Globuli für Kinder

Globuli für Kinder – was muss ich wissen?

Für Kinder sind Globuli nicht zuletzt deshalb ideal, da sie eine leichte Süße haben. So ein Medikament schmeckt auch dem Nachwuchs! Die Süße resultiert aus der Zuckerbasis bei der Herstellung; da die Einnahme aber nur in geringen Mengen erfolgt, ist die Menge an Zucker, die den kleinen Körpern zugeführt wird, nur gering. Der Begriff „Globuli“ selbst bezeichnet ja nur die Darreichungsform von homöopathischen Mitteln. Im Gegensatz zu Tropfen oder Tabletten werden Globuli als kleine weiße “Kügelchen” verabreicht.

Nicht zuletzt auch aufgrund ihrer langen Haltbarkeitsdauer sind Globuli für jede Hausapotheke zu empfehlen. Dabei werden verschiedene Verdünnungsgrade unterschieden. Diese stehen in Form von Buchstaben und Ziffern hinter dem jeweiligen Namen. Bei Babys werden die Kügelchen im warmen Wasser aufgelöst, damit sie von ihnen leichter eingenommen werden können. Sie helfen beispielsweise beim Zahnen oder auch bei anderen Beschwerden wie Ohrenschmerzen.

Das meist gekaufte Mittel bei den Globuli ist Arnika, da dieser Wirkstoff bei Prellungen und blauen Flecken gut hilft. Bei Kindern besonders wichtig, da sie sich oft verletzen. Ebenfalls empfehlenswert für die homöopathische “Kinder-Hausaptheke” sind die Wirkstoffe des Eisenhutes und der Tollkirsche. Diese beiden Globuli sind gut gegen Erkältung.

Vor der Einnahme sollte man sich allerdings vergewissern, wie oft die Globuli täglich eingenommen werden können bzw. müssen. Hierbei gilt natürlich für Babys eine andere Dosierung als für Kinder oder Erwachsene. Verschlimmert sich der Zustand nach der Einnahme, dürfen diese so lange nicht eingenommen werden, bis sich der Zustand verbessert hat. Sollten diese Beschwerden jedoch auch nach mehreren Tagen trotz Einnahme nicht abklingen, muss ein Arzt aufgesucht werden.

Homöopathie bei Kindern

Homöopathie für Kinder ist nicht nur eine Alternative zur Schulmedizin. Sie weist viele Vorteile auf, denn die Behandlung ist schonend, nebenwirkungsfrei und macht sich nicht selten sogar dauerhaft positiv bemerkbar. Der Grund: Das Immunsystem von Kindern ist noch sehr stark ausgeprägt und homöopathische Mittel greifen nicht stark in dieses ein. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Bei ernsthafteren Symptomen sollte man trotz einer entsprechenden Behandlung nicht auf den Besuch bei einem Arzt verzichten. Viele Kinderärzte unterstützen homöopathische Behandlungen, verfügen über notwendiges Fachwissen, oder leiten an Homöopathen ihres Vertrauens weiter. Dieser kann Symptome, Krankheitsbild und eine entsprechende Behandlung aufeinander abstimmen.

Dass sich bei Babys oder Kindern nur kleinere Krankheitsbilder wie Magenbeschwerden oder auch Erkältungen mittels Homöopathie behandeln lassen, ist jedoch falsch. Sie kann auch bei typischen Kinderkrankheiten wie Scharlach, Keuchhusten, Windpocken, Masern und Mumps Abhilfe schaffen und vorbeugen.

Bei einer homöopathischen Behandlung müssen die Symptome genau beobachtet und eingeordnet werden. Dabei sollte nicht nur die aktuelle Krankheit berücksichtigt werden, sondern auch die bisherige Krankengeschichte, bisherige und eventuell auch akute Behandlungen und welche Impfungen vorhanden sind oder bevorstehen.

Dosierung

Es gibt viele homöopathische Mittel, die für Kinder verwendet werden können. Mehr noch: Es gibt sogar spezielle Mischungen, die gerade den Bedürfnissen des jungen Körpers und Immunsystems angepasst sind. Es gibt Globuli für Kinder, Kleinkinder und sogar für Babys. Hier kommt es auf die Dosierung der Mittel an. Daher kann auch bei Globuli für (Klein-) Kinder beruhigt auf dieselben Mittel wie bei Erwachsenen zurückgegriffen werden. Meist ist es so, dass bei Kindern unter sechs Jahren die Hälfte der gewöhnlichen Tagesdosierung verwendet werden sollte; doch bei alltäglichen Krankheiten wie Fieber, Erkältungen, Schürfungen und Prellungen, sowie auch bei Durchfall und Magenbeschwerden kommt oft die gleiche Dosierung zum Einsatz. Hier gilt: Packungsbeilage lesen!