Globuli Wirkung

Wirkung

Worauf beruht die Globuli Wirkung?

Die Globuli Wirkung ist grundsätzlich weniger abhängig von der Dosierung als von dem gewählten Mittel. Dennoch gibt es einige Richtlinien zur Wahl der Potenz und der mit ihr verbundenen Wirkung. So benötigt ein unempfindlicher Patient, der etwa aufgrund des häufigen Gebrauchs von schulmedizinischen Medikamenten reaktionsträge geworden ist, eine höhere Potenz, um den erwünschten Heileffekt auszulösen. Bei akuten organischen Erkrankungen und überempfindlichen Patienten hingegen wirken am besten die niedrigen Potenzen.

Die Bildung der Potenzen

Zunächst ist es wichtig, zu wissen, wie die einzelnen Potenzen entstehen. Bei D-Potenzen handelt es sich um Dezimalpotenzen, bei denen 1 Teil des Wirkstoffes mit 10 Teilen Alkohol verdünnt wird. Dieser erstmalige Vorgang ergibt eine D 1. Ein Teil der D 1 verdünnt mit 10 Teilen Alkohol ergibt eine D 2. So entsteht eine D12 durch die zwölfmalige Verdünnung. Je höher die Verdünnung, desto geringer ist der materielle Anteil des ursprünglichen Wirkstoffes. Dennoch steigt mit jeder Verdünnung seine spezifische Wirkung. Dies gilt auch für die C-Potenzen, die in einem Verhältnis 1/100 verdünnt werden. Eine D 12 hat demnach die gleiche Konzentration wie eine C6. Dennoch wirkt sie stärker, da sie doppelt so stark verdünnt wurde wie die C 6. Grundsätzlich gilt: Eine höhere Potenz wirkt nicht unbedingt schneller als eine niedrige, eine mehrmalige Verabreichung nicht besser als eine Einmalgabe.

Wirkung am Beispiel der Potenz D12

EIne D 12 Globuli Potenz wird sowohl in akuten wie auch in chronischen Fällen, wie beispielsweise bei älteren und sensiblen Patienten, oder bei Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Herzinsuffizienz genutzt. Eine höhere Potenz könnte zu starke Reaktionen auslösen. Im Gegensatz zur Potenz C 30 entfaltet sie sich am besten bei wiederholter Gabe über zwei bis drei Tage.

Wirkung am Beispiel der Potenz C30

Die Globuli C 30 Potenz entfaltet sich im Gegensatz zur D 12 am besten bei überempfindlichen Patienten und bei akuten organischen Erkrankungen. C 30 wird in einer einzelnen Dosis verabreicht. Je nach Reaktion wird dann später eine höhere oder niedrigere Potenz gewählt. Kinder erhalten entweder einmal täglich wenige Dosen der D 12 oder eine Einmalgabe in der Potenz C30.