne Belag
Dosierung und Anwendung des Schüßler-Salzes Nr. 7, Magnesium phosphoricum
Es gibt sehr unterschiedliche Dosierungsempfehlungen, die von akuten oder chronischen Beschwerden aber auch hinsichtlich von individuellen Erfahrungen der Therapeuten abweichend sein können. Sollten keine speziellen Dosierungsempfehlungen gegeben sein, gelten die Dosierungsangaben der Packungsbeilage.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen 1 bis 3 mal täglich je 1 Tablette ein. Sobald Besserung eintritt, können Sie die Häufigkeit der Einnahme reduzieren.
Babys, Kleinkinder und Kinder bekommen die Hälfte der Erwachsenendosis. Weitere detaillierte Hinweise zur Dosierung und Einnahme finden Sie hier ((Link zu Dosierungsbeitrag))
Wie nimmt man Schüßler-Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum, ein?
Tabletten im Mund zergehen lassen. Sie sollten die Tabletten eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen einnehmen und sie vorzugsweise langsam im Mund zergehen lassen. So können die Arzneistoffe ohne Umwege direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.
Bei kleinen Kindern empfiehlt es sich, die Tablette vor der Einnahme in etwas Wasser aufzulösen.
Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit angewendet werden.
Neben dieser klassischen Methode kann man die Schüßler-Salze Nr. 4 und Nr. 7 auch als „Heiße 7“ in warmen Wasser auflösen. Dies hat einen positiven Effekt und der Körper kann die Minerale noch schneller aufnehmen. Lesen Sie hierzu den Hinweis zur „Heißen 7“.
So wenden Sie die „Heiße 7“ an
Die „Heiße 7“ unterscheidet sich von den meisten Schüßler-Salzen hinsichtlich der Einnahme. Bei der Heißen 7 werden bis zu 10 Tabletten (bei Erwachsenen, Kinder 5 Tabletten) in heißem Wasser oder Tee (0,2 l) aufgelöst. Die aufgelösten Tabletten sollten Sie in warmen Zustand schlückchenweise langsam trinken. Lassen Sie dabei den Schluck immer noch einige Sekunden im Mund, bevor Sie ihn herunterschlucken. Durch das heiße Wasser wird die Durchblutung der Mundschleimhaut gefördert, die Poren öffnen sich und das Salz gelangt schneller ins Blut und in Nerven- und Muskelzellen.
Expertentipp: Wie die Nr. 4, hat auch die Nr. 7, Magnesium phosphoricum bei Schmerzen. Wenn diese mit warmen Melissentee eingenommen wird, ist dies auch eine sehr gute Mischung, um den Körper nach einer starken Belastung„herunterzufahren“.
Schüßler-Salbe Nr. 7 Magnesium phosphoricum
Auch die Schüßler-Salbe Nr. 7 kann bei akuten Anwendungen alle halbe oder Stunde äußerlich auf die Stelle aufgetragen werden. Bei chronischen Beschwerden zwei- bis dreimal täglich dünn auf der schmerzenden Stelle auftragen oder mit einem Umschlag über Nacht kombinieren.
Die äußere Behandlung kann zusätzlich noch mit der Einnahme von Tabletten oder auch homöopathischen Globuli kombiniert werden.
Kann man Schüßler-Salze Nr. 7 überdosieren?
Manchmal tritt die Frage auf, ob man das Schüßler-Salz Magnesium phosphoricum überdosieren kann. Eine Überdosierung von Schüssler-Salzen ist nicht möglich. Da Milchzucker als Trägersubstanz bei den Tabletten verwendet wird, kann es zu allergischen Reaktionen bei Menschen mit Laktoseintoleranz kommen. Diese sollten dann auf Schüßler Globuli oder Schüßler Tropfen zurückgreifen.
Nebenwirkungen von Schüßler-Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum
Schüßler-Salze haben keine Nebenwirkungen. Es spielt keine Rolle, wie alt Sie sind. Auch für Schwangere gibt es keine Kontraindikationen. Magnesium phosphoricum kann bei der Geburt sogar helfen, die Wehentätigkeit zu fördern und anzuregen.
Wie lange kann man Magnesium phosphoricum anwenden?
Die Schüßler-Salze in Form von Tabletten oder Salben können bis zur vollständigen Heilung der Beschwerden eingenommen werden. Bei akuten Beschwerden kann die Besserung schon nach kurzer Zeit eintreten. Bei chronischen Krankheiten und Beschwerden kann die Behandlung mit Schüßler-Salzen auch längere Zeit andauern.
Kombinationsmöglichkeiten von Magnesium phosphoricum
Bei einer Energie-Kur: Salz Nr. 3 + Nr. 5 + Nr. 7, Anwendung: morgens: Nr. 5 – Kalium phosphoricum, mittags: Nr. 3 – Ferrum phosphoricum, abends: Nr. 7 – Magnesium phosphoricum.
Bei der Immunkur (z. B. bei Erkältungstendenz, HNO-Entzündungen) Nr. 3 + Nr. 6 + Nr. 7 Anwendung entweder:
Nr. 3 Ferrum phosphoricum (morgens) + Nr. 6 Kalium sulfuricum (mittags) + Nr. 7 Magnesium phosphoricum (abends) oder jeweils 2 – 4 Wochen lang:
Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 dann: Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 dann: Nr. 6 Kalium sulfuricum D6, zusätzlich empfiehlt sich eine Kur mit Sonnenhutsaft aus der Apotheke oder Reformhaus
Lernstörungen, Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität:
gerade bei Kindern mitNr. 5 + Nr. 7, Anwendung (jeweils als „Heiße Sieben“): morgens: Nr. 5 Kalium phosphoricum D6, abends: Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6
Juckreiz
Nr. 6 + Nr. 7 in Kombination
Wadenkrämpfe, Muskelkrämpfen
Auch Nr. 19 + Nr. 7 abwechselnd zur Verbesserung der Krampfanfälligkeit
